Probleme am Fahrwerk: Boeing muss nach Frankfurt umkehren - und Ehrenrunden drehen
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Langstreckenflieger kreist über Flughafen Fahrwerk-Probleme: Boeing muss nach Frankfurt zurückkehren
Weil sich das Fahrwerk nicht vollständig einklappen ließ, ist eine Boeing auf dem Weg von Frankfurt nach Bangkok kurz nach dem Start umgekehrt. Vor der Landung musste die Maschine aber noch eine Weile in der Luft bleiben.
Die Boeing 777-300ER der Thai Airways ist seit 2012 in Betrieb. Bild © picture alliance / dpa | Narong Sangnak
Knapp elf Stunden sollte der Thai-Airways-Flug TG921 von Frankfurt nach Bangkok dauern. Deutlich früher, nach beinahe anderthalb Stunden, hatten Passagiere und Crew schon wieder Boden unter den Füßen. Blöd nur: Sie landeten am Freitag nicht wie geplant in der thailändischen Hauptstadt, sondern schon nach kurzer Zeit wieder auf dem Frankfurter Flughafen.
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00:45 Min.|hessenschau.de (Marco Schleicher)
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Ein technischer Notfall zwang die Maschine bereits kurz nach dem Start wieder zurück. Das bestätigte eine Sprecherin des Flughafenbetreibers Fraport am Samstag der hessenschau. "Die Maschine ist sicher wieder in Frankfurt gelandet." Verletzte gab es nicht.
Linkes Fahrwerk klappt nach Start nicht ein
Während die Fraport zu den Gründen für die Umkehr schwieg, zeigen Daten von Flugtracking-Portalen wie Flightradar24 und AirLive, woran es genau haperte bei der Boeing 777-300ER: "Wegen eines Hydraulikfehlers blieb das linke Fahrwerk ausgefahren", hieß es dort.
Passend dazu zirkuliert bei Facebook ein Video von Planespottern am Frankfurter Flughafen. Dieses zeigt, wie kurz nach dem Abheben das rechte Fahrwerk wie geplant eingeklappt wird. Beim linken Fahrwerk hakt es augenscheinlich.
Boeing kreist über Rheinland-Pfalz und Hessen
Die schnelle Rückkehr nach Hessen dürfte für die Piloten Routine gewesen sein. Bemerkenswert war allerdings, dass die Boeing nicht auf direktem Weg nach Frankfurt zurückkehren konnte.
Flightradar24 Screenshot: Die Boeing auf dem Weg von Frankfurt nach Bangkok kam nicht weit. Bild © Screenshot Flightradar24
Weil die Maschine für den geplanten Langstreckenflug entsprechend vollgetankt war, musste sie zunächst rund 25 Minuten im Bereich über Südhessen und der Region Rhein-Neckar kreisen.
Erst nachdem genügend Kraftstoff abgelassen und verbraucht wurde, um eine sichere Landung zu gewährleisten, ging es zurück nach Frankfurt.
Boeing legt Zwischenlandung im Kongo ein
Zuletzt hatte eine in Südafrika gestartete Boeing mit Ziel Frankfurt eine Zwischenlandung in der Republik Kongo einlegen müssen. Grund war Anfang August ein "undefinierbarer Geruch" in der Kabine, wie die Lufthansa mitteilte.
Die mehr als 350 Passagiere mussten eine Nacht im Hotel in der kongolesischen Hauptstadt Brazzaville verbringen. Tags darauf wurden sie von einer anderen Maschine eingesammelt und nach Frankfurt gebracht.
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