Wie gut ist Silent Hill: Townfall?: Traditioneller Grusel ist schrecklich

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Das neue Silent Hill erweist sich als nicht ganz so gelungen wie „f“ im vergangenen Jahr. Schrecklich ist es trotzdem – und das ist in seinem Geschäftszweig durchaus gut. Tester ziehen deshalb eine insgesamt erschrockene Bilanz.
Townfall lässt Silent Hill hinter sich und kann ihm nicht entkommen. Der Schauplatz ist nun zumindest nicht mehr die japanische Stadt, sondern ein schottisches Fischerdorf, das dieses Mal in Nebel gehüllt wird. Und was für eines das ist! Tester kommen nicht umhin, in völliger Einstimmigkeit ihre Begeisterung über den „exquisit realisierten“ Ort (Eurogamer) auszudrücken. Er wirke lebendig, als seien Bewohner erst gerade eben gegangen, und stecke voller liebevoller Details, die die 1990er-Jahre und Schottland real wirken lassen. Die Geschichte trägt meist mit zur Faszination bei.
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Bis ich mich kaum traue um die Ecke zu schauen.
51,8 %
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Anspannung muss es schon produzieren.
38,4 %
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Ab und zu darf es packend werden.
9,8 %
Gelungene Rätsel, surreale Passagen und schleichen machen dabei den Hauptteil des Geschehens aus und sorgen für atemlose Spannung. Insofern erweist sich Townfall als „traditioneller Ableger“ (Push Square). Neuerungen wie der Bildschirm, der Feinde äußerst grob orten kann, sorgen aber dem Vernehmen nach für Frische, betont unter anderem die Game Pro.
Kommt es zum Kampf, wird Townfall weniger unterhaltsam. Es fehlt an Variation, auch wenn nur Push Square ihn aufgrund des dort wahrgenommenen, geringen Anspruchs als Spannungskiller bezeichnet. Er sei zu einfach und entgrusele das Spiel, konstatiert die Seite. GamePro und Eurogamer stoßen zudem auf Stellen, an denen das Pacing nicht ganz aufgeht, an denen sich Townfall zu sehr in die Länge zieht. Kritik richtet sich zudem auf einen besonderen Gegner, dessen KI zu wenig Raum lässt: Sie finde den Spieler zu zielsicher und bleibt zu dicht in seiner Nähe: „Er scheint nie wegzugehen“, egal wie lange man sich verstecke – und sorgt so für Langeweile und Frustration (Game Informer).
Fazit
Wie sehr die Schwächen auf das Gemüt schlagen ist eine Frage persönlicher Einschätzung. Das spiegelt sich in den Wertungen. Für VGC „ruinieren“ die schlecht abgestimmten Schleich-Passagen den Spaß komplett, am anderen Ende überdeckt die „außergewöhnliche Atmosphäre“ (Dual Shockers) die Schwachstellen. Insofern bleibt im Mittel eine „meist phänomenale Reise“ (Eurogamer), die als würdige Fortsetzung einer alten Marke beschrieben wird.
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Ja, sofort zum Vollpreis / habe vorbestellt bzw. es schon gekauft
0,0 %
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Ich leihe es mir aus. Auf DISC!
1,9 %
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Ja sofort, aber günstiger über Umwege
2,8 %
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Ja nach Patches / beim ersten Sale
14,0 %
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Ja, nach deutlichen Preissenkungen
19,6 %
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Nein
61,7 %
| Publikation | Wertung |
|---|---|
| Dual Shockers | 9/10 |
| Eurogamer | 4/5 |
| Game Informer | 8.25/10 |
| GamePro | 82/100 |
| Push Square | 7/10 |
| VGC | 3/5 |
| Metacritic | Presse: 81/100 Nutzer: -/10 |