Renntag für die gute Sache: Charity-Aktion ermöglicht Kindern besonderen Tag am Nürburgring


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Renntag für die gute Sache Charity-Aktion ermöglicht Kindern besonderen Tag am Nürburgring

Homburg · Einen besonderen Ausflug haben am Sonntag 25 kranke und beeinträchtigte Kinder und Jugendliche aus Homburg unternommen. Für die Gruppe ging es zum Nürburgring. Was hinter der Aktion steckt.

15.09.2026 , 19:00 Uhr

Mit einem Bus fuhren 25 Kinder mit ihren Eltern am Sonntag an den Nürburgring. Dort durften sie auch Fahrern und Mechanikern über die Schulter schauen.

Mit einem Bus fuhren 25 Kinder mit ihren Eltern am Sonntag an den Nürburgring. Dort durften sie auch Fahrern und Mechanikern über die Schulter schauen.

Foto: Thomas Höchst

Es war ein Sonntag ganz im Zeichen der guten Sache: Veranstalter Thomas Höchst organisierte gemeinsam mit Gerhard Schmidt vom deutschen Sportfahrerkreis eine Charity-Aktion auf dem Nürburgring. Diese bot den Kindern dabei auch einen Blick hinter die Kulissen. Im Fahrerlager konnten sie den Teams bei der Arbeit zuschauen und mit Fahrern und Mechanikern ins Gespräch kommen.

Aktion ist eine von vielen

Anschließend verfolgte die Gruppe das Renngeschehen von der Tribüne aus. Im Zelt des Sportfahrerkreises wurden die Teilnehmer zudem mit Essen und Getränken versorgt. Unterstützt wurde die Charity-Aktion unter anderem vom deutschen Sportfahrerkreis, Dr. Theiss Naturwaren und Karlsberg. Für die Kinder und ihre Begleitpersonen war die Teilnahme kostenlos. Am Nachmittag ging es für die Gruppe wieder zurück nach Homburg.

Ein spannender Blick hinter die Kulissen: Für die Kinder ging es auch ins Fahrerlager.

Ein spannender Blick hinter die Kulissen: Für die Kinder ging es auch ins Fahrerlager.

Foto: Thomas Höchst

Thomas Höchst ist für seine wohltätigen Aktionen in Homburg bekannt. Erst Ende August organisierte er einmal mehr am Römermuseum Schwarzenacker die Aktion „Kinderaugen sollen strahlen“. Dabei werden jedes Jahr Kinder einer sozialen Einrichtung oder einer Kinderstation eines Krankenhauses von einem Chauffeur mit einem luxuriösen Sportwagen oder einem Oldtimer durch die schöne Landschaft rund um Schwarzenacker gefahren. Dabei können die Kinder einige unbeschwerte Momente erleben. Schon vor neun Jahren rief Höchst diese Aktion ins Leben. Es war die siebte Ausgabe der wohltätigen Aktion. Mit den Jahren wuchs die Veranstaltung immer weiter. Angefangen hatte damals alles mit sieben Autos.

Veranstaltung wuchs mit den Jahren immer weiter

Bei der ersten Auflage kam die Veranstaltung direkt gut an. Und so wuchs diese mit den Jahren immer weiter. Bei der Ausgabe 2026 waren es 60 Autos. Für die gleiche Zahl an Kindern ging es daher auf eine Spritztour in der Umgebung. Auch der FC Homburg unterstützt die Aktion regelmäßig. Für Höchst ist die Aktion mittlerweile zu einer Mammutveranstaltung geworden, die es jedes Jahr mit vielen Helferinnen und Helfern zu organisieren gilt. Die Mühen sind es jedoch wert. Das könnten die strahlenden Augen von Kindern und Eltern nicht besser beweisen.