Während des Sturms sind in der Essener City provisorische Ampeln mehrmals umgestürzt.
Konnte dem Wetter nicht standhalten: eine provisorische Ampelanlage am Limbecker Platz
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Auch am Montag wird über eine provisorische Ampelanlage in Essen noch immer diskutiert. Sie steht an einer großen und belebten Kreuzung vor dem Einkaufcenter Limbecker Platz. "Sieht abenteuerlich aus", findet nicht nur ein Passant. Doch schon vorher hat es gekracht - purer Zufall, dass nicht mehr Menschen verletzt und Autos beschädigt wurden.
Menschen leicht verletzt, Autos beschädigt
In der Nacht zum Sonntag hat der starke Wind die Ampelanlage und eine weitere daneben regelrecht umgepustet, als gerade ein Auto die Stelle passierte. Drei Menschen in dem Wagen wurden nach Angaben der Feuerwehr leicht verletzt.
Die heruntergefallene Ampel blockierte die Fahrbahn.
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Spätestens da hätte man gewarnt sein müssen. Denn bereits 24 Stunden vorher, ebenfalls am Limbecker Platz, versperrte eine umgestürzte Ampel die Straße. Autos mussten stehen bleiben. Die Polizei sicherte die Stelle ab.
Stadt hat Verkehrssicherungspflicht
Schon im Vorfeld wirkte das Ampel-Konstrukt auf Essener Bürger unsicher.
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Besonders krass: Schon vor dem Sturm gab es Hinweise von Bürgern zu den Ampeln am Berliner Platz im Online-Mängelmelder der Stadt. Auf sowas müsse die Stadt reagieren, so der Rechtsanwalt Arndt Kempgens. "Und wenn sie es dann nicht tut, dann haben wir eine Amtspflichtverletzung aus dem Gesichtspunkt der Verkehrssicherungpflicht."
Stadt weist Verantwortung für Ampeln zurück
Die provisorische Ampelanlage am Limbecker Platz
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Die Stadt aber weist jede Verantwortung von sich. Auf Anfrage teilte sie dem WDR mit: "Die provisorische Ampelanlage wurde von einem beauftragten Verkehrssicherungsunternehmen angebracht." Und dieses Unternehmen habe dafür Sorge zu tragen, dass kein Schaden von den Ampelanlagen ausgeht – auch nicht im Fall eines Sturmtiefs.
Aktuell ist nicht klar, ob die Stadt schon vor dem Sturm das Verkehrssicherunsunternehmen informierte. Fest steht aber: Am Wochenende fielen in zwei Nächten gleich drei Ampeln um. Drei Menschen wurden verletzt - und es hätte noch viel schlimmer ausgehen können.