Wichtige Integrationsarbeit für Jugendliche: Eine Zukunft für das Jugendzentrum – Wie die Förderung der Stadt Homburg aussieht


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Wichtige Integrationsarbeit für Jugendliche Eine Zukunft für das Jugendzentrum – Wie die Förderung der Stadt Homburg aussieht

Homburg · Seit seiner Eröffnung im Jahr 2004 leistet das Jugendzentrum „Second home“ in der Homburger Karlstraße wichtige Integrations- und Bildungsarbeit für Kinder und Jugendliche mit Migrationsgeschichte. Welche Unterstützung die Einrichtung erhält.

13.07.2026 , 17:00 Uhr

Im Jugendzentrum „Second home“ in der Homburger Karlstraße laufen auch hin und wieder Livekonzerte.

Im Jugendzentrum „Second home“ in der Homburger Karlstraße laufen auch hin und wieder Livekonzerte.

Foto: Thorsten Wolf

Erfreuliche Nachricht aus dem Homburger Stadtrat: Mit dem Homburger Jugendzentrum „Second Home“ kann es auch die nächsten Jahre weitergehen. Der Kooperations- und Fördervertrag mit dem Internationen Bund (IB) Südwest für Bildung und soziale Dienstag wird fortgeführt. Für die nächsten drei Jahre gibt es von der Stadt Homburg jeweils 75.000 Euro. Seit Juli 2004, also seit inzwischen mehr als zwei Jahrzehnten, existiert das vom Stadtmitteprojekt Homburg ins Leben gerufene Juz, das laut Präambel zur „Verbesserung der Situation für Kinder und Jugendliche mit und ohne Migrationshintergrund in der Innenstadt“ sorgen soll. Der Internationale Bund ist mit seinem eingetragenen Verein, seinen Gesellschaften und Beteiligungen einer der großen Dienstleister in den Bereichen Jugend-, Sozial- und Bildungsarbeit in Deutschland.

Von Kulturwerkstatt bis Beratung

Am Standort Homburg wurde im Laufe der Jahre in den Bereichen der Migrationshilfen, der Jugendsozialarbeit, der Jugendkulturarbeit und der offenen Kinder- und Jugendarbeit verschiedene miteinander vernetzte Maßnahmen und Projekte entwickelt und im Stadtmitteprojekt zusammengefasst. In den Räumlichkeiten in der Karlstraße 25 gibt es derzeit folgende Angebote: Jugendmigrationsdienst Homburg/Neunkirchen, Integrationskurse, integrative Jugendkulturwerkstatt „Beats & bytes“, Präventionsprogramm „Respekt Coaches“ und nicht zuletzt das Jugendzentrum „Second home“. Aktuell wird zusätzlich das Projekt „Bio“, dies steht für „Beratung, Information und Orientierung junger Menschen in Homburg“ in der Karlstraße angeboten.

Vollzeitkräfte eingesetzt

Die IB betreibt als freier Träger der Jugendhilfe das Homburger Juz in Absprache mit der Stadt und nach den Richtlinien des Saarpfalz-Kreises als örtlicher Träger der Jugendhilfe an mindestens drei Tagen der Woche. Das ist im Kooperationsvertrag zwischen Stadt und IB festgeschrieben. Die Räume in der Karlstraße stellt die Stadt bereit, zwischen den Vertragsparteien gibt es hierzu einen Nutzungsvertrag. Die Stadt Homburg unterstützt den Betrieb des Jugendzentrums also mit jährlich 75.000 Euro. Für die Jahre 2028 und 2029 ist eine Erhöhung der Fördersumme um jeweils zwei Prozent möglich. Der Internationale Bund setzt im „Second home“ zwei sozialpädagogische Fachkräfte in Vollzeit ein. Bei Bedarf kann das Team durch Honorarkräfte ergänzt werden – allerdings nur im Rahmen der bewilligten Fördersumme von 75.000 Euro.

Mit der einstimmig im Stadtrat beschlossenen Finanzierung für die nächsten drei Jahre kann die Arbeit in dem Jugendtreff also weitergehen. (ust)