Glücksgefühle: Podolski supportet Krampe – Culcha Candela melden sich


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Lukas Podolski hat sich in den Alphaville-Eklat beim Glücksgefühle-Festival eingeschaltet. Er befürwortet die Bitte um Entschuldigung seines Geschäftspartners Markus Krampe und positioniert sich auf die Seite der Menschen, die ihre politische Meinung frei äußern wollen.

Podolski und Krampe haben das Festival am Hockenheimring gemeinsam ins Leben gerufen; an diesem Wochenende treten dort u. a. David Guetta, Mark Forster und Culcha Candela auf.

„Wer mich kennt, weiß, wie ich ticke. Für mich zählt der Mensch, egal wo jemand herkommt oder woran er glaubt“, so leitet der Ex-Fußballnationalspieler sein Instagram-Posting ein. „Jeder darf seine Meinung sagen und auch mal Kante zeigen. Im Stadion genauso wie auf der Bühne.“

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Rückblick auf die Ausladung von Alphaville

Dann kommt er auf Krampe zu sprechen – dem Festivalchef, der Alphaville ausgeladen hat und am gestrigen Donnerstag dafür um Entschuldigung bat und die Band um Marian Gold wieder einladen wollte (was Alphaville jedoch abgelehnt hat).

Podolski: „Ich finde es gut, dass Markus die Entscheidung nochmal überdacht und klar gesagt hat, dass es ein Fehler war. Fehler passieren, wichtig ist doch, wie man damit umgeht. Alphaville ist herzlich willkommen, ich hoffe, dass sie wieder dabei sind! Jetzt schauen wir nach vorne und freuen uns auf ein friedliches, geiles Festival mit allen Fans! Genau darum geht’s!“

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Positive Reaktionen auf das Posting

Die Kommentare unter dem Posting sind durchwachsen. „Das ist richtig, besser spät als nie, alter Mann! Gut! Bravo! ❤️👏“, schreiben Culcha Candela auf Polnisch. Die Band tritt auch beim Festival auf. Mateo und Modemacher Michael Michalsky schicken Applaus-Emojis.

Kritische Stimmen zur Kehrtwende

Andere Stimmen sind weniger versöhnlich: „Alphaville tritt völlig zu Recht nicht auf! Unfassbar, was sich Markus Krampe da geleistet hat! Marian Gold zeigt Haltung! Wenn ich Karten für das Festival hätte, ich würde nicht mehr hingehen“, schreibt ein Frank Behrendt.

„Gott sei Dank zeigt Alphaville Haltung und wird nicht spielen. Wer eine Band auslädt, die sich für eine Demokratie einsetzt, positioniert sich politisch rechts“, schreibt ein anderer.