Zverev verliert Wimbledon-Finale gegen Sinner – der Match-Ticker zum Nachlesen


Alexander Zverev hat den ersten deutschen Wimbledon-Triumph im Männereinzel seit 35 Jahren verpasst. Der Hamburger verlor das Finale des prestigeträchtigen Tennisturniers in London 7:6 (9:7), 6:7 (2:7), 3:6, 4:6 gegen seinen italienischen Angstgegner Jannik Sinner, der seinen Titel erfolgreich verteidigte. Für Zverev ist es in seinem fünften Major-Finale die vierte Niederlage.

Zverev verliert Wimbledon-Finale gegen Sinner - der Ticker

Der Auftakt in die Rasensaison war für Zverev nicht optimal verlaufen: Nach der Absage für das ATP-Turnier in Stuttgart hatte Zverev an seinen freien Tagen nach Roland Garros bereits auf Rasen trainiert, ehe er Mitte Juni beim ATP-Turnier in Halle/Westfalen wieder in das Tour-Geschehen eingriff. An der Seite seines engen Freundes Marcelo Melo (42, Brasilien) scheiterte der 29-Jährige zunächst im Vielfinale gegen den Italiener Flavio Cobolli und den US-Amerikaner Ben Shelton. Im Einzel war für Zverev ein paar Tage später dann im Halbfinale gegen seinen Angstgegner Taylor Fritz Endstation.

Alexander Zverev

Voller Fokus auf Wimbledon: French-Open-Sieger Alexander Zverev im Einsatz.© Frank Molter/dpa | Frank Molter

Wimbledon – nächste Grand-Slam-Chance für Zverev

Und nun geht es am Sonntag, 12. Juli, um den nächsten Grand-Slam-Titel – auf dem heiligen Rasen von Wimbledon. Die Hauptrunde des prestigeträchtigsten Tennisturniers der Welt ging über zwei Wochen, nun steigt das Herren-Finale – mit Zverev. Als amtierender French-Open-Sieger und einer der besten Aufschläger der Tour war der auch in London als einer der Favoriten an den Start gegangen. Er hatte allerdings auch etwas gutzumachen: Völlig überraschend verlor er im vergangenen Jahr in der ersten Runde gegen den französischen No-Name Arthur Rinderknech. Ein solcher Fauxpas hat sich 2026 nicht wiederholt.

Day One: The Championships - Wimbledon 2025

2025 war für Alexander Zverev in Wimbledon schon in der ersten Runde Schluss.© Getty Images | Julian Finney

Wo läuft Wimbledon im TV?

Um das Turnier und Alexander Zverev auf dem Rasencourt zu sehen, ist ein Prime-Abonnement notwendig. Der Streaminganbieter Prime Video von Amazon überträgt. Erstmals wird auch die dreimalige Grand-Slam-Turniersiegerin Angelique Kerber als Expertin dabei sein, allerdings erst in der zweiten Turnierwoche.

Wie hoch ist das Preisgeld?

Beim Preisgeld herrscht Gleichheit für Damen und Herren. Die Siegerin und der Sieger im Einzel verdienen jeweils 3,6 Millionen Pfund (rund 4,17 Millionen Euro). Vergangenes Jahr waren es noch drei Millionen britische Pfund (ca. 3,52 Millionen Euro). Insgesamt werden in diesem Jahr 64,2 Millionen Pfund (rund 74,3 Millionen Euro) ausgeschüttet. Die Summe ist einmal mehr auf ein Rekordniveau angewachsen und 20 Prozent höher als im vergangenen Jahr. Wer in der ersten Runde verliert, reist mit 80.000 Pfund (rund 92.600 Euro) aus London ab. mit dpa