Vor Berufungsprozess: Marius Borg Høiby sucht mit Fußfessel einen Job


Vor BerufungsprozessMarius Borg Høiby sucht mit Fußfessel einen Job

05.10.2026, 13:25 Uhr

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Wurde wegen zweier Vergewaltigungen nach norwegischem Recht, häuslicher Gewalt und weiterer Straftaten zu vier Jahren Haft verurteilt: Marius Borg Høiby. (Foto: WireImage)

Marius Borg Høiby lebt derzeit mit elektronischer Fußfessel auf dem royalen Anwesen Skaugum. Die kommenden Wochen will der 29-Jährige offenbar für die Jobsuche nutzen - seine Auflagen würden eine Arbeitsaufnahme grundsätzlich erlauben, heißt es.

Elektronische Fußfessel, Vorbereitung auf den Berufungsprozess - und vielleicht bald ein neuer Job? Marius Borg Høiby will die kommenden Wochen offenbar nicht untätig verbringen. Der 29-jährige Sohn der norwegischen Königin Mette-Marit sucht Medienberichten zufolge nach Arbeit und hofft auf ein konkretes Stellenangebot.

"Er ist motiviert, mit der Arbeit zu beginnen, und möchte diese Zeit nutzen, um ein konkretes Stellenangebot zu erhalten", erklärte einer seiner Anwälte laut der norwegischen Zeitung "Nettavisen". Die derzeitigen Auflagen würden es Høiby grundsätzlich erlauben, eine Arbeit aufzunehmen. Der 29-Jährige lebt aktuell mit elektronischer Fußfessel auf dem royalen Anwesen Skaugum. Zuvor hatte er einer Verlängerung seiner Untersuchungshaft um weitere vier Wochen zugestimmt.

Schon während seiner Untersuchungshaft hatte Høiby eine Sondergenehmigung erhalten. Nach dem Tod von König Harald durfte er an der Beisetzung seines Großvaters teilnehmen. Am 9. September war er zunächst bei der Trauerfeier im Osloer Dom dabei und nahm anschließend auch an der privaten Zeremonie in der Schlosskirche auf der Festung Akershus teil, wo Harald beigesetzt wurde.

Neues Anwaltsteam für den Berufungsprozess

Parallel zu seiner Jobsuche bereitet sich Høiby auf seinen Berufungsprozess im kommenden Jahr vor. Ende September wurde bekannt, dass er dafür auch seine Verteidigung neu aufgestellt hat. Die Rechtsanwälte Alexander Greaker und Daniel Storrvik vertreten ihn künftig. Høiby war im Juni wegen zweier Vergewaltigungen nach norwegischem Recht, häuslicher Gewalt und weiterer Straftaten zu vier Jahren Haft verurteilt worden.

Gegen die Verurteilung wegen der beiden Vergewaltigungen sowie wegen der Misshandlung seiner Ex-Partnerin legte er Berufung ein. Der neue Prozess vor dem Berufungsgericht Borgarting soll am 9. Februar 2027 beginnen. Für die Verhandlung sind insgesamt 16 Tage angesetzt.

Marius Borg Høiby gehört nicht offiziell dem norwegischen Königshaus an. Königin Mette-Marit brachte ihren Sohn mit in die Ehe mit dem heutigen König Haakon. Ab dem Schulalter wuchs Høiby gemeinsam mit seinen beiden Halbgeschwistern, der 22-jährigen Kronprinzessin Ingrid Alexandra und dem 20-jährigen Prinzen Sverre Magnus, bei seiner Mutter und Haakon auf Skaugum auf.

Quelle: ntv.de, lpe/spot