Dieses Kult-Getränk erfrischt jetzt den Spielbudenplatz


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Hamburg

Gesund und frisch: Dieses Getränk erobert Social Media — und jetzt auch den Spielbudenplatz

Solveigh Hansen (25) vom Spielbudenplatz-Marketing hat ein Kombucha-Special gezapft.
Florian Quandt

Kombucha ist eine altbewährte Spezialität – und ein absolutes Trend-Getränk. Nun wird es beim „Street Food Donnerstag“ auf St. Pauli an der „Voelkel Bar“ ausgeschenkt.

Die fröhlichen grünen, gelben und roten Getränke, die man seit Kurzem auf dem Spielbudenplatz-Streetfoodmarkt genießen kann, sehen aus wie ganz normale Limos – sind aber Kombucha-Drinks, die sich auch dank Social Media großer Beliebtheit erfreuen.

Nicht nur der Kombucha-Stand vom Bio-Safthersteller Voelkel ist neu auf dem Spielbudenplatz (St. Pauli), sondern auch das Event, in dessen Rahmen er stattfindet: Seit Anfang Juni gibt es dort wöchentlich den „Street Food Donnerstag“ – mit wechselnden Food Trucks, DJ und weiterer Unterhaltung. Neben mexikanischen und asiatischen Spezialitäten, Burgern und Currywurst gibt es dort nun an der Kombucha-Bar auch das Trend-Getränk.

Kombucha: Selbst machen oder als Drink kaufen – beides ist möglich

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Seit Kombucha über soziale Medien zunehmend populär wurde, haben verschiedene Firmen angefangen, das kohlensäurehaltige, süß-säuerliche Gemisch aus fermentiertem Tee und anderen Zutaten, in Supermärkten zu vertreiben. Das Familienunternehmen Voelkel aus dem Wendland verkauft Kombucha dagegen schon seit 20 Jahren – in Bioqualität. Der damalige Firmenchef Stefan Voelkel galt schon in den 1980ern als absoluter Pionier, als er als einer der ersten in Deutschland begann, mit Kombucha, Apfelessig und Smoothies zu experimentieren.

Heute verkauft Voelkel die verschiedensten Varianten des Tee-Getränks, einige davon auf dem Spielbudenplatz – etwa Kombucha Himbeere Cassis, Ingwer Lemongras, Limette Ingwer sowie die neuen Sorten Heidelbeere Lavendel und Grapefruit Hopfen. Manche Sorten sind dabei „Raw“, also unpasteurisiert. Viele Kunden versprechen sich durch die Mikroorganismen, die dadurch nicht zerstört werden, mehr gesundheitliche Vorteile, so Voelkel. Aber auch die pasteurisierten Varianten enthalten die Stoffwechselprodukte der Organismen, etwa Essigsäure, Milchsäure und Gluconsäure und sind mit 18 Kalorien pro 100 Milliliter relativ leicht. Wissenschaftlich eindeutig belegt sind viele der dem Getränk zugeschriebenen gesundheitlichen Wirkungen allerdings bislang nicht.

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Drei Millionen Beiträge gibt es allein auf Instagram unter dem Hashtag „Kombucha“ – darunter sind viele Videos, die zeigen, wie man Kombucha selbst herstellt, aber auch viele Fotos von Menschen, die gekauften Kombucha genießen.

Auf dem „Street Food Donnerstag“ gibt es nicht nur die Raw-Kombucha-Sorten (die übrigens gekühlt werden müssen), sondern auch „Specials“, die mit alkoholfreiem Gin und anderen besonderen Zutaten angerührt werden. Wer keine zwei Wochen warten möchte, bis der Tee bei selbstgemachten Kombucha fermentiert ist, kann die Voelkel-Sorten im Online-Shop, Drogerien, Bio-Supermärkten und Reformhäusern kaufen.

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Oder eben auf dem Streetfood-Markt: Dort ist Voelkel, das seit 90 Jahren Frucht- und Gemüsesäfte in Demeter- und Bioqualität herstellt, mit seinem Kombucha, aber auch den „normalen“ Limos noch bis mindestens Ende September vor Ort. Das Unternehmen setzt nach eigenen Angaben unter anderem auf ökologische Saatgutzüchtung und den Anbau samenfester Gemüsesorten. Der Eintritt zum Streetfood-Donnerstag (16-22 Uhr) ist kostenlos und die Bars sind bei gutem Wetter und je nach Nachfrage auch noch länger geöffnet.

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