Gefährlicher Defekt: Ihr Ford könnte sich plötzlich unkontrolliert bewegen – Rückruf gestartet


„Unbeabsichtigte Bewegung“ möglich: Ford ruft weltweit rund 97.000 Autos zurück

Stand: 14.10.2026, 13:23 Uhr

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Fahraufnahme eines weißen Ford Mustang Mach-E

Wegen eines möglichen Defekts am Differential ruft Ford den Mustang Mach-E zurück. (Symbolbild) © Ford

Ford ruft weltweit knapp 97.000 Mustang Mach-E zurück. Ein möglicher Fehler am Differential kann gefährlich werden. Tausende deutsche Autohalter sind betroffen.

Köln – Nach der Rückrufaktion wegen möglicher Probleme mit den Scheibenwischern muss Ford nun erneut Fahrzeuge der Mustang-Familie zurückrufen. Diesmal geht es um den vollelektrischen Mustang Mach-E. Hintergrund ist ein möglicher Fehler am Differential. Laut Kraftfahrt-Bundesamt (KBA) kann der Defekt dazu führen, dass das Fahrzeug keinen Vortrieb mehr hat – auch „eine unbeabsichtigte Bewegung“ ist demnach möglich.

Diese Mustang-Mach-E-Baujahre sind vom Rückruf betroffen

Die Rückrufaktion umfasst weltweit 96.840 Mustang Mach-E. In Deutschland sind 6598 Fahrzeuge betroffen. Der Rückruf gilt für Fahrzeuge, die zwischen dem 3. März 2020 und dem 15. Dezember 2023 produziert wurden. Weitere Merkmale zur Eingrenzung nennt das KBA nicht.

Bislang liegen laut KBA keine Erkenntnisse über Sach- oder Personenschäden im Zusammenhang mit dem Problem vor. Welche Arbeiten Ford zur Behebung des möglichen Fehlers vornimmt, ist bislang nicht bekannt. Auch zur voraussichtlichen Dauer eines Werkstattaufenthalts gibt es keine Angaben.

Das KBA führt den Rückruf unter der Referenznummer 16878R. Der Hersteller-Rückrufcode lautet 26S50 – der Status der Aktion lautet „in Untersuchung“.

Rückruf-Aktion in Deutschland: So läuft es für Autohalter ab

Ist man in Deutschland als Fahrzeughalter von einem Rückruf betroffen, erhält man Post. Wichtig: Ein solcher Brief ist nicht als Empfehlung zu verstehen. Wer ein Rückrufschreiben zugestellt bekommen hat, der muss den darin aufgeführten Mangel beseitigen lassen. Kommt ein Halter dem Rückruf auch nach mehreren Aufforderungen nicht nach, kann das KBA die örtlich zuständige Zulassungsbehörde informieren – und diese wiederum kann das Auto außer Betrieb setzen. Nach dem Erhalt des Rückrufschreibens empfiehlt es sich, zügig eine Werkstatt aufzusuchen.