Polizeipräsidium Osthessen feiert Geburtstag


Stand: 15.08.2026, 16:59 Uhr

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Zeitkapsel zur Erinnerung: von links Innenminister Roman Poseck, Fuldas Bürgermeister Heiko Wingenfeld und Polizeipräsident Michael Tegethoff halten digitale Schnappschüsse vom Jubiläum für die Nachwelt fest.

Zeitkapsel zur Erinnerung: von links Innenminister Roman Poseck, Fuldas Bürgermeister Heiko Wingenfeld und Polizeipräsident Michael Tegethoff halten digitale Schnappschüsse vom Jubiläum für die Nachwelt fest. © Kai A. Struthoff

Mit einem Jubiläumsfest und einem Tag der offenen Tür mit vielen Attraktionen hat das Polizeipräsidium Osthessen am Wochenende sein 25-jähriges Bestehen gefeiert.

Unter den Gästen waren auch Landrat Torsten Warnecke und mehrere Bürgermeister aus Hersfeld-Rotenburg.

Gruppenbild mit Minister: Die Delegation aus Hersfeld-Rotenburg posiert für ein Erinnerungsfoto an das Polizei-Jubiläum.

Gruppenbild mit Minister: Die Delegation aus Hersfeld-Rotenburg posiert für ein Erinnerungsfoto an das Polizei-Jubiläum. © Kai S. Struthoff

Polizeipräsident Michael Tegethoff begrüßte die Gäste und erinnerte an einen der ersten Einsätze des Präsidiums beim Castor-Transport, den er als junger Polizist erlebt hat. „Wir haben es gemeinsam gut hinbekommen“, sagte er mit Blick auf die Entwicklung seit der Gründung vor 25 Jahren im Zuge der Polizeireform in Hessen. „Osthessen ist eine der sichersten Regionen in Hessen“, betonte Tegethoff. Die Bürger erlebten die Polizei als „präsent, kommunikativ und ansprechbar“.

Hessens Innenminister Roman Poseck (CDU) erklärte, die Entscheidung, zum 1. Januar 2001 ein eigenes Flächenpräsidium mit Sitz in Fulda einzurichten, sei richtig und wegweisend gewesen. E würdigte in diesem Zusammenhang den damaligen Innenminister Volker Bouffier, der gemeinsam mit vielen Unterstützern aus Polizei, Kommunen, Landkreisen, Politik und Gewerkschaften die Grundlage für eine starke Sicherheitsstruktur in Osthessen geschaffen habe. „Die vergangenen 25 Jahre haben eindrucksvoll bestätigt, wie wichtig diese Entscheidung für die Region war.“

Ein unbekannter Gratulant: Beim Tag der offenen Tür präsentierte die Polizei ihre Ausrüstung.

Ein unbekannter Gratulant: Beim Tag der offenen Tür präsentierte die Polizei ihre Ausrüstung. © Kai A. Struthoff

Hessen sei das 4. sicherste Bundesland in Deutschland und Osthessen sogar noch etwas mehr, was die hohe Aufklärungsquote von 70 Prozent aller Verbrechen in der Region eindrucksvoll belege. Poseck wertete dies als klares Signal: „Kriminalität lohnt sich nicht, die Polizei ist den Straftätern auf den Fersen.“ Er betonte, dass das Land Hessen allein zehn Millionen Euro in die Drohnenabwehr investiere, und sagte mit Blick auf die jüngsten Drohnenangriffe: „Das ist genau der richtige Weg.“

Kinderträume werden wahr: Vielleicht entstehen so spätere Berufswünsche?

Kinderträume werden wahr: Vielleicht entstehen so spätere Berufswünsche? © Kai A. Struthoff

Der Oberbürgermeister von Fulda, Heiko Wingenfeld, dankte auch im Namen seiner Amtskollegen im Bereich des Polizeipräsidiums für die Arbeit der vergangenen 25 Jahre und sagte: „Sicherheit ist die wichtigste Voraussetzung für Freiheit in unserem Land.

Die zahlreichen Besucherinnen und Besucher, die trotz der hohen Temperaturen von über 35 Grad zum Tag der offenen Tür gekommen waren, erwartet ein abwechslungsreiches Programm für die ganze Familie. Dabei präsentierte sich nicht nur die Polizei, sondern mit dem Roten Kreuz, der Feuerwehr und dem Technischen Hilfswerk die gesamte Blaulichtfamilie.

Die Präsidentin des DRK-Kreisverbands Fulda, Donata Schenck zu Schweinsberg zeigt einem kleinen Jungen ein Rot-Kreuz-Motorrad.

Die Präsidentin des DRK-Kreisverbands Fulda, Donata Schenck zu Schweinsberg aus Oberaula zeigt einem kleinen Jungen ein Rot-Kreuz-Motorrad. © Kai A. Struthoff

Bei Führungen durch das Polizeipräsidium gab es Einblicke in die Befehlsstelle, das Einsatztrainingszentrum und das Polizeigewahrsam. Außerdem zeigte die Polizei moderne Kriminalitätsbekämpfung, Einsatztraining, Diensthunde, und Polizeifahrzeuge.

Vorführungen zu Personen- und Fahrzeugkontrollen, Mitmachstationen zur Spurensicherung vermitteln Polizeiarbeit anschaulich. Für Unterhaltung sorgten außerdem das Landespolizeiorchester Hessen, der Polizeichor Fulda sowie andere Musikgruppen.

Mit schwerem Gerät präsentierte sich die Polizei beim Tag der offenen Tür.

Mit schwerem Gerät präsentierte sich die Polizei beim Tag der offenen Tür. © Kai A. Struthoff

1100 Mitarbeitende sorgen für Sicherheit

Seit seiner Gründung im Zuge der hessischen Polizeireform im Jahr 2001 steht das Polizeipräsidium Osthessen für professionelle, moderne und bürgernahe Polizeiarbeit. Rund 1.100 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sorgen täglich für die Sicherheit von etwa 450.000 Menschen in den Landkreisen Fulda, Hersfeld-Rotenburg und dem Vogelsbergkreis. Mit einer Aufklärungsquote von zuletzt 67,5 Prozent und einer Kriminalitätsbelastung deutlich unter dem Landesdurchschnitt zählt Osthessen zu den sichersten Regionen Hessens.