Frank Thelen platzt nach Schaum-Pitch: „Habe ganz schlechte Gründer gesehen - du bist die Krönung“
Stand: 27.09.2026, 07:30 Uhr
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Mit „SchaumPo“ will Gründer Sebastian Wild das Badeerlebnis für Klein und Groß revolutionieren. Doch während Wild voller Begeisterung für sein Produkt ist, fällt die Reaktion der Investoren bei „Die Höhle der Löwen“ mehr als verhalten aus. Frank Thelen macht dem Gründer schließlich eine Ansage.
Sebastian Wild möchte in Folge 4 der aktuellen „Die Höhle der Löwen“-Staffel (28. September bei VOX und schon jetzt bei RTL+) die „größte Schaumparty feiern, die diese Höhle je gesehen hat“. Ein ambitioniertes Ziel, das der Gründer mit überschwänglichem Optimismus an die Löwen heranträgt. Doch die Star-Investoren reagieren alles andere als begeistert.

„SchaumPo“ heißt das Produkt, für das der studierte Betriebswirt aus dem österreichischen Kapfenberg in der Sendung wirbt. Bei dem Schaumbadgenerator handele es sich laut Wild um das „weltweit erste an den Wannenschlauch anschließbare und wiederbefüllbare Schaumtechsystem für die Badewanne“. Zur Veranschaulichung hat der 40-Jährige einen Prototyp aus dem 3D-Drucker dabei, der für „langen satten Schaumspaß“ sorgen soll.
Janna Ensthaler erklärt sich für einen ersten Test vor Ort bereit. Gemeinsam mit Sebastian Wild schraubt sie den Prototyp an den Badewannenschlauch. Doch als Wild schließlich das Schaummittel in den „SchaumPo“ füllt und sich nur langsam flüssiger Schaum um das Gerät bildet, ist die Enttäuschung bei den Löwen groß. Der erhoffte Wow-Effekt bleibt aus. Aus Frank Thelen platzt es heraus: „Das ist eines der schlechtesten Produkte, die ich jemals hier gesehen habe.“
Janna Ensthaler: „Die Bewertung ist eine krasse Frechheit!“
Auch Janna Ensthaler, die selbst Mutter kleiner Kinder ist, ist nicht überzeugt: „Ich liebe deinen Enthusiasmus, das ist echt cool, und ich finde Schaumparty auch super, aber es ist irgendwie noch nicht so ganz fertig alles“, erklärt sie vorsichtig. Als Sebastian Wild dann verkündet, dass er 200.000 Euro für Firmenanteile von 20 Prozent haben möchte, hat Frank Thelen endgültig genug.
„Ich durfte aus der Höhle herausragende Unternehmen aufbauen, mit sehr, sehr starken Unternehmern. Aber ich habe hier auch wirklich schon katastrophale Ideen und ganz schlechte Gründer gesehen - und du bist heute die Krönung“, poltert der Tech-Investor in Richtung des Startup-Gründers. „Das Ding braucht kein Mensch, es sieht grausam aus, es ist eine schreckliche Präsentation, es ist wirklich, wirklich katastrophal“, wütet er weiter, ehe er sich aus dem Pitch zurückzieht. „Ich bin raus.“
Auch Investorin Janna Ensthaler merkt an: „Die Bewertung ist eine krasse Frechheit!“ Sebastian Wild dagegen ist weiterhin überzeugt, dass „es so ein Gerät definitiv geben muss“. Man stehe bereits kurz vor einer Lizenzierung und habe zwei Wochen nach der Gründung bereits ein Investment von 100.000 Euro erhalten, verrät er. Investor sei „eines der bekanntesten Gesichter aus der Krypto-Branche“ gewesen. Die Firmenbewertung: zwei Millionen Euro. „Vielleicht sollte der im Kryptobereich bleiben, wow“, entgegnet Thelen barsch.
Sebastian Wild erhofft sich, mit den Kontakten der Löwen „international agierende Marken“ wie Disney zu erreichen. Doch bei den Löwen scheint seine Idee längst durchgefallen. Auch Ralf Dümmel und Judith Williams ziehen sich zurück. Als letzter Löwe erteilt auch Bade-Fan Andreas W. Herb Wild eine Absage: „Neben aller Sympathie. Monetär ist das komplett Banane.“ Nach seinem Pitch zeigt sich der Österreicher enttäuscht: „Sehr, sehr schade. Ich finde, die Welt braucht so was wie SchaumPo.“ Aufgeben wolle er nicht, sondern stattdessen „noch mehr Gas geben“: „Ich werde das nicht als Niederlage werten“, beteuert Wild. (Dieser Artikel entstand in Kooperation mit teleschau.)