VfL Wittekind schließt LED-Umbau ab: Neue Masten brauchen 85 Prozent weniger Strom


Stand: 19.09.2026, 19:00 Uhr

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Stellten die neuen Lichtmasten im Krandelstadion vor (v. l.):  Dirk Südkamp von LED-Nordwest, Fupball-Obmann Hartmut Schwolow, Gordon Hermanni und Matthias Ruhle.

Stellten die neuen Lichtmasten im Krandelstadion vor (v. l.): Dirk Südkamp von LED-Nordwest, Fußball-Obmann Hartmut Schwolow, Gordon Hermanni und Matthias Ruhle. © wz

Der VfL Wittekind hat zwei weitere LED-Lichtmasten im Krandelstadion in Betrieb genommen. Finanziert wurden sie über einen Stadtkredit, den der Verein zehn Jahre lang zurückzahlt.

Wildeshausen – Auf den Trainingsplätzen im Wildeshauser Krandelstadion gibt es keine dunklen Ecken mehr: Seit vergangener Woche sind zwei weitere Lichtquellen im hinteren Bereich montiert und angeschlossen. Damit sorgen nun insgesamt elf Masten für die Beleuchtung der vier Plätze.

Gordon Hermanni, der Vorsitzende des VfL Wittekind, freute sich beim Pressetermin über den Abschluss der Modernisierung. „Auf den beiden hinteren Plätzen drei und vier hatten wir ein Lichtloch. Die neue Beleuchtung reichte einfach nicht aus, um dort vernünftig mit dem Ball zu spielen. Damit ist nun Schluss“, sagte er.

Arbeiten begannen bereits im Mai

Von den zwölf alten und maroden Lichtmasten hatte sich der VfL Wittekind zuvor verabschieden müssen. Sowohl die Stangen als auch die Elektrik waren in die Jahre gekommen. Ende 2021 wurde deshalb eine neue LED-Flutlichtanlage im Krandelstadion in Betrieb genommen. Für eine ausreichende Ausleuchtung der hinteren Trainingsplätze fehlten allerdings noch zwei Masten. Die Arbeiten dafür begannen im Mai, ausgeführt wurden sie von der Firma LED-Nordwest.

Finanziert wurden die zusätzlichen Leuchtquellen mit Unterstützung der Stadt Wildeshausen. Sie gewährte dem Verein einen Kredit über 50.000 Euro. Der VfL zahlt diesen über zehn Jahre mit jährlich 5.000 Euro zurück, indem die städtischen Zuwendungen entsprechend reduziert werden. Zugleich sei die Unterstützung der Stadt für den Verein inzwischen bis 2060 zugesichert worden, berichtete Hermanni. „Damit lässt sich vorausschauend planen.“

An den Planungen beteiligt war auch Matthias Ruhle in seiner Funktion als Amtsleiter, seinerzeit Zweiter Vorsitzender des VfL und Bindeglied zwischen Verein und Stadt. Er hatte das Vorhaben mit angeschoben und zeigte sich zufrieden, dass Finanzierung und Bau nun abgeschlossen sind.

Die neue Technik bringt für den Trainingsbetrieb mehrere Vorteile, wurde bei dem Termin berichtet. Anders als bei den alten Leuchten, gebe es beim Einschalten der LED-Strahler jetzt keine langen Wartezeiten mehr. Die frühere Anlage habe eine etwa 30-minütige Aufwärm- beziehungsweise Abkühlphase benötigt. Zugleich sei der Energieverbrauch deutlich gesunken: Nach Angaben des Vorsitzenden benötige die LED-Anlage nur noch rund 15 Prozent der früher verbrauchten Strommenge.

Davon profitieren allein im Jugendbereich mehr als 25 Fußballmannschaften, hinzu kommen die Seniorenteams. Pünktlich zur dunkleren Jahreszeit ist die Modernisierung der Flutlichtanlage damit abgeschlossen.