Von Herzinfarkt bis Gesichtsfraktur: Wiesn-Sanitäter ziehen erste Bilanz –„Hatten gut zu tun“
Stand: 21.09.2026, 13:54 Uhr
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Volle Zelte, volle Fahrgeschäfte und dazwischen zahlreiche medizinische Einsätze: Die Aicher Ambulanz zieht Bilanz zum ersten Wiesn-Wochenende.
München – Das 191. Oktoberfest hat am Samstag (19. September) begonnen – und damit auch eine sehr herausfordernde Zeit für alle Einsatzkräfte, die auf und rund um die Wiesn Tag für Tag im Einsatz sind. Dazu gehören auch die Sanitäter der Aicher Ambulanz. Ihre Bilanz vom ersten Wochenende: „Zwischen lauter Musik, Achterbahnen und der einen oder anderen zu schnell geleerten Maß hatte unser Team gut zu tun.“

Das war das erste Wiesn-Wochenende: Oktoberfest-Sanitäter ziehen Bilanz
Die entsprechenden Zahlen belegen diese Aussage: Insgesamt 1212 Behandlungen, 364 Trageneinsätze und 23 CT-Untersuchungen hatten die Sanitäter am Samstag und Sonntag (19. und 20. September) laut ihrer Webseite. „Ordentlich was los, aber für uns weiterhin ganz normaler Wiesnbetrieb“, heißt es dort gelassen. Immerhin sei das Team auf genau solche Wochenenden vorbereitet und habe souverän durchgehalten.
Von Kreislaufkollaps über Platzwunden bis zum Herzinfarkt: Wie vielfältig die Einsätze sein können, zeigen die Berichte vom Wochenende. So retteten die Sanitäter einem Brezenverkäufer vermutlich das Leben, als diese einen „lehrbuchartigen Herzinfarkt“ erkannten und den Mann umgehend in eine Klinik brachten. Eine 80-jährige Besucherin musste behandelt werden, nachdem sie aufgrund eines Kreislaufeinbruchs eine Gesichtsfraktur erlitten hatte.
Die Mitarbeitenden der Aicher Ambulanz haben also wie immer auf der Wiesn alle Hände voll zu tun – das wird sich auch in den kommenden zwei Wochen nicht ändern. Die gute Laune lassen sie sich dadurch allerdings nicht verderben: „Auf in die nächste Wiesnwoche!“, heißt es munter in ihrer Bilanz zum Wochenende. (Quelle: Aicher Ambulanz), (leo)