CSC 03 verliert in Marburg 0:2 und hadert mit der Effizienz
Stand: 05.10.2026, 08:00 Uhr
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Der CSC 03 Kassel bleibt bei sechs Auswärtspunkten und einem Torverhältnis von 4:12. An beiden Treffern war der Marburger Hendrik Mittelstädt beteiligt.
Marburg – Ein Feiertag und perfekte Voraussetzungen. Nur: Das Ergebnis passte ausschließlich zur guten Stimmungs- und Gemütslage beim VfB Marburg. Als Gast im altehrwürdigen Stadion an der Gisselberger Straße war für den CSC 03 Kassel der zwölfte Spieltag in der Fußball-Hessenliga nicht feiertagstauglich. Die Nordhessen mussten mit einer 0:2-Niederlage die Heimreise antreten. Es blieb somit nach der sechsten Dienstreise bei sechs Auswärtszählern und einem Torverhältnis von 4:12.
Entsprechend war dann auch die Laune bei den Rothosen. „Wir sind gut ins Spiel reingekommen und wollten das Ding vor der Pause machen. Doch dann bekommen wir einen Konter, der dem VfB in die Karten gespielt hat. Nach der Pause haben wir taktisch umgestellt und wollten über außen Druck aufbauen. Beim letzten Pass fehlte allerdings die Konsequenz. Wir waren nicht effizient genug“, fasste Gäste-Coach Jarek Matys unter blauem Himmel die 98 Minuten frustriert zusammen.
Bei bestem Fußballwetter auf einem relativ gut bespielbaren Rasenplatz und vor einer sehr ansehnlichen Kulisse war beiden Mannschaften zunächst eine gewisse Nervosität anzumerken. Die Gäste, die ohne ihren Spielmacher Alban Meha – er fungierte gleichzeitig als Co-Trainer beim Heimspiel des KSV Hessen gegen Ulm – angereist waren, versteckten sich nicht. Leon Koch hämmerte das Spielgerät über den Kasten (24.). Auch Elias Liesche Prieto verzog knapp (27.). Es ging rauf und runter, klare Möglichkeiten blieben aber die Ausnahme.
Dann aber Minute 43: eine herrliche Flanke von Hendrik Mittelstädt von links, und gegen den platzierten Kopfball von Tom Woiwod war CSC-Keeper Leo Gingel machtlos. Das war eine kalte Dusche bei gut 20 Grad für die Rothemden kurz vor den Pausengetränken. Wenngleich Schlussmann Gingel den CSC 03 auch nach dem Wechsel im Spiel hielt. Mit dem Mut der Verzweiflung rannten die Nordhessen an.
Dann aber der nächste Nackenschlag in der 68. Minute: Mittelstädt hämmerte den Ball aus halblinker Position unhaltbar in die Maschen. 2:0. Die Messe schien gelesen. Oder? Die Rothosen waren zwar immer um eine Ergebniskorrektur bemüht. Ohne zählbaren Ertrag. Der Frust saß tief. Wieder einmal, während beim VfB Neuzugang Lloyd Addo Kuffour einen gelungenen Einstand feierte. Der ehemalige U16-Nationalspieler stand zuletzt beim Nordost-Regionalligisten BFC Dynamo unter Vertrag.