Hat sich Apple verkalkuliert? iPhone 18 Pro verkauft sich nur schleppend


Apple soll die Produktion für seine aktuelle Smartphone-Generation zurückgeschraubt haben. Womöglich wegen gestiegener Preise und geringer Innovation bleibt die Nachfrage nach dem iPhone 18 Pro (Max) wohl hinter den ursprünglichen Erwartungen zurück.

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iPhone-Produktion wohl gedrosselt

Anfang September hatte Apple seine neuen iPhones vorgestellt. Doch schon die schleppenden Vorbestellungen in den darauffolgenden Tagen deuteten auf ein eher verhaltenes Interesse der Käufer hin. Jetzt soll das Unternehmen Zulieferer angewiesen haben, die Produktion der Komponenten für das iPhone 18 Pro und das größere iPhone 18 Pro Max herunterzufahren. Das aktuelle Flaggschiff-Smartphone scheint sich demnach wohl tatsächlich schlechter zu verkaufen als erhofft. Für den Oktober dürften die Bauteil-Bestellungen im Vergleich zu den ursprünglichen Planungen um mindestens 15 Prozent gekürzt worden sein.

Grund für die Zurückhaltung der Käufer könnten zum Teil die gestiegenen Preise sein. Die Pro-Modelle kosten im Vergleich zur Vorgängergeneration 150 Euro mehr. Das iPhone 18 Pro startet bei 1449 Euro, während für das iPhone 18 Pro Max mindestens 1600 Euro fällig werden. Fehlende Innovation könnte ebenfalls eine Rolle spielen.

Wie Nikkei Asia berichtet, schätzt eine Quelle auf Führungsebene den Rückgang der Bestellungen für beide Premium-Modelle im Oktober auf 15 bis 20 Prozent. Die schwächeren Absatzzahlen könnten jedoch auch auf eine geänderte Veröffentlichungsstrategie zurückzuführen sein. Das Standardmodell des iPhone 18 sowie ein mögliches iPhone Air 2 sollen erst im Frühjahr 2027 auf den Markt kommen. Dadurch fehlt in diesem Jahr womöglich der übliche Volumenschub durch das Basismodell zur Markteinführung.

Laut Analysten der UBS sinken die Wartezeiten für die Auslieferung des iPhone 18 Pro in über 30 Märkten. Angesichts eines stabilen Angebots sehen sie darin ein zunehmend bedenkliches Signal.

Smartphone-Markt unter Druck

Die schwache Nachfrage macht auch hinsichtlich des ersten faltbaren Smartphones von Apple Sorgen. Das iPhone Duo soll ab dem 23. Oktober in 70 Ländern und Regionen auf den Markt kommen. Mit einem Einstiegspreis von 2300 Euro für die kleinste Variante mit 256 Gigabyte Speicherplatz könnte das Gerät ein ähnliches Schicksal erleiden wie die Pro-Modelle.

Doch nicht nur Apple kämpft. Die gesamte Branche steht unter Druck. Laut Marktforschern von IDC dürften die weltweiten Auslieferungen von Smartphones im Jahr 2026 um fast 17 Prozent sinken. Die durchschnittlichen Verkaufspreise dürften wegen der gestiegenen Materialkosten hingegen um fast 28 Prozent steigen. Erst kürzlich hatte Konkurrent Samsung die Preise für seine aktuelle Smartphone-Generation durch die Bank erhöht. Es wäre gut möglich, dass Apple zu einem späteren Zeitpunkt mit der iPhone-18-Serie nachzieht.

Plant ihr demnächst die Anschaffung eines neuen Smartphones, habt ihr gerade erst zugeschlagen, oder sind euch die aktuellen Preise einfach zu hoch? Verratet es uns in den Kommentaren!

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