Bis zu 36 Grad: Hessen schwitzt weiter
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Kaum Abkühlung in Aussicht Bis zu 36 Grad: Hessen schwitzt weiter
Nach zwei Tagen Hitzepause ziehen die Temperaturen in Hessen zum letzten Ferienwochenende wieder an. Auch die nächste Woche bleibt auf einem hohen Temperaturniveau. Dringend benötigter Regen bleibt weiter aus.
Abkühlung erwünscht: Auch an diesem Wochenende wird es brütend heiß in Hessen. Bild © Adobe Stock
Die Hitze und fehlender Regen bleiben in Hessen auch in den kommenden Tagen das beherrschende Wetterthema. Nach zwei Tagen des Durchschnaufens und Durchlüftens am Donnerstag und Freitag geht es am Wochenende wieder über die 30-Grad-Marke, ab der die Meteorologen von einem Hitzetag sprechen.
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01:45 Min.|07.08.26, 19:58 Uhr|hr
hessenschau Wetter vom 07.08.2026
Bild © hessenschau.de
Erste Woche nach den Ferien bleibt heiß
Am Samstag errecihen die Höchstwerte in Südhessen etwa 33 Grad. Der letzte Feriensonntag in Hessen wird dann nochmal heißer mit Höchstwerten von 29 bis 36 Grad im Süden und Rhein-Main-Gebiet.
Dazu besteht höchstens vereinzelt die Aussicht auf Schauer oder Gewitter, wie die hr-Wetterprognose zeigt.
Auch die erste Schul-und Arbeitswoche nach den Sommerferien bleibt laut Prognosen heiß. "Es wird ein Auf und Ab auf hohem Temperaturniveau", sagte hr-Meteorologe Ingo Bertram. Die Höchstwerte bleiben bis weit in die Woche über der 30-Grad-Marke, "Mittwoch und Donnerstag sind auch die 35 Grad wieder in Reichweite", sagt Bertram.
Auch wenn noch einige Wochen für eine finale Bilanz fehlen: Dieser Hitze-Sommer könnte laut Meteorologe Betram den sogenannten "Jahrhundertsommer" im Jahr 2003 an vielen hessischen Messstationen toppen. Ein Blick des hr-Wetterfachmanns auf die Messstation in Frankfurt Westend etwa zeigt: In diesem Jahr verzeichnete die Messstelle bislang schon 36 Hitzetage, 2003 waren es zu diesem Zeitpunkt 31 Tage.
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Trockenheit lässt Grundwasser weiter sinken
Und: Der dringend benötigte Regen bleibt weiter Mangelware. Neben vereinzelten Schauern und Gewittern bliebt es in Hessen in den nächsten Tagen vor allem eines: trocken. "An einigen Rhein-Pegeln wurden ja bereits negative Allzeitrekorde gemessen", sagt Bertram. Am Pegel Speyer etwa sei der Wasserstand jetzt schon niedriger als Ende September 2003.
Die anhaltende Trockenheit setzt dem Grundwasser in Hessen zu. An der Hälfte der Messstellen seien im Juli niedrige oder sehr niedrige Werte festgestellt worden, teilte das Hessische Landesamt für Naturschutz, Umwelt und Geologie (HLNUG) mit. Das Problem fing bereits im Winter mit unterdurchschnittlichen Regenmengen an.
Der trockenste Juli seit Beginn der Wetteraufzeichnungen verschärfte laut Landesamt die Situation weiter: An rund 20 Prozent der Grundwassermessstellen seien neue Monatsniedrigstwerte festgestellt worden. In weiten Teilen des Landes lag das Niveau dabei unter dem des Vorjahres.
Nicht mit Wassernotstand gleichzusetzen
Die Speicher könnten sich voraussichtlich erst im kommenden Winterhalbjahr wieder nachhaltig auffüllen, wenn es wieder längere Zeit stärker geregnet habe. Ein als "sehr niedrig" eingestufter Grundwasserstand sei jedoch nicht mit einem Wassernotstand gleichzusetzen, teilte das Landesamt mit. Als "sehr niedrig" gilt ein Grundwasserstand, wenn 90 Prozent der Vergleichswerte aus den Jahren 1991 bis 2020 darüber liegen.