Wetter im Saarland: Erst kommt nachts der Frost, dann 29 Grad am Wochenende


Wetter im Saarland Erst kommt nachts der Frost, dann 29 Grad am Wochenende

Update | Saarbrücken · Das Wetter spielt verrückt: So steigen am Tag die Temperaturen auf Werte wie im Sommer. In der Nacht allerdings kann es ersten Frost geben. Sogar bis an die 30 Grad sind nochmals möglich – und das im Herbst.

24.09.2026 , 07:58 Uhr

 Wechselspiel zwischen Frost und fast schon hochsommerlichen Graden im Herbst. (Symbolbild)

Wechselspiel zwischen Frost und fast schon hochsommerlichen Graden im Herbst. (Symbolbild)

Foto: Thomas Warnack/dpa/Thomas Warnack

Ende Herbst erreichen die Temperaturen bei viel Sonne nochmals hochsommerliche Grade. Im Saarland sind die kommenden Tage Sommerwerte zu erwarten. Das geht aus den Wetter-Aussichten des Deutschen Wetterdienstes (DWD) in Offenbach hervor. Auch die Langzeitprognosen sagen weiter hohe Temperaturen voraus, wie das Online-Portal Wetter.com meldet.

Heitere Aussichten auch in der zweiten Wochenhälfte – Frost möglich

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Zwar zeigen sich ein paar mehr Wolken als zuvor. Verbreitet soll es aber auch am Donnerstag, 24. September, wieder heiter werden im Saarland. Auflockerungen gibt es im Drei-Länder-Eck. Dabei steigen die Temperaturen auf bis zu 22 Grad. Niederschlag macht sich wie zuvor rar.

Örtlich Dunst und Nebel begleitet die Menschen durch die Nacht zu Freitag. Gleichzeitig zeigt sich der Himmel verbreitet klar. Damit fallen die Temperaturen deutlich im Vergleich zu denen am Tag. Während sich die Werte überwiegend zwischen sieben und zwei Grad einpendeln, kann es in einzelnen Tälern Frost in Bodennähe geben, kündigen DWD-Experten an.

So geht es mit dem Wetter im Saarland kurz vorm Wochenende weiter

Nebel und Dunst sollen sich am Freitag rasch auflösen. Dann gewinnt die Sonne flächendeckend wieder Oberhand. Das treibt die Temperaturen ein weiteres Mal kräftig in die Höhe. Bis zu 25 Grad sagen DWD-Fachleute voraus. Der Wind kann um die Mittagszeit mäßig auffrischen und weitere warme Luft aus Süden ins Saarland wehen.

Die Nacht zu Samstag zeigt sich ähnlich wie an den vorangegangenen Tagen. So sind Regenfälle auszuschließen. Wolken ziehen nur wenige durch. Meistens bleibt es klar. Nebel, wie im Herbst normal, kann es hier und da geben. Sieben bis drei Grad wird es frisch. Ein weiteres Mal ist Frost in Bodennähe drin. Der Kontrast: In Höhenlagen kann es bis zu zehn Grad warm bleiben.

Start ins Wochenende: Menschen können sich auf Sommer-Temperaturen einstellen

Sonne pur von früh bis spät: Das erwartet die Menschen in der Region am Samstag. Zunächst aber müssen sich vereinzelte Nebel auflösen. Dann setzt sich aber Sonnenschein überall durch. Das treibt die Temperaturen für die Jahreszeit in ungewöhnliche Höhen: Bis zu 26 Grad könnte die Anzeige auf dem Thermometer erlangen. Regenschauer machen einen Bogen ums Saarland. Ein leichter Wind weht dabei aus südwestlicher Richtung.

Etwas Nebel und Dunst begleitet die Region durch die Nacht auf Sonntag. Ansonsten bleibt es klar. Nur ein paar Wolken könnten sich blicken lassen. Die bringen jedoch keinen Regen mit. Es ist etwas milder als zuvor: Zwölf bis sieben Grad heißt es dazu in der Vorschau. Bodenfrost ist demnach ausgeschlossen.

Hochsommer-Wetter am Sonntag: Das sagt der DWD voraus

Die Temperaturen sollen am Sonntag einen weiteren Höhenflug haben. Bei meist heiteren Aussichten mit vereinzelten Wolken kann es hochsommerliche Temperaturen geben. Am Nachmittag klettern sie voraussichtlich verbreitet auf 26 Grad. In einigen Lagen sind nach DWD-Angaben sogar 29 Grad möglich. Ein eher schwacher Wind bringt warme Luft aus dem Süden. Regen ist weiterhin Mangelware.

Die Bewölkung nimmt in der Nacht auf Montag wohl zu. Bis zum nächsten Morgen verdichten sich die Wolken, so dass ein paar Regentropfen fallen können. Dabei bleibt es für die Jahreszeit weiter recht mild. 15 bis zehn Grad, tiefer fallen die Temperaturen nicht. Damit ist Bodenfrost erst einmal nicht angesagt.

So sehen Langzeit-Wettermodelle die Entwicklung im Saarland: durchaus nochmals 30 Grad möglich

Auch nach dem Monatswechsel ist bislang mit keinem gravierenden Wetter-Umschwung zu rechnen. Das geht aus der Prognose von Wetter.com hervor. Dabei berufen sich die Meteorologen auf Langzeit-Wettermodelle für die kommenden 16 Tage. Sie weisen zwar einige Unwägbarkeiten auf, da konkrete Vorhersagen nur recht kurzfristig und damit nur für einige wenige Tage möglich sind. Aber die Tendenz scheint deutlich: Eine massive Abkühlung steht nicht an. Im Gegenteil: Sogar bis zu 30 Grad könnten nochmals erzielt werden.

So liegt der Südwesten Deutschlands voraussichtlich weiter im Einfluss kräftiger Hochdruckgebiete, die weiterhin warme Luft in die Region treiben. Gleichzeitig sei mit ergiebigen Niederschlägen nach wie vor nicht zu rechnen. Vielmehr noch: Für die Jahreszeit bleibe es zu trocken. Ohnehin gehörte das Saarland zuletzt zu einem der trockensten Gebiete in der Bundesrepublik. Die Regenmengen lagen weit hinter denen, die jetzt im langjährigen Mittel üblich wären. Nach jetziger Prognose geht es so zum Start in den Oktober weiter.