Über 50 Stände, Flohmarkt & Live-Musik: Hoyas Herbstmarkt startet am Sonntag


Stand: 15.09.2026, 19:00 Uhr

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Holmes & Watson

„Holmes & Watson“ sind selbsterklärte Fans handgemachter Musik im Feld American Folk und Country. Das Trio spielt von 14 bis 17 Uhr auf der Truck-Bühne auf dem Centralplatz. © Holmes & Watson

Die Fördergemeinschaft Grafschaft Hoya verwandelt die Innenstadt am 20. September in eine Herbstmeile. Auf dem Centralplatz spielt ein Folk-Trio auf einer Truck-Bühne – der Eintritt ist kostenlos.

Hoya – „Die Innenstadt zu beleben, ist für uns ganz wichtig“, sagt Andreas Ruster, Vorsitzender der Fördergemeinschaft Grafschaft Hoya. Deswegen hat er sich zusammen mit seinem neuen Vorstand ein neues Konzept für den Herbstmarkt überlegt, der am Sonntag, 20. September, stattfindet. Aus Hoyas City wird an diesem Tag zwischen 10 und 18 Uhr unter dem Motto „Kürbis, Kunst und Weserwind“ eine bunte Herbstmeile. Dabei setzt die Fördergemeinschaft auf regionale Vielfalt, Kunsthandwerk und Musik. „Insgesamt haben wir über 50 Stände“, sagt Ruster über die Veranstaltung, die mit einem verkaufsoffenen Sonntag einhergeht.

Pilze, Käse, Wein, Kartoffeln – zum Vor-Ort-Genießen und Mitnehmen gibt es all das. Lutz Brinker kredenzt Pilzspezialitäten, Morten Wehland Bio-Kartoffeln. Die Landfrauen servieren Kürbissuppe. Passend dazu wird die Innenstadt mit Strohballen und Kürbissen dekoriert.

Ein Novum des diesjährigen Herbstmarktes ist auch, dass der Flohmarkt am selben Tag in der Langen Straße und auf dem Guder-Parkplatz stattfinden wird. Wer mitmachen und seine kleinen und großen Schätzchen verkaufen möchte, kann sich bei der „Leserei“ (Lange Straße 14, Telefon: 04251/670258) in Hoya anmelden. Es gibt aktuell noch ein kleines Kontingent an Flohmarktplätzen auf dem Guder-Parkplatz.

Continuum

Bei „Continuum“ handelt es sich um ein Blues- und Hard-Rock-Trio aus Nienburg. Die Band präsentiert von 12.30 bis 14 Uhr ihre Musik. © Niklas Krumwiede

Für die jüngeren Besucher gibt es ebenfalls Abwechslung: „Wir richten eine Chill-out-Area in einem Zelt ein“, verspricht Ruster. Kinder und Jugendliche können dort kickern und ein Slush-Ice genießen.

Schon von der Langen Straße aus soll man überdies die Bühne sehen, die dieses Mal in einem Truck auf dem Centralplatz beheimatet sein wird. „Wir stellen die Buden etwas enger“, sagt Ruster. Der Centralplatz soll so zu einem Treffpunkt werden, an dem man sich gerne aufhält.

Hauptact auf der Bühne wird die Gruppe „Holmes & Watson“ sein. Das Trio besteht aus den Gründungsmitgliedern Tom Watson und Fergus Holmes sowie Didi Wetenkamp. Die drei sind selbsterklärte Fans handgemachter Musik im Feld American Folk und Country. Sie spielen von 14 bis 17 Uhr auf der Truck-Bühne. Als Vorband tritt von 12.30 bis 14 Uhr „Continuum“ auf, ein Blues- und Hard-Rock-Trio aus Nienburg. Das ist kein Zufall: Der Fördergemeinschaft Grafschaft Hoya ist es ein besonderes Anliegen, jungen Musikern aus der Umgebung eine Auftrittsmöglichkeit zu bieten. Wie gewohnt ist der Eintritt zu den Konzerten kostenlos.

Während der Herbstmarkt in diesem Jahr noch parallel zum Katharinenmarkt stattfindet (siehe weiterer Artikel auf dieser Seite), soll sich das im kommenden Jahr ändern. Man verstehe sich gut mit den Organisatoren des Katharinenmarktes, aber beide Veranstaltungen sprächen unterschiedliche Zielgruppen an. „Wer in die Stadt geht, der geht nicht auf den Katharinenmarkt“, hat Ruster beobachtet. Trenne man beide Veranstaltungen zeitlich voneinander, sei das auch ein Gewinn für die Stadt: „Dann hätte Hoya zwei Events.“

Apropos: Für die Vorweihnachtszeit plant die Fördergemeinschaft Grafschaft Hoya einen besonderen Weihnachtsmarkt. Dieser soll sich am Samstag und Sonntag, 5. und 6. Dezember, mit zehn bis zwölf Ständen im Innenhof des Grafenschlosses wiederfinden, während im oberen Bereich zwischen 15 und 20 Goldschmieden aus Bremen unter dem Motto „Gold am Fluss“ ihre Kunstwerke ausstellen und verkaufen. „Darauf freue ich mich auch schon“, so Ruster. Ihm und seinen engagierten Mitstreitern ist eines wichtig: „Das Schloss soll für die Menschen sein, die hier leben.“