Unwetter: Sturm „Isaias“ trifft US-Golfküste – Hunderttausende ohne Strom
Unwetter: Sturm „Isaias“ trifft US-Golfküste – Hunderttausende ohne Strom
Der Sturm verliert auf seinem Weg an Kraft, dennoch warnen die Behörden vor Hochwasser und Sturmfluten. Mehr als 726.000 Menschen waren ohne Strom.
Drohnenaufnahme der Strandpromenade von Pensacola Beach in Florida: Sturm „Isaias“ hat an der Golfküste Floridas schwere Regenfälle und Überschwemmungen verursacht. Foto: REUTERS
Destin. Überschwemmte Straßen, umgerissene Bäume und Hunderttausende Menschen ohne Strom: Der Sturm „Isaias“ hat als Hurrikan die Golfküste der USA erreicht. Auf seinem Weg über den Bundesstaat Alabama und den Nordwesten von Florida verlor der Sturm zwar an Kraft, dennoch warnten die Behörden für das ganze Wochenende vor Sturmfluten, heftigen Regenfällen und Hochwasser.
„Isaias“ traf als erster Hurrikan der Saison im Atlantik nahe Destin in Florida auf Land. Windböen in Hurrikanstärke peitschten gegen die Golfküste. „Der Sturm ist da. Bereiten Sie sich jetzt auf das Schlimmste vor. Begeben Sie sich nicht auf die Straßen“, sagte Floridas Gouverneur Ron DeSantis am Freitag auf einer Pressekonferenz.
In Destin standen Straßen unter Wasser. Im nahegelegenen Pensacola warnte die Polizei die Menschen vor Trümmern auf den Straßen. Das Ausmaß der Schäden war noch nicht bekannt, aber viele Menschen veröffentlichten in den sozialen Medien Bilder von umgestürzten Bäumen und zerrissenen Stromleitungen. Ein Video zeigte, wie das Dach eines Hotels in Pensacola abgerissen wurde.

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