„Unnötig und inakzeptabel“: Krösche reagiert auf Rundumschlag von Ex-Eintracht-Trainer
Stand: 18.07.2026, 12:21 Uhr
Nach den öffentlichen Angriffen von Ex-Coach Albert Riera auf Eintracht Frankfurt hat sich nun Sportvorstand Markus Krösche zu Wort gemeldet.
Frankfurt am Main – Die Fehde geht weiter: Markus Krösche hat die jüngsten Äußerungen von Ex-Trainer Albert Riera scharf kritisiert. Im Gespräch mit dem kicker bezeichnete der Sportvorstand die öffentlichen Vorwürfe des Spaniers als „unnötig und inakzeptabel“. Zugleich sprach sich Krösche für einen respektvollen Umgang nach dem Ende einer Zusammenarbeit aus.

„Nicht jede Zusammenarbeit ist erfolgreich. Umso wichtiger ist es, danach respektvoll miteinander umzugehen“, sagte der 44-Jährige. „Ich hoffe, dass dieses Kapitel damit abgeschlossen ist.“ Riera hatte sich zuvor in einer inzwischen gelöschten Instagram-Story gegen mehrere Verantwortliche von Eintracht Frankfurt gewandt. Besonders Vorstandssprecher Axel Hellmann geriet dabei ins Visier.
SGE-Boss Krösche kontert Rieras Kritik an Hellmann
„Ich werde deinen Namen nicht nennen, denn du bist ein Niemand“, schrieb der ehemalige Trainer. „Ich weiß noch immer nicht, wofür dich der Klub eigentlich bezahlt.“ Zudem behauptete Riera, während seiner Zeit bei der SGE seien „nur Markus Krösche und ich“ von morgens bis abends damit beschäftigt gewesen, „das Chaos zu beseitigen“.
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Auslöser der öffentlichen Auseinandersetzung waren Aussagen, die der SGE-Vorstandssprecher in einem Interview mit der FAZ getätigt hatte. Dort hatte Hellmann dem spanischen Trainer vorgeworfen, sich nicht ausreichend mit der Bundesliga, Eintracht Frankfurt und dem Umfeld des Klubs auseinandergesetzt zu haben.
Riera reagierte darauf ebenfalls öffentlich und erklärte damals: „Du hast entschieden, über mich zu sprechen. Das mache ich auch!“ Zudem schrieb er: „Feiglinge reden erst hinterher und hinter dem Rücken.“ Sportlich war Rieras Zeit in der hessischen Mainmetropole ohnehin nur von sehr kurzer Dauer gewesen.
Nach der Trennung von Dino Toppmöller hatte der Spanier die Mannschaft im Februar dieses Jahres übernommen, verpasste mit der Eintracht jedoch die Qualifikation für den Europapokal und bestach mit nur wenigen Lichtblicken. Nach seinem Ausscheiden wies Riera die Verantwortung für das verfehlte Saisonziel mehrfach von sich und sorgte mit seinen öffentlichen Aussagen nun erneut für Unruhe rund um den Bundesligisten. (LF)