News am Abend – Nachrichten vom 27. Juli 2026


Bundesregierung

Kabinettsumbildung: Der Unmut über den Kanzler wächst.
Bei seinem Kabinettsumbau zieht Merz hauptsächlich wegen der Entlassung des Verkehrsministers Schnieder Kritik auf sich. Die drei neuen Bundesminister sollen am Mittwoch ernannt, aber erst nach der Sommerpause vereidigt werden. Zum Artikel

Der neue Verkehrsminister Bilger kennt sich mit Baustellen aus. Nach der Absage des designierten Schnieder-Nachfolgers Fritz Güntzler soll nun Steffen Bilger Verkehrsminister werden. Der CDU-Abgeordnete gilt als umgänglicher Typ, freundlich und ruhig im Ton. Aber seine Aufgaben in der Verkehrs- und Infrastrukturpolitik sind gigantisch. Zum Artikel

Verteidigungsminister Pistorius verteidigt sich gegen Kritik. Die Bundeswehr soll bis 2030 mit rund 700 Milliarden Euro massiv aufgerüstet werden. Kritiker bemängeln zu viel Fokus auf Großgerät statt Innovation, mangelnde Berücksichtigung von Ukraine-Kriegserfahrungen und eine „Goldgräberstimmung“ in der Rüstungsindustrie. Zum Artikel

Was heute wichtig war

Nach CSD-Anschlag: Rufe nach mehr Härte gegen islamistische Gefährder. Nach dem Anschlag auf den Christopher Street Day in Berlin fordern Kanzler Merz und Innenminister Dobrindt politische Konsequenzen und kritisieren die Berliner Justiz. Insgesamt gibt es noch 410 Islamisten, denen das Bundeskriminalamt einen Anschlag zutraut Zum Artikel

EU unterstützt bei Löscharbeiten – Bundeswehr schickt Hubschrauber. Neben den EU-Ländern beteiligen sich zehn weitere Staaten wie Norwegen, die Türkei und die Ukraine an der Bekämpfung der Flammen. Eine neue Hitzewelle könnte die Lage verschärfen, befürchtet die französische Feuerwehr. Zum Artikel

EU-Diplomaten wollen Blockade von Russland-Sanktionen erschweren. Immer wieder bremsen einzelne EU-Länder die Sanktionspakete gegen Russland – weil ihnen bestimmte Strafmaßnahmen nicht passen. Zuletzt tat das Griechenland. In Brüssel denkt man nun über ein neues Verfahren nach. Zum Artikel

Erfinder der „Körperwelten“: Leichenplastinator Gunther von Hagens ist tot. Seine umstrittenen Ausstellungen menschlicher Körper, die auf der Präparation von Leichen beruhten, sorgen seit Mitte der 90er-Jahre weltweit für Aufsehen. Von Hagens eigener Körper soll für anatomische Zwecke oder Ausstellungen bereitgestellt werden, teilt seine Familie mit. Zum Artikel

Was heute sonst noch wichtig war