Nach Brand auf Schlachthof: Betrieb bei Westfleisch läuft ohne Einschränkung weiter
Stand: 13.07.2026, 17:00 Uhr
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In der Nacht zum Samstag sind auf dem Westfleisch-Gelände in Hamm sechs Fahrzeuge ausgebrannt. Die Polizei schätzt den Sachschaden auf mehr als eine halbe Million Euro.
Hamm – Nach dem Brand auf dem Westfleisch-Gelände läuft der Betrieb dort ohne Einschränkungen weiter. Rund um den Schlachthof liegen noch Brandreste auf Wegen und Wiesen. Nach wie vor gilt: Die Reste nicht selbst aufsammeln, sondern eine Hotline anrufen.

Auf dem Schlachthof an der Uentroper Kranstraße waren in der Nacht zum Samstag eine Zugmaschine und fünf Kühlauflieger, die teilweise mit Ware beladen waren, ausgebrannt. Die Feuerwehr konnte ein Übergreifen der Flammen auf weitere Fahrzeuge verhindern. Der Brand war nach zwei Stunden unter Kontrolle, die Löscharbeiten zogen sich aber bis in die Morgenstunden.
Zurückgeblieben sind die verkohlten Fahrzeuggerippe, die am Montag noch auf dem Werksgelände standen. Auf mehr als eine halbe Million Euro schätzt die Polizei den Sachschaden.
Kunden werden weiter beliefert
Der Brand habe den Betrieb des Schlachthofs nicht beeinträchtigt, sagte Westfleisch-Sprecher Meinhard Born am Montag auf WA-Anfrage. Landwirte könnten weiter anliefern, Kunden würden ohne Verzögerung beliefert. Die Zusammenarbeit mit Feuerwehr und Behörden habe in der Brandnacht reibungslos funktioniert.
Auf den Wegen in der Nähe des Schlachthofes liegen nach wie vor Brandreste. Es handele sich um Dämm- und Isoliermaterial der abgebrannten Fahrzeuge, sagte der Westfleisch-Sprecher. Nach Einschätzung der Stadt gehe davon keine Umweltgefahr aus.
Dennoch sollten Passanten die Brandreste keinesfalls einsammeln, sondern Westfleisch unter Telefon 02388/306-4323 informieren. Man sei davor, einen Gutachter zu beauftragen, der die Beseitigung der Reste koordinieren solle.
Die Polizei ermittelt derweil weiter zur Brandursache. Ergebnisse gab es am Montag noch nicht.