Trump nutzt Lied von Katy Perry für Iran-Video: Sie zeigt sich „entsetzt und wütend“
„Völliger Verrat“: Katy Perry „entsetzt und wütend“ über Weißes Haus
Stand: 27.07.2026, 20:36 Uhr
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Erneut hat das Weiße Haus unter Donald Trump mit der Musikauswahl für ein Video für große Aufregung gesorgt. Katy Perry macht ihrem Ärger Luft.
Washington – Katy Perry ist empört über das Weiße Haus und Donald Trump. „Boom, boom, boom“, heißt es in einer Liedzeile aus dem Song „Firework“ des US-Superstars. Und ausgerechnet diesen Liedausschnitt legte der TikTok-Account des Weißen Hauses nun als musikalischen Hintergrund unter ein Video, das US-Angriffe und Explosionen im Iran-Krieg zeigt. Es ist nicht das erste Mal, dass die Trump-Regierung mit ihrer Musikauswahl für Ärger sorgt.

„Ich billige das absolut nicht“: Katy Perry „entsetzt und wütend“ über Trump und Weißes Haus
Auf der Plattform X erklärte Perry, dass sie „zutiefst entsetzt und wütend“ darüber sei, dass ihr Song „Firework“ als Hintergrundmusik für Videoaufnahmen von Militärschlägen genutzt worden sei. „Ich habe dem nicht zugestimmt, ich wurde nicht gefragt, und ich billige das absolut nicht“, stellte die US-Sängerin klar.
Das Video auf dem TikTok-Account des Weißen Hauses zeigt Aufnahmen von Militärschlägen und Explosionen im Iran-Krieg, die mit einer Sequenz des Popsongs unterlegt wurden. Dazu schrieb das Weiße Haus neben einem Feuerwerk-Emoji als Unterschrift unter dem Video: „Der Iran ist gewarnt worden.“
„Völliger Verrat“: Weißes Haus verwendet Katy-Perry-Song in Kriegsvideo
Katy Perry, die inzwischen mit Kanadas Ex-Premier Justin Trudeau zusammen ist, erklärte in ihrem Post, sie habe das Lied als eine „Hymne der Hoffnung, Heilung und der inneren Stärke für Menschen, die ihre dunkelsten persönlichen Momente erleben“, geschrieben. Dass das Lied nun als Hintergrundmusik für militärische Angriffe genutzt werde, sei ein „völliger Verrat“ an allem, wofür der Song eigentlich stehe, kritisierte die 41-jährige Sängerin weiter. „Meine Musik ist dazu da, Menschen zusammenzubringen, und nicht, um Militärschläge zu feiern“, lautete Perrys klare Botschaft.
Es ist nicht das erste Mal, dass die Musikauswahl der US-Regierung für ihre Social-Media-Aktivitäten für Aufregung sorgt. Im vergangenen Dezember hatte das Weiße Haus ein Video, in dem die Festnahme von Migranten gezeigt wird, mit einem Song von Sabrina Carpenter hinterlegt. Der US-Superstar zeigte sich verärgert und bezeichnete den Clip als „bösartig und widerwärtig“. Ebenso erging es der Kult-Sängerin Kesha, deren Song als Untermalung für Trumps Angriffe im Iran verwendet wurde. Auch eine deutsche Popband distanzierte sich von der Nutzung ihres Welthits in einem Trump-Video. (Quellen: dpa, X, Rolling Stone, TikTok) (ph)