TV-Konzern: Paramount einig mit klagenden Bundesstaaten zu Warner-Kauf
TV-Konzern: Paramount einig mit klagenden Bundesstaaten zu Warner-Kauf
Die Aktien von Warner Bros Discovery legten nach dem Bericht um fast zehn Prozent zu, die von Paramount notierten rund sieben Prozent im Plus.
Paramount-Logo in Los Angeles. Foto: Getty Images via AFP
Los Angeles. Der Hollywood-Konzern Paramount hat eine zentrale Hürde für die Übernahme des Rivalen Warner Brothers ausgeräumt. Paramount einigte sich mit US-Bundesstaaten, die den über 110 Milliarden Dollar schweren Deal mit einer Klage blockieren wollten, wie der kalifornische Generalstaatsanwalt Rob Bonta mitteilte.
Die Nachrichtenagentur Bloomberg berichtete am Montag unter Berufung auf eine mit der Angelegenheit vertraute Person über die Einigung. Diese sei am Wochenende erzielt worden und solle noch im Laufe des Tages bekannt gegeben werden. Die Aktien von Warner Bros Discovery legten nach dem Bericht um fast zehn Prozent zu, die von Paramount notierten rund sieben Prozent im Plus.
Eine von Kalifornien angeführte Koalition von zwölf Bundesstaaten hatte im Juli Klage eingereicht, um die Fusion zu blockieren. Sie argumentierte, der Zusammenschluss würde den Wettbewerb beim Kinofilmverleih und bei der Lizenzierung von Kabelfernsehkanälen verringern. Dem Bericht zufolge sicherten sich die Bundesstaaten im Rahmen der Einigung unter anderem die Einrichtung unabhängiger Redaktionsausschüsse für die Sender CBS und CNN.

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