Das gab es bei "The Walking Dead" noch nie: Neue Folge stellt das Franchise auf den Kopf – und bringt dafür einen toten Fanliebling zurück
16 Jahren nachdem die erste Folge von „The Walking Dead“ über die Bildschirme flimmerte, weiß das Zombie-Franchise durchaus noch zu überraschen – wie etwa jetzt mit einer What-If-Folge in Staffel 3 des Spin-offs „The Walking Dead: Dead City“.

Schon vor dem Start der dritten Staffel von „The Walking Dead: Dead City“ wurde bekannt, dass in den neuen Folgen des „Walking Dead“-Sequels rund um die einstigen Todfeinde Maggie (Lauren Cohan) und Negan (Jeffrey Dean Morgan) Maggies Schwester Beth (erneut gespielt von Emily Kinney) ein Comeback feiern wird – und das obwohl sie in Staffel 5 der Hauptserie eigentlich das Zeitliche gesegnet hat.
Die neueste Folge von „Dead City“ hat nun die mit Spannung erwartete Rückkehr mit sich gebracht und dabei enthüllt, auf welche ungewöhnliche Weise diese bewerkstelligt wurde. So bekommen wir es nicht etwa mit einem Flashback oder einer Halluzination zu tun. Stattdessen wartet Episode 6 aus Season 3 (Titel: „Ursprung“ bzw. „Genesis“ im englischen Original) mit einem Was-wäre-wenn-Szenario auf – und macht damit etwas, das es in 16 Jahren „Walking Dead“-Serien-Geschichte in dieser Form noch nie gab.
"The Walking Dead" ohne Zombies: Das macht die neue "Dead City"-Folge so besonders
Die besagte Folge von „The Walking Dead: Dead City“ verzichtet dabei gar auf DAS Kernelement des Franchises. Als Negan nämlich darüber sinniert, dass er und Maggie in einem anderen Leben womöglich Freunde hätten werden können, führt „Ursprung“ dieses Gedankenexperiment tatsächlich einmal aus und präsentiert uns für den Rest der Episode eine Welt, in der es niemals zum Ausbruch der Zombieseuche gekommen ist.
Maggie schlägt sich hier gerade mit einer Scheidung herum und bemüht sich darum, die Familienfarm am Laufen zu halten, nachdem ihr Vater Hershel gestorben ist. Zu Weihnachten stattet sie derweil ihrer jüngeren Schwester Beth einen Besuch ab, die sich in New York ihren großen Traum von einer Gesangskarriere erfüllt hat. Einen Eindruck vom herzlichen Wiedersehen bekommt ihr im folgenden Ausschnitt:
In einem Café trifft Maggie schließlich zufällig auf Negan und hat direkt einen Draht zu ihm. Der Geschäftsmann hat den Tod seiner geliebten Frau Lucille zwar halbwegs verarbeitet, saß wegen einer Gewalttat allerdings auch zwei Jahre im Gefängnis. Die beiden ermutigen sich gegenseitig, ihren Pfad zu einem besseren Leben weiterzugehen, können ihrer Natur letztlich aber doch nicht ganz entkommen ...
Falls ihr wissen wollt, wie sich die Geschehnisse in dieser alternativen Realität weiter entfalten, könnt ihr die neue Folge von „The Walking Dead: Dead City“ exklusiv beim Telekom-Streamingdienst Magenta TV abrufen, wo dann auch die zwei verbleibenden Episoden der aktuellen Season ihre Premiere feiern werden und 2027 außerdem die vierte und letzte Staffel des Ablegers „The Walking Dead: Daryl Dixon“ folgen wird.
Demnächst wird man all diese Serien aber auch bei Netflix nachholen können, hat sich der Streamingdienst jüngst doch für eine sehr stolze Geldsumme die Verwertungsrechte am Zombie-Universum gesichert. Mehr dazu könnt ihr im folgenden Artikel nachlesen:
"The Walking Dead"-Sensation: Netflix sichert sich Horror-Universum für unglaubliche 500 Millionen Dollar