Waldbrände in Deutschland: Feuerwehr kämpft in fünf Bundesländern gegen Flammen und Rauch


Waldbrand-Überblick: Einsatzkräfte kämpfen in fünf Bundesländern gegen die Flammen

Stand: 17.08.2026, 08:20 Uhr

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Flammen, Rauchwolken, Großeinsätze: Dieser Sommer hält Deutschlands Feuerwehren in mehreren Bundesländern gleichzeitig in Atem.

Vielen Feuerwehren in Deutschland beschert der Sommer 2026 außergewöhnlich kräftezehrende Löscheinsätze. Betroffen sind aktuell mindestens fünf Bundesländer: Bayern, Sachsen, Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz und Thüringen. Allein in Waldaschaff in Unterfranken standen rund 29 Hektar in Flammen – 600 Einsatzkräfte sowie drei Polizeihubschrauber waren im Einsatz. In Rheinland-Pfalz bei Langscheid westlich von Koblenz geriet am Freitag eine Fläche von rund 50 Hektar in Brand; Hunderte Feuerwehrleute und zwei Hubschrauber kämpften stundenlang gegen die Flammen. Rund um die sächsische Stadt Plauen war die Feuerwehr tagelang im Dauereinsatz, bevor sich die Lage am Sonntag maßgeblich entspannte. Ursache für einzelne Brände ist nach Polizeiangaben möglicherweise menschliches Fehlverhalten – Ermittlungen laufen.

Bundesweiter Überblick: Wo die Lage besonders ernst war

Auch in Baden-Württemberg nahe Heilbronn löschten mehr als 100 Einsatzkräfte einen Flächenbrand, der sich auf knapp 10.000 Quadratmeter ausgedehnt hatte. In Thüringen im Landkreis Eichsfeld erfasste ein Waldbrand bei Wahlhausen rund 2.500 Quadratmeter, bevor die Feuerwehr eine weitere Ausbreitung verhindern konnte. Im Landkreis Nordsachsen wurden rund 4.000 Quadratmeter Waldfläche beschädigt. Experten und Behörden verweisen auf anhaltende Trockenheit und Hitze als begünstigende Faktoren für die Brandserie. Umweltschutzorganisationen warnen seit Jahren vor steigender Waldbrandgefahr durch den Klimawandel – die Ereignisse dieses Sommers liefern ein konkretes Bild dieser Entwicklung. Das Video zeigt, welche Regionen besonders hart getroffen wurden und wie groß das Ausmaß der Einsätze wirklich war.