Mehr Geld in Sachsen-Anhalt: Verfügbares Einkommen steigt 2024 um 4,6 Prozent
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Statistisches Landesamt
Verfügbares Einkommen in Sachsen-Anhalt steigt - bleibt aber unter dem Bundesdurchschnitt
Stand: 26.10.2026 20:06 Uhr
Das verfügbare Einkommen in Sachsen-Anhalt ist 2024 auf 26.297 Euro pro Kopf gestiegen. Dennoch liegt das Bundesland weiter deutlich unter dem Bundesdurchschnitt. Die Börde führt das Ranking an, Magdeburg bildet das Schlusslicht.
von MDR SACHSEN-ANHALT
Das verfügbare Einkommen der Menschen in Sachsen-Anhalt ist im Jahr 2024 gestiegen. Dennoch liegt das Bundesland weiterhin deutlich unter dem bundesweiten Durchschnitt. Den Einwohnerinnen und Einwohnern standen rechnerisch durchschnittlich 26.297 Euro für Konsum und Sparen zur Verfügung, wie das Statistische Landesamt in Halle mitteilte. Bundesweit lag das verfügbare Einkommen bei 30.069 Euro pro Kopf. Im Vergleich zum Vorjahr erhöhte sich der Wert in Sachsen-Anhalt um 1.165 Euro beziehungsweise 4,6 Prozent.
Was das verfügbare Einkommen aussagt
Das verfügbare Einkommen entspricht nicht dem durchschnittlichen Nettolohn. Es gibt an, wie viel Geld privaten Haushalten je Einwohner nach Abzug von Steuern und Sozialabgaben für Konsum und Sparen verbleibt. In die Berechnung fließen Erwerbs- und Vermögenseinkommen sowie Sozialleistungen wie Rente, Sozialhilfe, Kinder- und Elterngeld ein.
Börde an der Spitze, Magdeburg auf dem letzten Platz
Der Landkreis Börde verzeichnet mit 27.723 Euro pro Kopf das höchste verfügbare Einkommen in Sachsen-Anhalt. Am niedrigsten lag es in Magdeburg mit 24.244 Euro. Das verfügbare Einkommen stieg laut Landesamt in allen Landkreisen und kreisfreien Städten Sachsen-Anhalts. Den stärksten Zuwachs gab es im Jerichower Land mit 5,2 Prozent, den geringsten in Magdeburg mit 4,0 Prozent.
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Pendler und Demografie beeinflussen die Werte
Laut Angaben des Statistischen Landesamtes beeinflussen auch Pendlerströme und die demografische Struktur die regionalen Unterschiede. Diese Faktoren wirken sich ebenso auf die Höhe des verfügbaren Einkommens aus wie die wirtschaftliche Lage der einzelnen Regionen.
MDR (Oliver Leiste),dpa