Sturm, Blitz und 30 Liter Regen: Wetter-Wende ab Donnerstag trifft Deutschland mit voller Wucht


Wetter-Wende ab Donnerstag: Sturmböen, Gewitter und Starkregen treffen Deutschland

Stand: 07.10.2026, 19:45 Uhr

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Goldener Oktober war gestern: Sturm, Starkregen und Gewitter treffen Deutschland ab Donnerstag – so schützen Sie sich jetzt.

Mit dem goldenen Oktober ist es erst einmal vorbei. Schon am Donnerstag (8. Oktober) fegen an den Küsten und im höheren Bergland stürmische Böen und Sturmböen aus Nordwest übers Land, vor allem wenn Schauer oder kurze Gewitter durchziehen. Am Freitag legt der Wind im Norden und in der Mitte noch eine Schippe drauf, auf exponierten Gipfeln sind sogar schwere Sturmböen drin.

Die Regensummen bis Dienstag (13. Oktober).

Regional kann es in den kommenden Tagen kräftige Niederschläge geben, aber nicht in der breiten Fläche. © METEORED/www.daswetter.com

Und auch am Wochenende sowie zum Wochenstart bleibt es an der See und in den Hochlagen ungemütlich, auf dem Brocken pfeift es weiter mit Sturmstärke. Wer jetzt noch Gartenmöbel, Sonnenschirme oder lose Deko draußen stehen hat, sollte das schleunigst wegräumen. Auch Spaziergänge im Wald sind bei diesen Böen keine gute Idee, denn Äste können abbrechen.

Gewitter, Sturm und Dauerregen lösen goldenes Oktober-Wetter ab

Besonders brisant wird es rund um die Nordsee. Dort können sich ab Freitag (9. Oktober) immer wieder kräftige Gewitter bilden, am Samstag (10. Oktober) dann teils mit Sturmböen und stundenlangem Starkregen. Am Sonntag (11. Oktober) und Montag (12. Oktober) greift die Gefahr auch auf das angrenzende Binnenland über, ab Montag ziehen die Gewitter zum Teil sogar weiter nach Süden. Für Autofahrer heißt das: Tempo runter, Abstand halten und mit Aquaplaning rechnen. Wer an der Küste Urlaub macht, sollte Strand- und Deichspaziergänge bei aufziehenden Gewittern sofort abbrechen und einen sicheren Unterschlupf suchen.

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Dauerregen kann Keller fluten

Neben Sturm und Blitz kommt noch ein drittes Problem dazu: richtig viel Wasser von oben. In den Staulagen der westlichen Mittelgebirge können am Freitag binnen 12 bis 24 Stunden mehr als 25 bis 30 Liter pro Quadratmeter zusammenkommen, auch an den Alpen regnet es zeitweise kräftig. Am Wochenende und zum Wochenstart sind gebietsweise ebenfalls über 30 Liter drin. Kontrollieren Sie Dachrinnen und Abflüsse, damit das Wasser ablaufen kann, und behalten Sie tiefer gelegene Kellerräume im Blick. Es lohnt sich in den kommenden Tagen, regelmäßig die aktuellen Warnungen für die eigene Region zu checken.