Hunter Biden enthüllt: Krebs bei Joe Biden breitet sich aus


Sohn Hunter gibt Interview

"Sehr schmerzhaft": Krebs bei Joe Biden breitet sich aus

Von t-online

08.08.2026 - 22:54 UhrLesedauer: 2 Min.

Der ehemalige US-Präsident Joe Biden hat seit 2025 Prostatakrebs. Jetzt gab sein Sohn Hunter ein Update.

Die Prostatakrebserkrankung des früheren US-Präsidenten Joe Biden hat sich nach Angaben seines Sohnes Hunter weiter ausgebreitet und verursacht starke Schmerzen. "Der Krebs hat sich ausgebreitet, in seine Knochen und darüber hinaus metastasiert", sagte Hunter Biden in einem am Freitag veröffentlichten Interview des britischen Senders BBC.

"Es ist sehr schmerzhaft und in vielerlei Hinsicht sehr kräftezehrend." Ein Sprecher des 83-jährigen Ex-Präsidenten lehnte am Samstag eine Stellungnahme zu dem Interview ab.

Biden-Buch soll Ende des Jahres erscheinen

Hunter Biden gab sich sehr emotional im Interview: "Es ist wirklich traurig, das mit anzusehen", sagte Biden. "Das Einzige, was ich über meinen Vater und seinen derzeitigen Gesundheitszustand sagen würde, ist: Ich wünschte, er würde sich öfter beschweren, denn es steht nicht gut um ihn." Sein Vater würde aber immer arbeiten, nach den Zwischenwahlen im November sollen seine Memoiren mit dem Titel "Promise Me, America" ("Versprich mir, Amerika"), erscheinen.

Der Demokrat Biden hatte im Mai 2025 – knapp vier Monate nach seinem Auszug aus dem Weißen Haus – öffentlich gemacht, dass er an einer aggressiven Form von Prostatakrebs leide. Dieser habe auch die Knochen angegriffen. Im Oktober teilte ein Sprecher mit, dass sich der Ex-Präsident einer Strahlen- und Hormontherapie unterziehe.

Bidens körperliche und geistige Verfassung war während seiner Amtszeit von 2021 bis 2025 immer wieder Gegenstand von Diskussionen gewesen. Zuletzt trat er im Juni bei der Einweihung der Präsidentenbibliothek von Barack Obama in Chicago öffentlich in Erscheinung. Zur Amtszeit Obamas hatte Biden von 2009 bis 2017 als Vizepräsident gedient.