Nach Chaos im Vorjahr: Dippemess-Beschluss soll Lage entschärfen
Stand: 05.09.2026, 13:20 Uhr
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Der Bornheimer Ortsbeirat hat beschlossen, dass während der Dippemess keine Betriebsunterbrechungen auf den Strecken der U4 und U7 zugelassen werden sollen. Im Frühjahr hatte es chaotische Verhältnisse gegeben.
Bornheim – Die Dippemess findet in diesem Jahr vom 11. bis zum 27. September statt. Ein Beschluss des Ortsbeirates zur Verkehrsführung während des Volksfestes zielt daher erst auf die nächsten Jahre ab, geht es doch zunächst einmal darum, einen runden Tisch mit allen Beteiligten einzurichten. Mit einem weiteren Beschluss dazu strebt man zwar Veränderungen noch in diesem Jahr an – aber ob die Planer des U-Bahn-Verkehrs so schnell reagieren können, muss sich erst noch herausstellen.
Beschlossen wurde nämlich auf Antrag der CDU, dass während des Festes keine Betriebsunterbrechungen auf den Strecken der U4 und der U7 zugelassen werden sollen. Im Frühjahr hatte es solche Unterbrechungen gegeben. Die Folge waren nach Beobachtungen der CDU eine massive Überlastung der noch fahrenden Züge und chaotische Verhältnisse, vor allem an den Wochenenden. Der Ortsbeirat fürchtet, dass sich dies im Wiederholungsfall herumspricht und viele Besucher daraufhin mit dem Auto kommen, sehr zum Missvergnügen der Bewohner in angrenzenden Quartieren.
Verkehrsführung während Frankfurter Dippemess schon länger Problem
Der Beschluss auf Antrag von SPD und CDU, ebenfalls einstimmig gefasst, ist grundsätzlicherer Art. Die Antragsteller erinnern daran, dass schon zu Beginn des vergangenen Jahres ein runder Tisch zur künftigen Verkehrsführung während der Dippemess vorgeschlagen wurde. Weil der neue Standort für die Europäische Schule nun gefunden sei und die Dippemess auf dem Platz am Ratsweg bleiben kann, soll nun der runde Tisch endlich stattfinden, um die Anwohner von den Begleiterscheinungen im Verkehr zu entlasten. Beteiligt werden sollen betroffene städtische Stellen, die Landespolizei, der Schaustellerverband, die Sicherheitsunternehmen, die Kleingartenvereine im Umfeld sowie die Anwohner.
Darüber hinaus hat der Ortsbeirat auf die Anträge mehrerer Parteien hin noch eine Reihe weiterer Wünsche an den Magistrat beschlossen. So soll auf der Berger Straße zwischen Höhenstraße und Uhrtürmchen Ersatz für die entfernten Bänke geschaffen werden. Außerdem sollen im unteren Teil der Straße die Stahldrahtbänke gegen solche aus Holz ausgetauscht werden.
Wilde Müllablagerungen nach Frankfurter Graf-Völsing-Straße
Beobachtet wird, dass Plätze an Ladestationen über das Laden hinaus zum Parken genutzt werden – der Ortsbeirat will wissen, was der Magistrat dagegen unternimmt. Eine weitere Tischtennisplatte wünscht sich das Gremium für den Park an der Luxemburgerallee, weil die vorhandene sehr intensiv genutzt wird. Für die Einmündung der Pfungststraße in die Waldschmidtstraße schlägt man die Montage von Fahrradständern vor, um zu verhindern, dass dort für längere Zeiträume Sperrmüll abgelagert werden kann.
Wissen möchte der Ortsbeirat auch, was die Stadt gegen wilde Müllablagerungen in der Graf-Völsing-Straße unternimmt. Der Vorstoß ist eine Reaktion auf entsprechende Anfragen in der Bürgerfragestunde vor den Sommerferien. Beschlossen wurde auch der Antrag, die Ausschilderung zum Zoo für Besucher zu verbessern, die mit der U-Bahn kommen.