Warum Generation Z anders mit Geld umgeht – und was ältere Generationen davon lernen können
Stand: 28.09.2026, 07:45 Uhr
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Weniger Statussymbole, mehr Erlebnisse, früher investieren: Was Generation Z beim Thema Geld anders macht und was dahintersteckt.
Generation Z, geboren zwischen 1997 und 2012, wächst in einer Welt auf, die finanziell anders funktioniert als die ihrer Eltern.
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Niedrige Zinsen, hohe Mieten, unsichere Renten, Klimakrise: Was diese Generation prägt, verändert auch den Umgang mit Geld. Was dabei herauskommt, überrascht die meisten.
„Generation Z investiert früher als jede Generation vor ihr“, sagt Margarethe Honisch, Finanzexpertin und Gründerin von Fortunalista. „Was dabei auffällt: nicht Gier oder Risikolust. Es ist Pragmatismus.“
Was Generation Z anders macht
Früher anfangen.
Was bei Generation Z auffällt: Ein erheblicher Teil beginnt bereits in den Zwanzigern mit dem Investieren. Was dabei die Neobroker-Apps geleistet haben: den Einstieg so einfach gemacht, dass eine Smartphone-Generation keine Hemmschwelle mehr hat.
Was dabei der Vorteil ist: Wer mit 22 anfängt statt mit 32, hat zehn Jahre mehr Zinseszins. Was das konkret bedeutet, zeigt die Rechnung: Bei 100 Euro monatlich und 7 Prozent Rendite macht dieser Unterschied rund 100.000 Euro am Ende der Ansparphase aus.
Weniger Statussymbole, mehr Freiheit.
Was Generation Z weniger will als Vorgängergenerationen: teures Auto, große Wohnung, Markenkleidung als Statussymbol. Was sie stattdessen will: Reisen, Erlebnisse, Flexibilität.
Was dabei finanziell passiert: Weniger Ausgaben für Dinge, mehr für Erfahrungen. Was das für die Sparquote bedeutet: meistens höher als bei älteren Generationen im selben Alter.
Finanzbildung durch Social Media.
Was Generation Z nutzt, um sich finanziell zu informieren: TikTok, Instagram, YouTube. Was dabei meistens schneller geht als ein Bankberatungsgespräch: Grundbegriffe verstehen, ETFs kennenlernen, erste Schritte machen.
Was dabei das Risiko ist: nicht alle Informationen in sozialen Medien sind korrekt oder vollständig. Was dabei trotzdem passiert: mehr Grundwissen in jüngeren Jahren als je zuvor.
Was ältere Generationen davon lernen können
Früher anfangen ist immer besser als später.
Was Generation Z beweist: Es braucht kein großes Startkapital und kein vollständiges Finanzstudium. Es braucht eine Entscheidung.
Was ältere Generationen daraus mitnehmen können: Wer noch nicht angefangen hat, fängt heute an. Was heute besser ist als morgen: immer.
Weniger auf Statussymbole, mehr auf Substanz.
Was dabei die finanzielle Erkenntnis ist: Ein teures Auto verliert Wert. Ein ETF-Sparplan gewinnt ihn. Was dabei keine Frage des Alters ist: die Entscheidung, Ausgaben zu hinterfragen.
Finanzbildung aktiv suchen.
Was Generation Z selbstverständlich macht: sich informieren, bevor entschieden wird. Was dabei ältere Generationen oft nicht getan haben: aktiv nach Alternativen zur Bankberatung suchen.
Fazit
Generation Z macht nicht alles richtig. Aber beim Thema früh anfangen, weniger konsumieren und selbst informieren hat sie etwas, das sich lohnt zu übernehmen.