Angespielt! Silent Hill: Townfall ist ein Spin-off der legendären Reihe mit völlig neuen Ideen • JPGAMES.DE


Erst mit dem kürzlich erschienenen „Silent Hill f“ wurde die Silent-Hill-Reihe im September des Jahres 2025 neu belebt. Einen weiteren Ausflug in die äußerst unheimliche und beklemmende Welt des Horror-Franchise möchte uns der in Schottland ansässige Entwickler „Screen Burn Interactive“ bieten.

Silent Hill: Townfall ist ein eigenständiger, von der Hauptserie unabhängiger Ableger der Silent-Hill-Reihe und bietet mit seinem eher ungewöhnlichen Setting auch neue Anreize im Horror-Genre.

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Während der diesjährigen Gamescom hatten wir die Möglichkeit eine ganze Stunde lang in die Welt von Silent Hill: Townfall abzutauchen und die extrem unheimliche Atmosphäre aufzunehmen. Und wir können euch eins mit Gewissheit sagen: Es hat sich definitiv gelohnt.

In unserer ausführlichen Messe-Preview nehmen wir euch mit in die düstere Welt von Silent Hill: Townfall und verraten euch, wieso der Titel eines der Horror-Highlights dieses Jahres werden könnte.

Ein beschaulicher Küstenort wird zum Mittelpunkt des Albtraums

Die Geschichte von Silent Hill: Townfall spielt im Jahre 1996 im beschaulichen Küstenort „St. Amelia“ in Schottland. Wir übernehmen die Rolle von Simon Ordell. Simon hat Gedächtnisprobleme und kann sich nicht daran erinnern, warum und weshalb er sich in diesem Ort aufhält.

Nach und nach kommen wir einem dunklen Geheimnis auf die Spur und die Fragmente aus Simons Gedächtnis ergeben ein großes Ganzes. Doch was hat Silent Hill damit zu tun und ist dieser Küstenort überhaupt das, was er zu sein scheint?

Nervenkitzel und Spannung bis ins kleinste Detail

Speziell die fantastische und unheimlich beklemmende Atmosphäre von Silent Hill: Townfall hat es mir während der Anspielsession angetan. Der dicke Nebel der den Ort St. Amelia umhüllt trägt ungemein zur Spannung und Atmosphäre bei und macht die ohnehin schon recht unheimliche Kulisse noch bedrohlicher und vor allem unübersichtlicher.

Gespielt wird der Titel ausschließlich in der First-Person-Perspektive, was das Spielgefühl, zumindest meiner Meinung nach, noch immersiver und direkter macht. Während der Demo konnten wir einige Rätsel lösen und uns bereits einen guten ersten Eindruck von den Gameplay-Mechaniken des Titels machen.

Typisch für die Silent-Hill-Reihe sind vor allem die zahlreichen Rätsel die das nervenaufreibende Gameplay immer wieder etwas auflockern und entschleunigen. Dieses Feature wurde auch hier wieder fantastisch umgesetzt und jedes Rätsel ist nach kurzer Überlegungsphase auch relativ schnell lösbar. Großes Kopfzerbrechen entfällt hier also – meistens jedenfalls.

Neues Gimmick bringt frischen Wind ins Franchise

Neu ist hingegen das Mini-TV-Gerät welches unser Held Simon Ordell recht früh im Spielverlauf erhält. Denn dieses TV-Gerät ist nicht nur eine Spielerei, sondern vielmehr genau das eine Feature welches Silent Hill: Townfall so besonders macht und von der Genre-Masse abhebt.

Denn mit diesem TV-Gerät haben wir nicht nur die Möglichkeit die Gegner bereits einige Zeit vorher auszumachen und damit auch zu umgehen, sondern auch die Rätsel in Silent Hill: Townfall bauen auf diese neue Spielmechanik auf.

Immer wieder fängt das Gerät an zu Rauschen und verdeutlicht uns so, dass wir einen Blick darauf werfen sollten. Durch wirr zusammengeschnittene Videoschnipsel erhalten wir so Hinweise auf diverse Rätsel und andere Dinge die uns das Vorankommen im Spiel erst ermöglichen. Ein wirklich toller Kniff der auch fantastisch umgesetzt wurde. Und etwas frischer Wind tut auch dem Silent-Hill-Franchise sichtlich gut.

Körperliche Auseinandersetzungen nicht ausgeschlossen

Natürlich lässt es sich aber auch bei Silent Hill: Townfall nicht gänzlich vermeiden in den körperlichen Kontakt mit den unheimlichen Wesen zu gehen. Sollte man mal einen Fehler beim Umgehen der zahlreichen Monster machen, bleibt einem nichts anderes übrig als diese mit einem oder mehreren beherzten Schlägen aus dem digitalen Leben zu tilgen.

Silent Hill: Townfall ist aber keinesfalls ein Action-Titel. Die körperliche Auseinandersetzung ist die allerletzte Möglichkeit sich den dämonischen Gegnern zu erwehren und sollte wirklich nur im äußersten Notfall angewandt werden. Zumindest in der Demo wirkte das Spiel diesbezüglich sogar noch eine ganze Ecke zahmer als es zuletzt bei Silent Hill f der Fall war.

Fantastische Optik und absolut unheimliche Soundkulisse

Speziell die technische Umsetzung des Titels konnte mich schwer beeindrucken. Entwickelt wurde der Titel auf Basis der Unreal Engine 5 und vermag es daher gekonnt extrem detaillierte und unheimliche Bilder auf den Bildschirm zu zaubern. Gerade die Nebel- und Lichteffekte fallen wirklich beeindruckend aus und verleihen dem Titel einen einzigartigen Look, den ich bisher noch nicht so gesehen habe. Die Entwickler haben es hier also schon rein technisch geschafft den Titel anhand seiner Optik zu etwas Besonderem zu machen.

Auch tonal kann Silent Hill: Townfall auf ganzer Linie überzeugen. Die Soundeffekte gepaart mit den recht ruhig gehaltenen Melodien erschaffen eine wunderbar düstere Atmosphäre, die einem quasi pausenlos die Haare zu Berge stehen lassen.

Silent Hill: Townfall könnte ein wahrer Horror-Klassiker werden

Ich für meinen Teil freue mich extrem auf Silent Hill: Townfall. Denn der Titel vereint so ziemlich alles für das die Silent-Hill-Reihe steht und kann diese Merkmale mit neuen Ideen sogar noch gekonnt erweitern. Speziell das TV-Gerät ist wirklich toll umgesetzt und bringt frischen Wind in das Franchise.

Auch technisch wirkt der Titel schon jetzt super rund und macht optisch als auch tontechnisch wirklich einiges her. Die Gruselstimmung wird quasi pausenlos wunderbar transportiert und man fühlt sich schon nach wenigen Sekunden von dieser unwirklichen Atmosphäre in den Bann gezogen.

Silent Hill: Townfall erscheint am 24. September für PS5 und PCs und könnte zweifelsohne eines der Horror-Highlights des Jahres werden.

Bildmaterial: Silent Hill: Townfall, Screen Burn Interactive, Konami