Große Ersparnis dank moderner Technik: Miesbach rüstet auf LED um


Stand: 23.07.2026, 18:01 Uhr

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Immer häufiger werden LEDs bei Straßenlampen eingesetzt. (Archivbild)

Immer häufiger werden LEDs bei Straßenlampen eingesetzt (Archivbild). © Marcus Schlaf

Die Stadt Miesbach stellt ihre Straßenbeleuchtung komplett auf LED um. Der Stadtrat hat dem Vorhaben bereits geschlossen zugestimmt.

Miesbach – Die lichtemittierende Diode – kurz LED genannt – hat einen wahren Siegeszug vollzogen. Grund ist ihre sparsame Energieverwendung. Kein Wunder also, dass Kommunen reihenweise ihre Straßenbeleuchtung Schritt für Schritt auf diese Technologie umrüsten. Auch die Stadt Miesbach gehört dazu.

In der jüngsten Sitzung des Stadtrats hat das Gremium die Umrüstung der kompletten Straßenbeleuchtung auf LED einstimmig beschlossen. Laut einem Grobkonzept aus dem Jahr 2023 sind rund 550 Leuchtstellen umzurüsten. Darauf basierend wurde im Oktober 2024 ein Förderantrag beim Bundeswirtschaftsministerium gestellt. Die Bewilligung liegt der Stadt seit Februar 2026 vor.

Gemäß der Förderrichtlinien darf erst nach Vorlage dieses Bescheids mit der detaillierten Angebotserstellung und der baulichen Umrüstung begonnen werden. Zum Juni lagen die konkreten Angebotszahlen vor.

Der Umbau der 430 förderfähigen Leuchtstellen kostet 220.000 Euro. Für die nicht förderfähigen 158 kommen noch mal 52.000 Euro dazu, womit sich 272.000 Euro ergeben. Abzüglich der Förderung über 81.500 Euro verbleiben bei der Stadt als Kosten 190.500 Euro.

Dem gegenüber steht der Stromverbrauch mit jährlich etwa 290.000 Kilowattstunden (kWh). Dieser soll durch die Umrüstung um 196.000 kWh sinken auf 96.000 kWh. Die Einsparung beträgt damit 67 Prozent. Neben den finanziellen Einsparungen verwies die Verwaltung auch auf die Energieersparnis und die positiven Folgen für den Klimaschutz.

Astrid Güldner (Grüne) lobte dabei, dass die Beleuchtung insektenfreundlich sei und nach 22 Uhr bei Bedarf weiter gedimmt werden könne. „Damit sind Stromsparen und weniger Lichtverschmutzung möglich.“ 67 Prozent weniger Strom seien eine große Zahl.