Halbjahresergebnis 2026: Swisscom macht Gewinn, aber weniger Umsatz
Halbjahreszahlen 2026 Swisscom: Weniger Umsatz, mehr Gewinn
Teilen
- Die Swisscom hat im ersten Halbjahr den Konkurrenzdruck gespürt.
- Der Umsatz schrumpfte spürbar, auch wegen der Euro-Schwäche.
- Dennoch konnte sie deutlich mehr Gewinn einfahren als von Analysten erwartet.
Von Januar bis Ende Juni erzielte die Swisscom laut Communiqué einen Umsatz von 7.2 Milliarden Franken. Das ist ein Minus von 3.0 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. Dabei drückte die Euro-Schwäche die Einnahmen aus dem Italien-Geschäft in den Swisscom-Büchern: Zu konstanten Wechselkursen wäre der Umsatz nur um 2.0 Prozent gesunken.
Profitabler dank Kosteneinsparungen und Zusammenlegungen
Hingegen hat die Swisscom die Profitabilität gesteigert: Der Betriebsgewinn wuchs auf 2.56 Milliarden Franken. Das ist ein Plus von 3.3 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Ohne die Euro-Schwäche wäre der Betriebsgewinn gar um 3.7 Prozent geklettert.
Ende 2024 hat Swisscom Vodafone Italia übernommen. Die Euro-Schwäche macht dem Italiengeschäft zu schaffen.
KEYSTONE / Christian Beutler (Archivbild)
Unter dem Strich konnte der Konzern den Reingewinn um 6.9 Prozent auf 668 Millionen Franken steigern.
Reingewinn und Betriebsgewinn
Box aufklappen Box zuklappen
Beim Reingewinn spielen auch Finanz- und Anlageeffekte mit rein, beim Betriebsgewinn wird nur das «normale Geschäft» berücksichtigt.
Der Betriebsgewinn weist den Gewinn vor Abschreibungen und Amortisationen, aber nach Abzug der Leasingkosten aus (EBITDAaL). Der Reingewinn ist das Geld, welches der Firma am Ende gehört (Aufwendungen, Steuern, Zinsen, Abschreibungen oder Amortisationen wurden schon abgezogen.)
Der Anstieg sei unter anderem Kosteneinsparungen in der Schweiz und den Synergien aus der Zusammenlegung der Mailänder Gesellschaften Fastweb und Vodafone Italia zu verdanken, heisst es in der Mitteilung.
sda/awp/sche;