Top 10: Bestes Smartphone bis 400 Euro – hier ist Preis-Leistung wirklich top | heise online bestenlisten
Telelinsen, brillante Displays und flinke Chips – Smartphones bis 400 Euro liefern Ausstattung fast auf Top-Niveau. Wir zeigen die besten Modelle.
Flaggschiffe stehen klar im Fokus der Berichterstattung – aber müssen Käufer wirklich über 1000 Euro für ein Smartphone ausgeben? Das muss nicht sein, denn auch für einen Preis unter 400 Euro gibt es schon starke Geräte mit 120-Hz-Displays, flotten Chips, ausdauernden Akkus und guten Kameras – teils sogar mit Telelinse.
Abstriche gibt es bei technischen Features wie kabellosem Laden, edlen Materialien oder High-End-Kameras. Für die breite Masse sind diese Smartphones dennoch meist die bessere Wahl. Aus dutzenden Tests stellen wir hier die besten Smartphones bis 400 Euro vor – Modelle mit besonders gutem Preis-Leistungs-Verhältnis.
Welches ist das beste Smartphone bis 400 Euro?
Diese Bestenliste versucht, Smartphones als Gesamtpaket in eine Reihenfolge zu bringen. Dabei ist nicht jedes Modell zwangsläufig in allen Punkten besser, nur weil es einen höheren Rang einnimmt. Prinzipiell achten wir besonders stark auf die Kamera, weshalb Geräte mit Telelinse in der Regel besser platziert sind. Auch die Prozessorleistung spielt eine wichtige Rolle, wird jedoch geringer gewichtet. Hinzu kommen Software-Support und Verarbeitungsqualität.
Testsieger der Smartphones bis 400 Euro bleibt das Motorola Edge 60 Pro für 381 Euro aus dem Vorjahr. Das Gerät ist schick, robust und bietet eine überzeugende Telekamera.
Als Technologiesieger hebt sich das Nothing Phone 4a ab 349 Euro ab. Es kombiniert ein außergewöhnliches Design mit der besten Kamera samt Periskop-Telelinse in dieser Bestenliste.
Preis-Leistungs-Sieger und ein echtes Schnäppchen ist das Realme 14 Pro+ 5G ab 320 Euro – ebenfalls noch aus dem Vorjahr. Es verfügt über eine starke Kamera mit Periskop-Telelinse, ist robust und dennoch schlank.
Anmerkung: Bei unseren Bestenlisten handelt es sich um Momentaufnahmen zum Zeitpunkt der Artikelerstellung. Preise der Geräte können bereits nach wenigen Tagen abweichen.
KURZÜBERSICHT
Motorola Edge 60 Pro
Schick, schnell, ausdauernd: Das Motorola Edge 60 Pro kombiniert ein hochwertiges Gehäuse mit hellem OLED-Display, vielseitiger Triple-Kamera und üppigem Speicher. Der 6000-mAh-Akku liefert lange Laufzeiten und lädt wahlweise per Kabel oder drahtlos. Mit 382 Euro hat es ein starkes Preis-Leistungs-Verhältnis.
VORTEILE
- tolles Display
- schickes Design
- IP69 und MIL-STD-810H
- gute Kamera mit Telelinse
- starker Akku
NACHTEILE
- nur USB 2.0
- kein microSD-Slot
- Software-Updates nur bis 2029
Nothing Phone 4a
Das Nothing Phone 4a überzeugt mit seinem unverwechselbaren Design und einer für die Preisklasse beeindruckenden Kamera – allen voran die Periskop-Telelinse. Die Performance reicht für den Alltag locker aus, nur beim Wasserschutz (IP64) muss man Abstriche machen. Mit 8/128 GB geht es bei 349 Euro los, 8/256 GB kosten 429 Euro und 12/256 GB knapp 450 Euro.
VORTEILE
- tolle Triple-Kamera
- extravagantes Design
- praktische Glyph-Bar
- Essential-Taste mit neuer Position
NACHTEILE
- nicht komplett wasserdicht
- mittelmäßige Performance
- nur USB-C 2.0
- keine eSIM
Realme 14 Pro+ 5G
Beim Realme 14 Pro+ 5G stimmt einfach das Gesamtpaket aus Prozessor, Ausstattung und einer starken Kamera inklusive toller Telelinse. Dank IP69-Zertifizierung hält es sogar heißem Wasser unter Hochdruck stand. Die Preise starten bei 320 Euro für die Version mit 256 GB Speicher. Das ist ein hervorragendes Preis-Leistungs-Verhältnis. Die Variante mit 512 GB kostet 443 Euro.
VORTEILE
- tolle Kamera mit optischem 3-fach-Zoom
- schickes Design
- IP68, IP69 & MIL-STD-810H
- lange Akkulaufzeit
NACHTEILE
- Gehäuse nur aus Kunststoff
- mäßige Grafik-Performance
- 4K-Videos nur mit 30 FPS ohne Stabilisierung
- kein Makromodus via Ultraweitwinkelkamera
Ratgeber
CPU: Wie schnell sind Smartphones bis 400 Euro?
Beim Chipsatz sollte es mindestens ein Prozessor der oberen Mittelklasse sein. Qualcomm bietet hier Prozessoren der 7er-Reihe, Mediatek überzeugt mit seinen Dimensity-SoCs der 80XX-Serie. Wichtig ist, dass der Chip nicht zu alt oder zu schwach ist. Ein vermeintlich langsamerer Prozessor ist kein Ausschlusskriterium, solange die Bedienung flüssig bleibt. Denn im Alltag zählen nicht Benchmark-Werte, sondern eine reaktionsschnelle Performance – und die liefern alle Modelle in unserer Bestenliste. Am schnellsten ist das Poco X8 Pro.
Wie viel Speicher bekommt man bis 400 Euro?
Beim Arbeitsspeicher sollten es mindestens 6 GB RAM sein, 8 GB sind in dieser Preisklasse Standard. Einzelne Modelle bringen 12 GB mit. Der interne Speicher sollte mindestens 128 GB fassen, vor allem wenn sich keine microSD-Karte nachrüsten lässt. Wir raten zu 256 GB. Der Aufpreis dafür fällt je nach Hersteller sehr unterschiedlich aus.
Die Speicherkrise trifft gerade die günstigen Geräte besonders hart. Weil KI-Rechenzentren einen großen Teil der DRAM- und NAND-Produktion beanspruchen, macht Speicher bei günstigen Smartphones inzwischen den größten Teil der Materialkosten aus. Die Folgen: höhere Preise, weniger Auswahl und teils magerere Ausstattung. Manche Hersteller sparen zudem am Speicher. Ein genauer Blick aufs Datenblatt und in den Preisvergleich lohnt sich deshalb. Aktuelle Modelle werden nicht mehr so schnell günstiger, einige wenige Vorjahresmodelle sind derzeit teurer als noch vor einigen Monaten.
Was macht ein gutes Display aus?
Dank Punch-Hole-Kamera und Diagonalen deutlich jenseits der 6 Zoll bieten die Displays in dieser Preisklasse in der Regel viel Bildschirmfläche. Auflösungen unterhalb von Full-HD+ sind kaum noch zu finden, IPS-LCDs ebenfalls. OLED-Panels mit hoher Bildwiederholrate sind bis 400 Euro der Standard.
Üblich sind 120-Hz-Displays, aber schon 90 Hz sorgen für eine flüssige Darstellung. LTPO-Displays sind in dieser Preisklasse selten. Sie können die Bildwiederholfrequenz flexibel an den Bildinhalt anpassen und bei Standbildern deutlich senken. Das spart Strom.
Kamera: Wann macht ein Handy gute Fotos?
Nicht nur das Google Pixel 9a schießt tolle Fotos – auch andere Modelle liefern starke Ergebnisse. Der Grund: Neben teurer und komplexer Hardware spielt Software eine immer größere Rolle. Dennoch muss auch die Hardware gewisse Standards erfüllen. Die besten Fotos machen das Realme 14 Pro+ 5G, Motorola Edge 60 Pro, Nothing Phone 4a sowie Nothing Phone 3a Pro.
Nothing Phone 4a heise bestenlisten
Zusätzlich zur Hauptkamera bieten die meisten Smartphones bis 400 Euro eine Ultraweitwinkel-Linse, immer häufiger kommt sogar eine Telelinse mit optischem Zoom zur Triple-Kamera dazu. Ein solches Teleobjektiv erlaubt dabei das Heranholen von Objekten in deutlich höherer Qualität als beim reinen Digitalzoom. Gerade darauf legen wir großen Wert, da es die fotografischen Möglichkeiten deutlich erweitert. Demzufolge finden sich auf den vorderen vier Plätzen nur Smartphones mit Teleobjektiv.
Ein optischer Bildstabilisator (OIS) ist in dieser Preisklasse mittlerweile ebenfalls üblich. Er reduziert Verwacklungen und ermöglicht längere Belichtungszeiten bei wenig Licht. Dennoch bleiben Top-Modelle in schwierigen Lichtverhältnissen weiterhin im Vorteil.
Software: Worauf sollte man achten?
Beim Kauf zählt nicht nur die vorinstallierte Android-Version, sondern vor allem, wie lange ein Smartphone noch Updates erhält. Android 17 ist bereits erschienen. Ein Gerät mit Android 16 ist deshalb nicht automatisch veraltet – entscheidend sind die Update-Zusage und die verbleibende Supportzeit. Gerade bei älteren Modellen lohnt sich ein Blick auf das konkrete Enddatum: Für das Motorola Edge 60 Pro nennt Motorola Sicherheitsupdates bis April 2029.
Die Unterschiede innerhalb dieser Bestenliste sind groß. Google verspricht für das Pixel 9a und das Pixel 10a jeweils sieben Jahre Betriebssystem- und Sicherheitsupdates. Beim Galaxy A57 5G sagt Samsung sechs Betriebssystem-Upgrades und sechs Jahre Sicherheitsupdates zu. Die Fristen beginnen nicht erst mit dem Kauf: Google rechnet etwa ab der Verfügbarkeit des jeweiligen Modells im US-amerikanischen Google Store.
Für Smartphones, die seit dem 20. Juni 2025 neu in der EU in Verkehr gebracht werden, gelten zudem Ökodesign-Vorgaben. Bieten Hersteller einen Update-Support für ein Modell bereit, müssen sie diese bis mindestens fünf Jahre nach der letzten Auslieferung des Modells an den Handel kostenlos verfügbar machen. Eine feste Zahl neuer Android-Hauptversionen schreibt die Regelung nicht vor.
Welche Features sind noch wichtig?
Wie wichtig Akkulaufzeit, KI-Funktionen oder Gaming-Performance sind, hängt von der Nutzung ab. Die Akkus der gelisteten Geräte sind großzügig bemessen: Selbst das nur 5,99 Millimeter dünne Motorola Edge 70 hat 4800 mAh, das Poco X8 Pro kommt auf 6500 mAh. Über die tatsächliche Laufzeit entscheidet die Kapazität allein allerdings nicht. Auch beim Laden gibt es große Unterschiede: Das Pixel 9a lädt mit bis zu 23 W, das Poco X8 Pro mit bis zu 100 W. Für die höchste Ladeleistung ist ein passendes Netzteil nötig, das nicht immer beiliegt.
Wer Wert auf Schutz vor Wasser oder kabelloses Laden legt, sollte die Ausstattung des jeweiligen Modells prüfen. Das Motorola Edge 60 Pro bietet IP68-Schutz und sogar IP69. Die IP68-Zertifizierung steht für Schutz bei zeitweiligem Untertauchen unter definierten Testbedingungen. Die Nothing Phones 4a und 3a Pro sind dagegen nach IP64 nur gegen Spritzwasser geschützt. Kabellos laden lassen sich unter anderem das Edge 60 Pro sowie die Pixel 9a und 10a.
5G, USB-C und NFC gehören bei den Geräten dieser Bestenliste zur Ausstattung. USB-C sagt jedoch nichts über das Datentempo aus: Das Motorola Edge 60 Pro bietet nur USB 2.0, das Pixel 10a dagegen USB 3.2.
So testen wir Smartphones bis 400 Euro
Jedes Smartphone in dieser Bestenliste nutzen wir mehrere Wochen lang im Alltag. So zeigt sich, wie flüssig es läuft, wie lange der Akku durchhält und wie gut sich das Gerät im täglichen Einsatz bedienen lässt. Wir telefonieren damit, nutzen gängige Apps und probieren auch Spiele aus.
Leistung: Die Leistung messen wir mit den Benchmarks PCMark und 3DMark. PCMark zeigt, wie schnell ein Smartphone bei alltäglichen Aufgaben ist. 3DMark prüft die Grafikleistung, die vor allem für Spiele wichtig ist.
Akku: Die Akkulaufzeit ermitteln wir mit dem Akkutest von PCMark. Weil alle Geräte denselben Test durchlaufen, lassen sich die Ergebnisse direkt vergleichen.
Display: Die Helligkeit des Bildschirms messen wir mit einem Messgerät. Das ist wichtig, weil sich ein helles Display auch im Sonnenlicht gut ablesen lässt.
Kamera: Die Testfotos machen wir selbst und schauen sie uns im Detail an. Dabei vergleichen wir die Aufnahmen der Smartphones direkt miteinander, bei Tageslicht wie bei wenig Licht. Weil eine Telekamera beim Zoomen klar bessere Bilder liefert als ein rein digitaler Bildausschnitt, landen Geräte mit Telelinse in der Regel weiter vorn in unserer Bewertung.
Fazit
In der Mittelklasse bis 400 Euro ist High-End-Leistung längst angekommen – der Abstand zu Top-Modellen schrumpft. 5G und IP-Zertifizierung sind Standard, Bildwiederholraten von 120 Hz inzwischen üblich. Viele Premium-Features rutschen zunehmend in dieses Segment. Kabelloses Laden ist vereinzelt auch hier zu finden.
Bei den Kameras zeigen sich größere Unterschiede, hauptsächlich bei Nachtaufnahmen, während tagsüber durchweg gute Ergebnisse erzielt werden. Telelinsen für optischen Zoom sind längst keine Seltenheit mehr, in Einzelfällen gibt es sogar Periskop-Varianten.
Testsieger unter den Smartphones bis 400 Euro ist das Motorola Edge 60 Pro, gefolgt vom Nothing Phone 4a mit auffälligem Design und Periskop-Telelinse. Das Realme 14 Pro+ 5G mit Top-Kamera und robuster Bauweise ist der Preis-Leistungs-Tipp.
Wer mit anderen Preisklassen vergleichen möchte, sollte einen Blick in unsere weiteren Bestenlisten werfen:
- Top 10: Das beste Mittelklasse-Smartphone im Test – Xiaomi vor Motorola
- Top 10: Das beste günstige Smartphone bis 300 Euro im Test – Motorola dominiert
- Top 10: Das beste Klapphandy mit Faltdisplay im Test – Motorola vor Samsung
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- Top 10: Das beste Outdoor-Handy im Test – Nachtsicht, Wärmebild & Wechselakku
BESTENLISTE
Motorola Edge 60 Pro
Helles OLED, schickes Design, vielseitige Kamera und massenhaft Speicher: Das Motorola Edge 60 Pro bringt Premium-Flair zum fairen Preis.
VORTEILE
- tolles Display
- schickes Design
- IP69 und MIL-STD-810H
- gute Kamera mit Telelinse
- starker Akku
NACHTEILE
- nur USB 2.0
- kein microSD-Slot
- Software-Updates nur bis 2029
Motorola Edge 60 Pro im Test: Die Smartphone-Überraschung unter 400 Euro
Helles OLED, schickes Design, vielseitige Kamera und massenhaft Speicher: Das Motorola Edge 60 Pro bringt Premium-Flair zum fairen Preis.
Das Motorola Edge 60 Pro will Oberklasse-Features zum Mittelklasse-Preis bieten. Es punktet mit einem strahlend hellen OLED-Display mit 120 Hz, einem trotz des schlanken Gehäuses großzügigen 6000‑mAh‑Akku, 12 GB RAM und 512 GB internem Speicher. Hinzu kommt eine Hauptkamera mit 50 Megapixeln sowie optischer Bildstabilisierung (OIS) und eine Weitwinkelkamera mit ebenfalls 50 Megapixeln. Dazu kommt ein Teleobjektiv mit 10 Megapixeln sowie dreifachem optischem Zoom.
Gegenüber dem Edge 50 Pro (Testbericht) steigt auf dem Papier die Ausdauer deutlich, die maximale Bildwiederholrate sinkt hingegen moderat. Wir haben im Test überprüft, wie sich das hübsche Gerät abseits der Theorie in der Praxis schlägt.
Design
Eines kann Motorola: Design. Das Gehäuse des Edge 60 Pro ist extrem dünn und wirkt hochwertig sowie elegant. Mit kaum mehr als 8 mm Bautiefe ist das Gerät fast schon das Leichtgewicht unter den Oberklasse-Smartphones. Auch das Gewicht von 186 g sorgt dafür, dass es angenehm in der Hand liegt und den fast schon filigranen Eindruck verstärkt.
Sorgen müssen sich Nutzer jedoch nicht machen: Das Gerät wirkt zwar auf den ersten Blick zerbrechlich, liegt aber solide und stabil in der Hand. Die Verarbeitung ist hervorragend – die Spaltmaße stimmen, nichts knarzt. Die Tasten im Metallrahmen sitzen fest und bieten einen festen Druckpunkt. Insgesamt wirkt alles hochwertig, und wer sein Smartphone gerne einhändig bedient, profitiert von der schmalen Bauform und der griffigen Rückseite.
Ein Highlight: Das Chassis ist gegen Staub und sogar Strahlwasser abgedichtet. Motorola verweist auf Prüfungen nach IP69 und MIL-STD-810H. Das ist ungewöhnlich für ein Smartphone ohne den Zusatz „Outdoor“ – zumal es so grazil daherkommt. Allerdings ist beim Militärstandard nicht exakt festgelegt, welche Tests für die Zertifizierung tatsächlich absolviert werden müssen. Einen freiwilligen Härtetest würden wir diesem schicken Gerät daher dennoch besser nicht zumuten.
Die Rückseite ist entweder Lederoptik („veganes Leder“) oder mit texturierter Oberfläche erhältlich. Beide Varianten sehen edel aus, sorgen für guten Halt und verhindern weitgehend Fingerabdrücke. Wie gewohnt arbeitet Motorola dabei mit dem Farbspezialisten Pantone zusammen, was sich in auffälligen, aber nicht aufdringlichen Farbvarianten bemerkbar macht.
Die drei Kameralinsen sowie der LED-Blitz sitzen in einer dezenten, minimal erhöhten Fläche in der oberen linken Ecke der Rückseite. Ihre gleich großen, runden Einfassungen betonen das modulare Design, stehen leicht hervor und erinnern entfernt an einen klassischen Herd. Durch die Symmetrie und die feine Ausarbeitung wirkt das Ganze aber modern und ansprechend statt altmodisch.
Die Ränder des Displays sind sanft gekrümmt und verstärken den hochwertigen Gesamteindruck des Geräts zusätzlich. Gleichzeitig lässt das die Front schmaler wirken und verbessert die Ergonomie. Geschützt wird der Bildschirm von Corning Gorilla Glas 7i der aktuellen Generation. Zwar handelt es sich nicht um das Topglas des Herstellers, doch bietet auch 7i einen ordentlichen Schutz vor Kratzern und bei Stürzen.
Motorola Edge 60 Pro - Bilderstrecke
Motorola Edge 60 Pro
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Motorola Edge 60 Pro
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Motorola Edge 60 Pro
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Motorola Edge 60 Pro
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Display
Das knapp 6,7 Zoll große POLED-Display des Motorola Edge 60 Pro bietet eine Auflösung von 2712 × 1220 Pixeln. Damit kommt es auf knackig-scharfe 446 Pixel pro Zoll (PPI) – mehr ist in Kombination mit den tollen Kontrasten, dem hervorragenden Schwarzwert und der Pantone-getreuen Farbwiedergabe für eine herausragende Darstellung definitiv nicht nötig.
Farben wirken satt, aber im Modus „natürlich“ nicht zu knallig. Wer es kräftiger mag, stellt auf „leuchtend“ um. Weiß bleibt neutral, Hauttöne wirken stimmig. Bemerkenswert ist die Spitzenhelligkeit: Laut Hersteller sind partiell bis zu 4500 cd/m² bei HDR-Inhalten möglich, im Alltag haben wir exzellente 1480 cd/m² gemessen – das ist stark! Inhalte bleiben damit selbst im direkten Sonnenlicht einwandfrei ablesbar.
Einen Rückschritt – zumindest auf dem Papier – stellt die Bildwiederholrate von jetzt „nur noch“ 120 Hz dar. Zwar konnte der Vorgänger Edge 50 Pro mit 144 Hz noch mehr, aber nicht erst bei dem haben wir angemerkt, dass der Unterschied von 120 zu 144 Hz kaum sichtbar, stattdessen aber eher unnötig energieintensiv ist. Das sieht Motorola jetzt offenbar ähnlich.
Die seitlichen Krümmungen sehen edel aus und eventuelle Spiegelungen stören im Alltag kaum. Motorolas Palm-Rejection, also die Erkennung von versehentlichen Berührungen des Touchscreens mit den Fingerspitzen oder dem Handballen beim Halten des Geräts, arbeitet zuverlässig, sodass es bei der Nutzung nicht zu Fehlbedienungen kommt. Schade: Ein echtes Always-on-Display gibt es weiterhin nicht. Dennoch ist das Display ein Highlight des Edge 60 Pro.
Kamera
Motorola setzt beim Edge 60 Pro auf eine Triple-Cam und technische Finesse. Als Hauptkamera verwendet der Hersteller ein Modul von Sony (Lytia 700 C, basiert auf IMX896 ) mit 50 Megapixeln und lichtstarker f/1.8-Blende samt optischer Stabilisierung (OIS). Dazu kommt eine Kamera von Samsung mit 50 Megapixeln als Weitwinkel und Makro mit Autofokus. Abgerundet wird das Set von einer Tele-Kamera mit 10 Megapixeln, dreifachem optischem Zoom und OIS, die ebenfalls von Samsung stammt. Vorn steckt eine Kamera mit 50 Megapixeln und f/2.0, erneut von Samsung.
Bei Tageslicht liefert die Hauptkamera detailreiche, scharfe Fotos mit ausgeprägter Bilddynamik, guten Kontrasten und natürlichen, aber intensiven Farben. Bei wenig Licht hellt die Software nur dezent und damit natürlich auf. Dadurch wirken entsprechende Aufnahmen natürlich und bei ausreichender Beleuchtung dennoch hell genug. Bildrauschen tritt wie bei der Konkurrenz dann trotzdem etwas stärker auf. Feine Texturen und Details leiden entsprechend eher als bei den Klassenbesten, insgesamt sind aber auch Nachtaufnahmen richtig gut. Das gilt auch für das Teleobjektiv.
Schwierige Lichtsituationen wie Gegenlicht meistert die Hauptkamera ebenfalls solide, die Zusatzobjektive – vorrangig das Weitwinkel – etwas schwächer. Die Weitwinkeloptik hält dafür bei gutem Licht bei Schärfe und generellem Eindruck ordentlich mit und punktet dank Autofokus auch im Nahbereich. Das Teleobjektiv sorgt bei dreifacher Vergrößerung für stimmige Porträts und gelungene Tiefenwirkung. Die Bildqualität ist mit ausreichendem Licht ebenfalls klasse. Bis zum fünffachen Zoom ist das Ergebnis gut nutzbar, darüber sieht man zunehmend den Eingriff der Software.
Als störend empfanden wir während des Fotografierens den zu hektischen Wechsel zwischen den Objektiven bei nahen Motiven. Kaum hat man gerade ein Objekt im Fokus, springt auch schon die Ansicht um und selbst auf dem Display ist dabei häufig die Bildqualität schlechter als zuvor. Das nervt. Abhilfe schafft zum Glück das Deaktivieren der Funktion „automatisches Makro“ in den Kamera-Einstellungen.
Die Videoauflösung endet bei 4K mit 30 FPS – eine echte Enttäuschung, da Kameraschwenks so immer ruckelig wirken. Das passt nicht zur restlichen Qualität von aufgenommenen Videos, bei denen die Stabilisierung zuverlässig, wenn auch nicht spektakulär arbeitet. Auch Tonaufnahmen sind klar verständlich, der Windfilter verrichtet seine Arbeit ordentlich.
Motorola Edge 60 Pro - Originalaufnahmen
Motorola Edge 60 Pro - Originalaufnahmen
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Motorola Edge 60 Pro - Originalaufnahmen
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Ausstattung
Im Inneren steckt ein Mediatek Dimensity 8350, der für die obere Mittelklasse gedacht ist. Zielsetzung bei seiner Entwicklung war in erster Linie Energieeffizienz, Leistung stand erst an zweiter Stelle. Entsprechend bleibt das Edge 60 Pro in Benchmarks hinter aktuellen Spitzen-Chips wie einem Snapdragon 8 Elite deutlich zurück, liegt aber spürbar vor Geräten mit Snapdragon 7 Gen 4. In 3Dmark Wild Life Extreme erreicht das Handy etwa 3000 Punkte, in PCmark Work 3.0 knapp 20.000 Punkte.
Im Alltag geht alles flott von der Hand. Apps starten schnell, auch bei vielen offenen Apps im Hintergrund ist Multitasking dank 12 GB LPDDR5X-RAM kein Problem und selbst anfordernde Spiele laufen stabil mit hohen Details. Bei langen Sessions wird das Gerät dabei allerdings spürbar warm. Auch große Spiele und speicherintensive Dateien finden im internen Speicher problemlos Platz. 512 GB UFS-4.0-Speicher sind üppig, schnell und damit zukunftssicher.
Bluetooth 5.4, NFC, Wi-Fi 6E und 5G sind natürlich ebenfalls mit dabei. Dank Dual-SIM-Fähigkeit dürfen Nutzer zwei Nano-SIMs einlegen, hinzu kommt eSIM-Support. Eine microSD-Erweiterung gibt es nicht. Schade: Motorola verbaut beim Edge 60 Pro lediglich USB‑C 2.0. Der Standard erlaubt nur eine langsame Datenübertragung und gilt längst als nicht mehr zeitgemäß.
Die Stereo-Lautsprecher mit Dolby Atmos liefern dafür klare Stimmen und ordentlichen Druck für solch ein dünnes Handy. Der In-Display-Fingerabdrucksensor reagiert zügig und zuverlässig, ist für unseren Geschmack allerdings etwas zu weit nach unten an den Display-Rand gewandert.
Software
Ab Werk läuft Android 15 mit schlanker Motorola-Oberfläche. Das System wirkt aufgeräumt. Bloatware ist kaum vorhanden und lässt sich bei Bedarf deinstallieren. Die bekannten Moto-Gesten bleiben ein praktisches Plus: Die Taschenlampe lässt sich per doppelter Hackbewegung aktivieren, die Kamera per Drehbewegung öffnen und Screenshots per Drei-Finger-Touch aufnehmen.
Neu ist eine dedizierte AI-Taste. Sie startet Motor AI mit Funktionen wie Transkription, Zusammenfassung und Bildwerkzeugen. Notizen lassen sich automatisiert strukturieren, Googles Circle to Search zur Bildsuche ist ebenfalls integriert. Smart Connect bindet PC, Tablet und TV ein und erlaubt schnelle Übergaben von Inhalten untereinander, Benachrichtigungsspiegelung und Drag-and-drop. Für manche AI-Dienste ist ein Motorola-Konto nötig.
Das Update-Versprechen bleibt eher konservativ. Motorola nennt drei große Android-Versionen und vier Jahre Sicherheits-Patches. Damit reicht der Support nach heutigem Stand bis 2029. Das ist in Ordnung, mancher Konkurrent verspricht inzwischen aber bis zu sieben Jahre.
Akku
Trotz der schlanken Bauform des Motorola Edge 60 Pro verbaut der Hersteller einen großzügigen Akku mit 6000 mAh. Offizielle Details zur Technologie gibt es zwar nicht, doch wahrscheinlich handelt es sich um einen Lithium-Ionen-Akku mit spezieller Silizium-Kohlenstoff-Anode. Diese ermöglicht eine höhere Energiedichte als herkömmliche Grafit-Anoden – und erklärt die für ein so dünnes Smartphone beachtliche Kapazität.
Im Alltag schlägt sich das Gerät dank des großen Akkus überdurchschnittlich gut: Ein Tag intensiver Nutzung ist problemlos möglich, bei moderatem Betrieb hält es meist zwei bis drei Tage durch. Das kann sich sehen lassen – zumal man dies einem so schlanken Smartphone kaum zutrauen würde.
Aufgeladen wird kabelgebunden mit bis zu 90 W, sofern ein kompatibles Motorola-Netzteil oder ein Ladegerät mit USB Power Delivery 3.0 zur Verfügung stehen. Im Lieferumfang liegt allerdings keines bei. Bereits nach rund 15 Minuten ist der Akku etwa zur Hälfte gefüllt, nach etwa 50 Minuten vollständig. Kabelloses Laden wird mit bis zu 15 W unterstützt, kabelgebundenes Reverse Charging mit bis zu 5 W.
Preis
Die unverbindliche Preisempfehlung liegt bei 600 Euro. Bei Drittanbietern gibt es das Gerät mit 512 GB bereits für knapp 382 Euro. Als Farben stehen Grau, Blau und Violett zur Wahl.
Fazit
Das Motorola Edge 60 Pro überzeugt mit hochwertiger Haptik, exzellenter Verarbeitung und einem Auftritt, der an ein echtes High-End-Smartphone erinnert. Dazu passen die Ausstattungspunkte wie Schutz nach IP69 und MIL‑STD‑810H, das starke OLED‑Display, eine Kamera, die fast auf Augenhöhe mit der Smartphone-Elite agiert, sowie der großzügige Speicher. Auch der Akku weiß zu gefallen: Er hält lange durch und lässt sich schnell laden – auf Wunsch sogar kabellos. Ebenso macht die Alltags‑Performance einen rundum überzeugenden Eindruck.
Dennoch gibt es Punkte, die den vergleichsweise niedrigen Preis erklären: Software‑Updates könnten länger garantiert sein, USB 2.0 ist nicht mehr zeitgemäß, und reine Benchmark-Enthusiasten werden mit dem Edge 60 Pro kaum glücklich. Letztlich bietet das Gerät jedoch viel Oberklasse-Feeling zum fairen Preis – mit Kompromissen, die im Alltag leicht zu verschmerzen sind.
Nothing Phone 4a
Dieses Smartphone ist ein echter Hingucker: Mit dem Nothing Phone 4a bleibt der Hersteller sich treu beim extravaganten Design und überarbeitet primär die Telelinse.
VORTEILE
- tolle Triple-Kamera
- extravagantes Design
- praktische Glyph-Bar
- Essential-Taste mit neuer Position
NACHTEILE
- nicht komplett wasserdicht
- mittelmäßige Performance
- nur USB-C 2.0
- keine eSIM
Nothing Phone 4a im Test: Smartphone mit Periskop-Tele schon ab 349 Euro
Dieses Smartphone ist ein echter Hingucker: Mit dem Nothing Phone 4a bleibt der Hersteller sich treu beim extravaganten Design und überarbeitet primär die Telelinse.
Retro-Futurismus trifft wieder auf industriellen Charme. Geht es um Smartphones mit Wiedererkennungswert dank exzentrischem Design, hat man ein Nothing Phone vor sich. Auch dieses Jahr gibt es wieder ein Update der leicht abgespeckten A-Reihe der Macher rund um Carl Pei.
Das neue Nothing Phone 4a ist der preislich günstigere Einstieg in die Nothing-Welt – bekommt aber ein starkes Upgrade bei der Kamera: Erstmals gibt es sogar eine Periskop-Telelinse, wie sie letztes Jahr noch dem Pro-Modell vorbehalten war. Auch die Essential-Taste sitzt jetzt dort, wo sie seltener stört – und die Lampen auf der Rückseite wurden ebenfalls überarbeitet.
Wie gut sich das schicke Smartphone im Alltag schlägt, klärt dieser Testbericht.
Design
Ein auffälliger Look ist vielleicht das wesentlichste Merkmal der Produkte von Nothing – und das Nothing Phone 4a macht da keine Ausnahme. Wie schon beim Vorgänger Nothing Phone 3a setzt der Hersteller auf eine Design-Sprache, die an Science-Fiction-Filme der 80er-Jahre erinnert: Die raue, industrielle Ästhetik weckt Assoziationen an Battlestar Galactica.
Unter einer transparenten Glasfläche auf der Rückseite treffen unterschiedlich getönte Kunststoffe aufeinander, dazwischen schimmern kleine Metallelemente hervor, die entfernt an Computerplatinen erinnern. Dieses bewusste Spiel mit dem Verborgenen bleibt unverwechselbares Markenzeichen des Herstellers. Neu beim 4a: Der Rahmen besteht weiter aus Kunststoff.
Die Kamera sitzt erneut mittig auf der Rückseite, wie schon beim Nothing Phone 3a. Allerdings ist eine der Linsen dieses Mal räumlich klar von den beiden anderen Objektiven getrennt. Um die Kameramodule herum setzt Nothing zusätzlich Aluminium als Verstärkung ein. Laut Hersteller soll die Anordnung auf der Rückseite an eine Eule erinnern – auf den ersten Blick erschließt sich das nicht unbedingt, aber das liegt letztlich im Auge des Betrachters.
Eine weitere große Neuerung betrifft die Beleuchtung auf der Rückseite: Hier kommt erstmals die sogenannte Glyph-Bar zum Einsatz. Dabei handelt es sich um einen Balken aus mehreren vertikal angeordneten Rechtecken mit LED-Leuchten in sechs Zonen. Sie ersetzt die beiden halbkreisförmig angeordneten Leuchten des Nothing Phone 3a. Nutzt man sie etwa als Glyph-Timer, füllt sich der Balken kontinuierlich, je näher das Ende des Countdowns rückt. Ebenso signalisiert sie eingehende Anrufe oder Benachrichtigungen – dezent, aber unübersehbar.
Mit Abmessungen von 163,9 × 77,5 × 8,5 mm und einem Gewicht von 205 g bewegt sich das Phone 4a in Flagship-Dimensionen. Einhandbedienung ist mit diesem wuchtigen Gerät kaum komfortabel möglich.
Die Zertifizierung nach IP64 bedeutet: Das Gerät ist erneut nur spritzwasserfest, aber nicht wasserdicht. Einen höheren Schutzgrad schließt Nothing aufgrund der transparenten Glasrückseite aus Kostengründen aus. Immerhin soll das Gerät laut Hersteller aber rund 20 Minuten in 25 cm Wassertiefe unbeschadet überstehen.
Ein kleines, aber willkommenes Detail: Die Essential-Taste hat eine neue Position bekommen. Beim Vorgänger Nothing Phone 3a sorgte ihre ungünstige Platzierung häufig für versehentliches Auslösen. Beim Nothing Phone 4a wandert sie auf die gegenüberliegende Seite nach oben, wo sie im Alltag deutlich weniger stört.
Nothing Phone 4a - Bilder
Nothing Phone 4a
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Nothing Phone 4a
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Nothing Phone 4a
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Nothing Phone 4a
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Nothing Phone 4a
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Nothing Phone 4a
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Nothing Phone 4a
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Nothing Phone 4a
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Nothing Phone 4a
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Display
Der Bildschirm des Nothing Phone 4a setzt auf ein AMOLED-Panel mit einer üppigen Diagonale von 6,78 Zoll – an Bildschirmfläche mangelt es also nicht. Die Auflösung von 2720 × 1224 Pixeln bei einer Pixeldichte von 440 PPI sorgt für eine messerscharfe Darstellung.
Die Bildwiederholrate beträgt maximal 120 Hz. Ab Werk ist der Modus „Dynamisch“ voreingestellt: Dann regelt das Handy automatisch zwischen 30 und 120 Hz. Alternativ lässt sich die Rate permanent auf 120 Hz fixieren – was allerdings zulasten der Akkulaufzeit geht – oder auf konstante 60 Hz begrenzen.
Die Bildqualität ist tadellos, die Blickwinkel stets stabil. Auch im Freien lässt sich die Anzeige gut ablesen: Zwar liegt die typische Display-Helligkeit bei nur rund 800 Nits, bei Bedarf kann die automatische Helligkeitsanpassung jedoch vollflächig auf bis zu 1600 Nits und punktuell sogar auf bis zu 4500 Nits hochschnellen. In der Praxis ist das Display auch bei direkter Sonneneinstrahlung gut ablesbar – auch wenn das recht starke Spiegeln hier ein kleiner Störfaktor ist.
Kamera
An den reinen Megapixeln hat sich im Vergleich zum Vorgänger nichts getan: Die Hauptkamera löst mit 50 Megapixeln auf und bringt einen optischen Bildstabilisator mit. Der Sensor stammt von Samsung. Dazu kommt eine Ultraweitwinkellinse mit 8 Megapixeln, ebenfalls von Samsung. Für Selfies steht eine 32-Megapixel-Frontkamera bereit.
Das eigentliche Upgrade steckt in der Telelinse: Hier setzt Nothing erstmals auf ein echtes Periskop-Teleobjektiv mit 50 Megapixeln Auflösung. Die Zoomstufe wurde im Vergleich zum Vorgänger deutlich verbessert und bietet jetzt einen optischen Zoom mit 3,5-fachem Faktor.
Für die Preisklasse liefert das Nothing Phone 4a erstaunlich gute Aufnahmen für den Preis. Die Hauptkamera überzeugt bei Tageslicht mit breitem Dynamikumfang, lebendigen Farben, hoher Bildschärfe und ausgeprägten Details. Auch bei Dunkelheit hellt die Kamera Motive gekonnt auf – das Ergebnis kann sich sehen lassen, auch wenn die Schärfe hier bisweilen leicht nachlässt im Vergleich zu Tageslichtaufnahmen oder teureren Flagship-Smartphones.
Der eigentliche Star des Nothing Phone 4a ist aber die Periskop-Telelinse. Bei 3,5-facher Vergrößerung liefert sie verlustfreie Aufnahmen mit abgestimmten Farben, gutem Dynamikumfang und ausgeprägten Details. Auch bei 7-fachem Zoom gibt es kaum sichtbare Einbußen, bei 30-fach hält sich der Pixelbrei noch in Grenzen – und selbst bei 70-fach erkennt man zumindest grob, was man vor der Linse hat. Beeindruckend: Auch bei Dunkelheit liefert das Tele noch verlässliche Ergebnisse und nähert sich damit dem Niveau deutlich teurerer Smartphones.
Etwas abgeschlagen zeigt sich die Ultraweitwinkellinse. Bei ihrer geringen Auflösung schwächelt sie zumindest bei Dunkelheit deutlich. Einen dedizierten Makromodus gibt es nicht – Nahaufnahmen macht man mit der Hauptkamera. Wer weiter weg stehende Motive nah heranholen will, greift wiederum zur Telelinse. Für Foto-Enthusiasten bietet Nothing zudem zahlreiche Presets und Filter für Retro-Effekte in Instagram-Manier.
Selfies gelingen ebenfalls mit naturgetreuer Farbgebung, ausgeprägten Bilddetails und hoher Bildschärfe. Im Porträtmodus legt sich das Bokeh sauber um das Profil. Bei den Videoclips wirken die Farben etwas blasser als bei Fotos, die Stabilisierung ist jedoch weitgehend gelungen. Ein kleines Manko: Videos nimmt das 4a nur in 4K mit 30 FPS auf. Wer 60 FPS möchte, muss sich mit Full-HD begnügen.
Nothing Phone 4a - Originalaufnahmen
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Ausstattung
Unter der Haube werkelt der Qualcomm Snapdragon 7s Gen 4 (SM7635-AC). Das Mittelklasse-SoC schlägt sich im Alltag wacker – E-Mails, Social Media, Multitasking: alles kein Problem. Für den Alltag reicht das locker. Wer allerdings beim Zocken mit höchsten Grafikeinstellungen liebäugelt, sollte besser zu einem anderen Smartphone greifen.
Die Benchmarks bestätigen den Eindruck: Bei PCMark Work landen wir bei rund 11.600 Punkten – ordentlich, aber kein Grund zum Angeben. Bei 3DMark Wild Life Extreme sind es etwas magere 1100 Punkte.
Los geht es mit 128 GB und 8 GB RAM, die 256-GB-Variante gibt es wahlweise mit 8 GB oder großzügigen 12 GB Arbeitsspeicher. Als Speicherstandard dient UFS 3.1 – flott genug für schnelle App-Starts und zügige Dateiübertragungen. Den rasanteren UFS-4.0-Standard gibt es derzeit nur in deutlich teureren Flaggschiffen.
Auf der Konnektivitätsseite gibt sich das Phone 4a zeitgemäß: 5G für unterwegs, Wi-Fi 6 für daheim, Bluetooth 5.4 und NFC. Die Nutzung einer eSIM ist beim 4a aber nicht möglich, das ist dem Pro-Modell vorbehalten. Ein weiterer Wermutstropfen: Über den USB-C-Anschluss wandern Daten nur per USB 2.0 – wer große Dateien per Kabel übertragen will, benötigt also etwas Geduld. In dieser Preisklasse ist das allerdings auch 2026 noch ziemlich üblich. Die Ortung arbeitet erfreulich präzise mit rund drei Metern Genauigkeit über GPS, Glonass, Beidou, Galileo und QZSS.
Die Essential-Taste sitzt, wie eingangs erwähnt, links oben. Kurzes Drücken erstellt eine Notiz oder speichert einen Screenshot, längeres Drücken startet eine Audioaufnahme, Doppeldruck öffnet den Essential Space. Nette Idee – der Alltagsnutzen hält sich bislang aber in Grenzen.
Der Fingerabdrucksensor unter dem Display macht einen verlässlichen Job. Und auch beim Sound gibt es wenig zu meckern: klarer Klang, solides Volumen, selbst bei hohem Pegel weitgehend verzerrungsfrei.
Software
Nothing liefert das 4a mit Android 16 aus. Als Bedienoberfläche kommt Nothing OS 4.1 zum Einsatz – erfrischend minimalistisch im Design, auf Wunsch aber auch gegen den gewohnten Android-Look austauschbar. Ansonsten erinnert die Oberfläche stark an Stock-Android. Einen Nachteil hat der Look allerdings: So cool er auch aussieht, im Dickicht der dunklen Icons im Comic-Stil wirkt die Oberfläche stellenweise etwas unübersichtlich.
Software-Updates gibt es jetzt für drei Jahre – also bis Android 19. Sicherheitspatches liefert Nothing sogar bis zu sechs Jahre lang. Andere Mitbewerber sind hier stärker aufgestellt, es ist aber ein deutlicher Schritt in die richtige Richtung.
Mit Bloatware hält sich Nothing erfreulich zurück – generell schwebt dem Hersteller langfristig eine möglichst App-freie Nutzung der Mobilgeräte vor. Viele Funktionen sind bereits fest integriert: etwa der Glyph-Timer als Alternative zum üblichen Countdown oder Essential Voice, das Spracheingaben direkt in Text umwandelt.
Für Bastler interessant ist der Nothing Playground: Über ein Webtool am Laptop lassen sich eigene Widgets und kleine Web-Apps erstellen – Nothing nennt sie „Essential Apps“. In einer Art Baukasten beschreibt man per Prompt, was die Mini-App können soll. Das Ganze befindet sich allerdings noch in der Beta-Phase.
Weitere Software-Features sind in Planung – bei Verfügbarkeit werden wir diese ausprobieren und den Test entsprechend aktualisieren.
Akku
Der Akku fasst 5080 mAh – was mittlerweile gar nicht mehr so üppig dimensioniert klingt. In Kombination mit dem sparsamen Snapdragon-SoC entpuppt sich das Nothing Phone 4a überraschend als echter Ausdauerkönig: Bei PCMark Battery Test erreichen wir knapp 17,5 Stunden – deutlich länger als bei den meisten Konkurrenten.
Damit sollte das Smartphone locker zwei Tage ohne Steckdose durchhalten. Geladen wird mit bis zu 50 W per Kabel – das ist flott, wenn auch kein Rekord. Kabelloses Laden sucht man beim 4a allerdings vergeblich.
Preis
Das Modell mit 8/128 GB startet bei 349 Euro. Die Zwischenstufe mit 8/256 GB gibt es ab 429 Euro exklusiv bei Amazon. Das Top-Modell mit 12/256 GB schlägt mit rund 450 Euro zu Buche. Bei den Farben hat Nothing die Wahl zwischen Weiß, Schwarz sowie Pink und Blau im transparenten Look. Allerdings sind derzeit nicht alle Farben in jeder Speicherkonfiguration erhältlich.
Fazit
Das Nothing Phone 4a wird wieder Blicke auf sich ziehen. Das Design ist zwar keine Revolution, sondern eine konsequente Weiterentwicklung des Vorgängers – im Einheitsbrei anderer Smartphone-Hersteller aber nach wie vor erfrischend anders. Die Glyph-Bar auf der Rückseite ist dabei mehr als Zierde: Als optischer Countdown oder für Benachrichtigungen erweist sie sich als praktisches Feature.
Die größte Stärke ist das Kamera-Setup. Für diesen Preis bekommt man eine richtig gute Kamera mit starker Periskop-Telelinse, die auch bei Dunkelheit überzeugt. Der Abstand zum teuren Flaggschiff? Gar nicht mehr so groß.
Die Performance ist solide, wenn auch nicht überragend – für alle Aufgaben des Alltags und Casual Gaming reicht das Nothing Phone 4a locker aus. Nur Hardcore-Gamer mit hohen Grafikansprüchen sollten sich anderweitig umschauen.
Das aufwendige Design hat allerdings seinen Preis: Der Wasserschutz fällt mit IP64 eher bescheiden aus – auch wenn Nothing betont, dass das Gerät zumindest 20 Minuten in 25 cm Wassertiefe überstehen soll.
Wer ein Smartphone sucht, das sich sichtbar von der Masse abhebt und starke Fotos inklusive gutem Zoom liefert, liegt beim Nothing Phone 4a richtig. Das Preis-Leistungs-Verhältnis ist bei diesem Handy schlicht grandios.
Realme 14 Pro+ 5G
Schick, robust und nach IP68/IP69 zertifiziert: Das Realme 14 Pro+ 5G mit Telelinse bietet sehr viel für ein Smartphone unter 400 Euro.
VORTEILE
- tolle Kamera mit optischem 3-fach-Zoom
- schickes Design
- IP68, IP69 & MIL-STD-810H
- lange Akkulaufzeit
NACHTEILE
- Gehäuse nur aus Kunststoff
- mäßige Grafik-Performance
- 4K-Videos nur mit 30 FPS ohne Stabilisierung
- kein Makromodus via Ultraweitwinkelkamera
Realme 14 Pro+ 5G im Test: Richtig gutes Smartphone hält sogar dem Kärcher stand
Schick, robust und nach IP68/IP69 zertifiziert: Das Realme 14 Pro+ 5G mit Telelinse bietet sehr viel für ein Smartphone unter 400 Euro.
Für erstaunlich wenig Geld liefert das Realme 14 Pro+ 5G eine Menge Features, die noch vor gar nicht allzu langer Zeit eher Flaggschiff-Smartphones oder zumindest der gehobenen Mittelklasse vorbehalten waren. Dazu gehören ein potenter Chipsatz, eine Telelinse mit dreifachem optischem Zoom sowie eine IP69-Zertifizierung. Damit kann man das Smartphone theoretisch sogar mit einem Kärcher unter Hochdruck reinigen.
Wie gut sich das Realme 14 Pro+ in der Praxis schlägt und ob es ein echter Geheimtipp ist, klärt dieser Testbericht.
Design
Das Realme 14 Pro+ 5G ist ein echter Hingucker und verströmt Flaggschiff-Charme mit seinem ansprechenden Design. Das Gehäuse ist sehr dünn, leicht und liegt angenehm in der Hand. Eine Glasrückseite mit Maserung, die an Marmor erinnert, sorgt für ein edles Erscheinungsbild. Auffällig ist außerdem das große runde Kameraelement auf der Rückseite, das stark an High-End-Modelle erinnert.
Erst auf den zweiten Blick bemerkt man, dass sowohl Rückseite als auch Rahmen aus Kunststoff gefertigt sind – in dieser Preisklasse jedoch noch häufig anzutreffen. Optisch könnte man das Material problemlos für Metall und Glas halten. Die Verarbeitung des Realme 14 Pro+ 5G ist dennoch tadellos. Mit Abmessungen von 163,5 × 77,3 × 8 mm gehört es spürbar zu den größeren Geräten und ist mit 194 g auch kein Leichtgewicht mehr. Dank des dünnen, wenn auch breiten Gehäuses fühlt es sich dennoch handlich an. Einhändige Bedienung ist aber nur schwer möglich.
Trotz seines günstigen Preises wirkt das Smartphone zwar filigran, ist jedoch äußerst robust: Es ist nach der US-Militärnorm MIL-STD-810H gegen Stöße zertifiziert und bietet damit bessere Chancen, Stürze unbeschadet zu überstehen als vergleichbare Modelle ohne diese Prüfung. Zudem verfügt es über die Schutzklassen IP68 und sogar IP69, was für Geräte außerhalb der Outdoor-Kategorie ungewöhnlich ist. Damit übersteht es nicht nur einen Aufenthalt von bis zu 30 Minuten in 1,5 Metern Wassertiefe (IP68), sondern hält auch Hochdruckreinigern stand und verträgt Wassertemperaturen von bis zu 80 Grad (IP69).
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Display
Das Realme 14 Pro+ 5G ist mit einem großzügigen OLED-Display ausgestattet, das eine üppige Diagonale von 6,83 Zoll bietet. Mit einer Auflösung von 2800 × 1272 Pixeln erreicht es eine Pixeldichte von 450 PPI und sorgt für gestochen scharfe Darstellungen. Geschützt wird der Bildschirm durch robustes Corning Gorilla Glass 7i.
Die Bildwiederholrate wird standardmäßig automatisch zwischen 60 und 120 Hz angepasst, was eine optimale Balance zwischen Flüssigkeit und Akkulaufzeit ermöglicht. Auf Wunsch lässt sich auch eine feste Bildwiederholrate einstellen – 120 Hz liefert geschmeidige Animationen, kann jedoch minimal die Akkulaufzeit reduzieren. Deshalb empfiehlt sich die automatische Einstellung.
Die Bildqualität überzeugt mit kräftigen, ausgewogenen Farben, tiefem Schwarz und harmonisch abgestimmten Kontrasten. Auch die Blickwinkelstabilität ist hervorragend. Mit einer maximalen Helligkeit von bis zu 1500 Nits stellt das Realme 14 Pro+ 5G zwar keine Rekorde auf, bietet aber mehr als ausreichende Helligkeit für seine Preisklasse. Im Freien bleibt der Bildschirm in den meisten Situationen gut ablesbar, selbst bei direkter Sonneneinstrahlung, auch wenn er zu Spiegelungen neigt.
Kamera
Das Realme 14 Pro+ 5G besitzt ein Triple-Kamera-System. Die Hauptkamera nutzt einen 50-Megapixel-Sensor (f/1.8) mit Sony-IMX896-Sensor und optischer Bildstabilisierung. Dazu kommt eine Periskop-Telekamera mit 50 Megapixeln, f/2.65, OIS und dreifachem optischem Zoom. Ergänzt wird das Setup durch ein Ultraweitwinkel mit 8 Megapixeln (f/2.2). Für Selfies dient ein Objektiv mit 32 Megapixeln (f/2.0).
Bei Tageslicht gelingen dem Realme 14 Pro+ 5G durchweg starke Aufnahmen – sowohl mit der Hauptkamera als auch mit der Telelinse. Die Ergebnisse sind nur noch ein kleines Stück von teuren Flaggschiffen entfernt. Der Dynamikumfang ist ausgewogen, Fotos wirken detailreich und die Farbwiedergabe natürlich. Auf Wunsch lassen sich verschiedene Farbfilter zuschalten.
Für entfernte Motive steht ein dreifacher optischer Zoom zur Verfügung. Selbst bei einer sechsfachen Vergrößerung, die digital unterstützt wird, bleiben die Bilder weitgehend verlustfrei. Maximal erlaubt das Smartphone einen Zoom bis Faktor 120 – praktisch nutzbar ist das jedoch nicht, da die Aufnahmen stark verwaschen wirken. Bis zu einer zehnfachen Vergrößerung lassen sich Fotos aber noch in ausreichender Bildschärfe gut verwenden. Porträtaufnahmen erzeugen zudem ein gelungenes Bokeh.
Die optische Bildstabilisierung sorgt außerdem dafür, dass auch bei schwachem Licht ordentliche Resultate möglich sind – primär mit Blick auf die Preisklasse. An die Qualität teurer Smartphones jenseits der 500-Euro-Marke reicht das aber nicht ganz heran.
Die Ultraweitwinkelkamera gerät im Vergleich etwas ins Hintertreffen. Aufgrund der niedrigen Auflösung fängt sie sichtbar weniger Details ein und schwächelt beim Dynamikumfang. Immerhin stimmt die Farbabstimmung weitgehend mit der Hauptkamera überein. Bei Dunkelheit versagt die Ultraweitwinkellinse. Einen Makromodus über die Ultraweitwinkellinse gibt es aber leider nicht.
Auch die Frontkamera liefert überzeugende Selfies – sowohl im normalen Modus als auch im Porträtmodus. Die Aufnahmen wirken natürlich und zeichnen sich durch eine ansprechende Bildschärfe aus. Videos überzeugen mit guter Qualität. Die bessere Stabilisierung und flüssige 60 FPS gibt es jedoch nur mit Full-HD. In 4K sind lediglich 30 FPS möglich, ohne zusätzliche Bildstabilisierung.
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Ausstattung
Im Inneren des Realme 14 Pro+ 5G arbeitet ein Qualcomm Snapdragon 7s Gen 3, eine leicht abgespeckte Variante des Snapdragon 7 Gen 3. Für den Alltag reicht die Leistung problemlos: Das System läuft flüssig und ohne Ruckler. Beim PCmark Work 3.0 erreicht das Smartphone rund 12.000 Punkte und bewegt sich damit auf Augenhöhe mit dem Samsung Galaxy A56.
Bei der Grafikleistung zeigt sich das Gerät etwas schwächer. Im 3Dmark Wild Life Extreme stehen knapp 1000 Punkte zu Buche, im normalen Wild-Life-Test etwa 4000 Punkte. Für anspruchsvolles Gaming mit aufwendiger Grafik ist das zu wenig, für Gelegenheitsspiele reicht es aber locker.
Die Speicherausstattung ist solide: Das Basismodell bietet 8 GB RAM und 256 GB Speicher, alternativ gibt es eine Version mit 12 GB RAM und 512 GB Speicher. Beide Varianten nutzen UFS 3.1 – nicht so schnell wie UFS 4.0, in dieser Preisklasse aber üblich.
Bei der Konnektivität bringt das Smartphone moderne Standards wie 5G, Wi-Fi 6 und NFC mit. Bluetooth liegt bei der nicht mehr ganz aktuellen Version 5.2, die Navigation funktioniert über GPS, Beidou, Glonass, Galileo und QZSS und ist mit rund drei Metern Genauigkeit zuverlässig. Weniger flott ist der USB-C-Anschluss, der nur nach USB 2.0 angebunden ist – in dieser Klasse aber Standard.
Die Stereolautsprecher liefern einen vollen und kräftigen Klang, bei hohen Lautstärken treten jedoch Mitten und Höhen stärker in den Vordergrund. Die Gesprächsqualität beim Telefonieren ist ebenfalls ordentlich. Der unter dem Display verbaute Fingerabdrucksensor reagiert flott und arbeitet zuverlässig.
Software
Auf dem Realme 14 Pro+ 5G läuft Android 15, kombiniert mit der hauseigenen Realme UI 6.0. Optisch unterscheidet sich die Oberfläche kaum von den Systemen von Oppo oder Oneplus, was angesichts der gemeinsamen Konzernmutter BBK wenig überrascht. Nutzer, die bereits ein Smartphone aus diesem Umfeld hatten, finden sich daher ohne Umgewöhnung zurecht.
Beim Thema Updates verspricht Realme vier große Android-Versionen sowie drei Jahre Sicherheits-Patches. Das ist ordentlich, wird von vielen Konkurrenten mittlerweile übertroffen. Offizielle Angaben sind je nach Land unterschiedlich kommuniziert.
Neben reinen Android-Funktionen integriert Realme UI eigene Designs, zusätzliche Komfort-Features sowie Optimierungen bei Leistung und Datenschutz. Es gibt aber viele vorinstallierte Apps, die man jedoch deinstallieren kann.
Akku
Mit einer Bauhöhe von nur 8 mm überrascht das Realme 14 Pro+ 5G durch einen Akku mit bis zu 6000 mAh. Möglich macht das die Silizium-Karbon-Technologie, die eine besonders hohe Energiedichte erlaubt. Allerdings: Einige Händler bieten auch eine Variante mit 5260 mAh an – ein Blick ins Datenblatt vor dem Kauf ist daher ratsam.
In der Praxis reicht die Kapazität je nach Nutzung problemlos für einen Tag, bei moderater Beanspruchung sind auch bis zu zwei Tage drin. Unser Testgerät erreichte mit automatischer Bildwiederholrate im Battery Test von PCmark rund 14 Stunden und ordnet sich damit im oberen Bereich seiner Preisklasse ein.
Geladen wird kabelgebunden mit bis zu 80 Watt, wodurch der Akku in unter einer Stunde wieder voll ist. Kabelloses Laden unterstützt das Gerät dagegen nicht.
Preis
Zum Marktstart kostete das Realme 14 Pro+ 5G in der Version mit 8/256 GB rund 480 Euro. Inzwischen sind die Preise spürbar gefallen: Das Basismodell gibt es bereits ab etwa 320 Euro, die Variante mit 12/512 GB ist deutlich teurer mit 443 Euro. Erhältlich ist das Smartphone in den Farben Dunkelgrau, Weiß und Violett.
Fazit
Das schlanke Realme 14 Pro+ 5G überzeugt insbesondere mit seiner starken Kamera, allen voran der Telelinse mit dreifachem optischem Zoom. Bei Tageslicht erreicht die Bildqualität fast das Flaggschiff-Niveau. Auch Verarbeitung, Robustheit und die lange Akkulaufzeit sprechen für das Gerät, das damit in der Preisklasse unter 400 Euro zu den attraktivsten Optionen gehört.
Abstriche gibt es bei der Ultraweitwinkelkamera, dem fehlenden Makromodus sowie bei Videos, die in 4K nur mit 30 FPS und eingeschränkter Stabilisierung aufgezeichnet werden. Auch die Leistung des Snapdragon 7s Gen 3 reicht zwar für den Alltag, für aufwendiges Gaming aber nicht. Wer primär Wert auf Kameraqualität, Ausdauer und Widerstandsfähigkeit legt, findet im Realme 14 Pro+ 5G aber ein sehr starkes Gesamtpaket.
Nothing Phone 3a Pro
Eine Periskop-Telelinse in der Mittelklasse? Das Nothing Phone 3a Pro stößt in die Sphäre von Top-Smartphones vor, mit sehr coolem Design. Warum es ein Geheimtipp ist, zeigt der Test.
VORTEILE
- Periskop-Telelinse
- spannendes Design
- KI-Features
- tolles Display
- lange Akkulaufzeit
NACHTEILE
- nur spritzwassergeschützt
- keine herausragende Performance
- ohne induktives Laden
- KI-Taste ungünstig platziert
Nothing Phone 3a Pro im Test: Günstiges Smartphone mit Periskop-Telelinse
Eine Periskop-Telelinse in der Mittelklasse? Das Nothing Phone 3a Pro stößt in die Sphäre von Top-Smartphones vor, mit sehr coolem Design. Warum es ein Geheimtipp ist, zeigt der Test.
Nothing sorgt seit dem ersten Modell für Aufsehen – vorwiegend mit seinem auffälligen Retro-Futurismus und der transparenten Rückseite, die an Sci-Fi-Filme erinnert. Die „a“-Modelle markierten bislang den Kompromiss aus Design und Preis-Leistung, stets etwas abgespeckt, aber charakterstark.
Mit der dritten Generation geht Nothing nun einen Schritt weiter: Das Phone 3a kommt erstmals in einer „Pro“-Variante – und die hat es in sich. Highlight ist eine Periskop-Telekamera mit dreifachem optischem Zoom – bislang ein seltenes Feature in dieser Preisklasse. Ob das ambitionierte Konzept aufgeht und warum es alles andere als nichts zu bieten hat, klärt unser Test.
Design
Nothing bleibt seiner Designlinie treu und setzt auch beim Phone 3a Pro auf eine auffällige Rückseite mit integrierten LED-Leuchten. Das sogenannte Glyph-Interface bietet drei bogenförmige Lichtstreifen. Sie reagieren auf Anrufe, Benachrichtigungen, Musik oder dienen etwa als Anzeige für den Glyph-Timer – dann verkürzt sich der Lichtbogen sukzessive. Praktisch, solange das Gerät mit der Rückseite nach oben liegt.
Im Zentrum steht ein deutlich vergrößertes, rundes Kameraelement, das eine Triple-Kamera beherbergt. Auffällig: Eine der drei Linsen ist als Periskop-Telekamera ausgeführt – ein Novum für die Serie und auch für diese Preisklasse. Mit Abmessungen von 163,5 × 77,5 × 8,4 mm fällt das Phone 3a Pro wuchtig aus. Die einhändige Bedienung gelingt nur eingeschränkt, was auch am Gewicht von 211 g liegt. Eine zierliche Erscheinung ist es nicht.
Auf der Rückseite kommt erstmals Panda Glass statt Kunststoff zum Einsatz – laut Hersteller ähnlich robust wie Gorilla Glass. Die transparente Glasfläche gibt den Blick auf ein Innenleben im Retro-Tech-Stil frei: sichtbare Kunststoff- und Metallelemente, die an Platinen oder Sci-Fi-Designs der 1980er erinnern. Mit etwas Fantasie lässt sich darin sogar eine stilisierte Figur erkennen – Kopf, Körper, alles da.
Die Verarbeitung wirkt hochwertig. Der grau lackierte Rahmen besteht aus Metall, sichtbare Spaltmaße gibt es keine. Laut Hersteller kommen zahlreiche recycelte Materialien zum Einsatz. Weniger überzeugend ist die Schutzklasse: Das Gehäuse ist nach IP64 gegen Staub und Spritzwasser geschützt, gegen Untertauchen jedoch nicht.
Die Tastenanordnung ist klassisch: Lautstärkewippe links, Power-Button rechts. Neu ist eine zusätzliche Taste unterhalb des Einschaltknopfs, die den Essential Space mit KI-Funktion aktiviert. Die Position ist jedoch unglücklich gewählt – im Alltag wird sie leicht versehentlich betätigt. Eine deutlichere Abgrenzung zur Power-Taste wäre wünschenswert.
Nothing Phone 3a Pro - Bilder
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Display
Das Nothing Phone 3a Pro ist mit einem 6,77 Zoll großen AMOLED-Display ausgestattet, das mit 2392 × 1084 Pixeln auflöst. Die resultierende Pixeldichte liegt bei 388 ppi, was für eine ausreichend scharfe Darstellung sorgt. Inhalte werden klar und detailliert wiedergegeben, einzelne Pixel sind im normalen Betrachtungsabstand nicht erkennbar. Lediglich erscheint der Display-Rahmen uns etwas dick.
Die Farbdarstellung ist AMOLED-typisch kontrastreich, mit tiefem Schwarz und stabilen Blickwinkeln. Die maximale Bildwiederholrate beträgt 120 Hertz. Davon profitieren Nutzer insbesondere beim Scrollen, bei Animationen sowie Spielen mit hoher Framerate. Das Panel unterstützt HDR10+ und bietet damit eine erweiterte Dynamik bei kompatiblen Inhalten.
Bei der Helligkeit zeigt das Display eine adäquate Leistung, bleibt aber hinter den Spitzenwerten aktueller Oberklasse-Geräte zurück. Im Außeneinsatz ist die Ablesbarkeit in der Regel problemlos möglich, bei direkter Sonneneinstrahlung zuweilen leicht eingeschränkt.
Kamera
Das Nothing Phone 3a Pro bringt eine Triple-Kamera: eine 50-Megapixel-Linse (f/1.88, OIS), ein 50-Megapixel-Periskop-Teleobjektiv (f/2.55, OIS) sowie eine 8-Megapixel-Ultraweitwinkellinse (f/2.2).
Bei Tageslicht liefern alle drei Linsen überzeugende Ergebnisse: Die Hauptkamera punktet mit hoher Schärfe, natürlicher Farbwiedergabe und breitem Dynamikumfang. Dunkle Bereiche wirken zwar recht stark betont, das verleiht den Bildern aber einen eigenständigen und leicht düsteren Look, der uns gut gefällt.
Der optische Dreifach-Zoom arbeitet verlustfrei, auch der sechsfache Hybrid-Zoom bleibt noch scharf und detailreich. Schluss ist erst bei 60-facher Vergrößerung, die dann aber sehr pixelige Aufnahmen fabriziert. Der Makromodus nutzt ebenfalls die Telelinse und liefert solide Resultate mit guter Schärfe und ausgeprägten Bilddetails. Der Ultraweitwinkel liefert bei Tag farblich stimmige Bilder, leidet an leichten Unschärfen an den Rändern und bietet weniger Details. Selfies mit der 50-Megapixel-Frontkamera überzeugen bei gutem Licht, im Dunkeln fehlt es an Schärfe und Dynamik.
Die Kamera schwächelt jedoch bei Dunkelheit spürbar: Aufhellung gelingt, doch Details gehen verloren, das Rauschen nimmt zu. Aufnahmen mit der Telelinse sind etwa noch bis zu einer dreifachen Vergrößerung brauchbar. Die Weitwinkellinse ist bei Nacht kaum zu gebrauchen. Videos nimmt das Phone in 4K mit 30 FPS oder in Full HD mit 60 FPS auf – mit stabiler Bildqualität, natürlichen Farben und zuverlässiger Stabilisierung, auch vorn.
Nothing Phone 3a Pro - Originalaufnahmen
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Ausstattung
Mit dem Snapdragon 7s Gen 3 setzt Nothing beim Phone 3a Pro erstmals auf einen Qualcomm-SoC – ein Wechsel, der die Mediatek-Prozessoren der Vorgängermodelle ablöst. Vorteile bringt der Snapdragon primär im Bereich KI. Große Leistungssprünge bleiben allerdings aus: Im Alltag läuft das System zwar flüssig, Apps starten zügig, und auch Multitasking ist problemlos möglich. Im Benchmark PCmark Work 3.0 erreicht das Phone 3a Pro rund 11.000 Punkte. Das entspricht einer Leistung knapp unterhalb des Samsung Galaxy A56 oder A36.
In grafikintensiven Anwendungen zeigt sich allerdings, dass die GPU-Leistung gegenüber dem Vorgänger leicht nachgelassen hat. Für die meisten Spiele reicht es dennoch – nur bei besonders fordernden Titeln muss man mit reduzierten Details leben. Beim Benchmark 3Dmark Wild Life Extreme kommt es auf etwa 1000 Punkte, im regulären Wild Life auf 4000 Punkte.
Der interne Speicher ist mit 256 GB großzügig bemessen, eine Erweiterung per microSD-Karte ist nicht vorgesehen. Der Arbeitsspeicher beträgt 12 GB RAM. Als Schnittstellen stehen USB-C 2.0 (480 Mbit/s), Wi-Fi 6, Bluetooth 5.4 sowie NFC zur Verfügung. Der Mobilfunkbereich wird mit 5G, Dual-Nano-SIM und Dual-eSIM abgedeckt. Die Ortung via Multiband-GNSS (GPS, Glonass, Beidou, Galileo, QZSS) ist auf 4 Meter genau. In Gesprächen liefert das Phone 3a Pro eine gute Sprachqualität. Die integrierten Stereo-Lautsprecher bieten ordentlichen Klang, wirken im Hochtonbereich aber etwas gedeckelt.
Software
Das Nothing Phone 3a Pro wird mit Android 15 ausgeliefert und setzt auf die hauseigene Bedienoberfläche Nothing OS, die sich optisch deutlich abhebt. Technisch bleibt vieles nah an Stock-Android, doch das Design folgt einem betont minimalistischen Flat-Stil: schlichte Linien, kontrastreiche Icons, einheitlicher Schwarzweiß-Look – zumindest standardmäßig. Wer das zu reduziert findet, kann in den Einstellungen auf ein klassischeres App-Design umstellen.
Das System wirkt durchdacht und eigenständig, bietet zahlreiche Widgets und Anpassungsmöglichkeiten. Neu ist der sogenannte Essential Space, der im Zusammenspiel mit der seitlich angebrachten Essential Key funktioniert. Ein kurzer Druck erstellt Screenshots, ein längerer startet Audioaufnahmen mit KI-gestützter Transkription. Diese befindet sich allerdings noch in der Betaphase und liefert teils fehlerhafte Ergebnisse. Inhalte wie Notizen, Screenshots und Transkriptionen landen gesammelt im Essential-Hub – besonders nützlich für Vielnutzer. Wer ein Nothing-Konto besitzt, erhält dort auch Zugang zu einer experimentellen KI-Suche. Noch ist das Repertoire überschaubar, der Hersteller kündigt aber regelmäßige Erweiterungen an.
Zum Testzeitpunkt Anfang April stammt der Sicherheits-Patch von Februar – damit liegt es noch im akzeptablen Rahmen. Nothing verspricht bis 2031 für sechs Jahre Sicherheits-Updates. Bei Major-Updates ist man hingegen zurückhaltender: Nur drei Jahre Android-Upgrades sind garantiert, also bis einschließlich Android 18. Im Vergleich zu Samsung oder Google ist das eher zurückhaltend – aber besser als zuvor.
Akku
Das Nothing Phone 3a Pro bietet einen 5000-mAh-Akku. Im Test bewies er eine bemerkenswerte Ausdauer. Beim PCmark Battery Test erreichte das Gerät unter simulierten Alltagsbedingungen einen Spitzenwert von knapp 17 Stunden. Damit stellt es die meisten Konkurrenten in dieser Preisklasse in den Schatten. Selbst bei intensiver Nutzung kommt es problemlos durch den Tag. Bei moderatem Gebrauch sind sogar zwei Tage Akkulaufzeit möglich.
Die Ladeleistung hat Nothing ebenfalls erhöht: Mit bis zu 50 Watt lässt sich das Phone 3a Pro zügig aufladen. Bereits nach einer halben Stunde erreicht der Akku einen Stand von etwa 70 Prozent. Eine vollständige Ladung nimmt knapp eine Stunde in Anspruch. Einzig das kabellose Laden fehlt in der Ausstattung.
Preis
Die unverbindliche Preisempfehlung (UVP) für das Nothing Phone 3a Pro liegt bei 459 Euro. Die Straßenpreise starten bei 380 Euro.
Fazit
Das Nothing Phone 3a Pro überzeugt als auffällig designtes Mittelklasse-Smartphone mit einem hervorragenden Preis-Leistungs-Verhältnis. Highlight ist eindeutig die Kamera – genauer gesagt: das Periskop-Teleobjektiv mit dreifachem optischem Zoom und optischer Bildstabilisierung. Eine solche Ausstattung war lange Zeit nur Flaggschiff-Modellen vorbehalten. Die Bildqualität ist zwar nicht makellos, überzeugt bei Tageslicht aber auf ganzer Linie – insbesondere der Zoom setzt in dieser Preisklasse Maßstäbe.
Abstriche muss man bei der Performance machen: Für alltägliche Anwendungen ist der Snapdragon 7s Gen 3 gut gerüstet, im Hinblick auf Grafikleistung hinkt er jedoch etwas hinterher. Positiv fällt dagegen die lange Akkulaufzeit auf – ein echter Pluspunkt im Alltag. Auch KI-Funktionen halten in der Mittelklasse Einzug, wenn auch noch mit überschaubarem Nutzen.
Ein Wermutstropfen bleibt die eingeschränkte IP64-Zertifizierung – das Gerät ist nur gegen Spritzwasser geschützt, nicht vollständig wasserdicht. Trotzdem: Wer auf der Suche nach einem stylishen Smartphone mit außergewöhnlicher Zoom-Kamera ist und unter 500 Euro bleiben möchte, findet im Nothing Phone 3a Pro eine klare Empfehlung.
Motorola Edge 70
Extrem flach, dennoch ausdauernd – und mit guter Kamera: Das Motorola Edge 70 erweist sich als gelungenes Mittelklasse-Smartphone. Mehr im Test.
VORTEILE
- flach und leicht
- robust nach MIL-STD-810H und IP69
- ordentliche Kamera
- exzellente Verarbeitung
NACHTEILE
- ohne Telelinse
- keine Top-Performance
- teurer als gleichwertige Geräte
- potenziell kürzere Update-Versorgung
Motorola Edge 70 im Test: Endlich ein gutes flaches Smartphone
Extrem flach, dennoch ausdauernd – und mit guter Kamera: Das Motorola Edge 70 erweist sich als gelungenes Mittelklasse-Smartphone. Mehr im Test.
So angenehm sich die dünnen Geräte anfühlen, haben sie klare Nachteile: Wegen des knappen Platzes schrumpfen meist die Akkus, zudem fehlt oft eine Telelinse. Günstig sind die schlanken Smartphones ebenfalls nicht. Inzwischen scheint der Trend wieder abzuflauen – die Zukunft von „Edge“ und „Air“ ist ungewiss.
Unbeeindruckt davon zeigt Motorola mit dem Edge 70, wie sich das Konzept umsetzen lässt. Wir haben das Smartphone getestet und teilen unsere Eindrücke – auch im Vergleich zu den Erfahrungen der c’t-Kollegen. Deren ausführlicher Test ist als Plus-Artikel verfügbar: Android-Smartphone Motorola Edge 70 im Test.
Update: Wir haben das Motorola Edge 70 im Februar getestet, die Kollegen der c't bereits Ende Dezember 2025. Motorola stellte uns das Gerät leihweise zur Verfügung. Ende Juli haben wir den Test aktualisiert, da der Preis spürbar unter 400 Euro gefallen ist.
Design
Motorola setzt beim Edge 70 auf eine neue, kantige Designsprache. Vier runde Linsen sitzen auf der Rückseite in einem dezent hervorstehenden Kameramodul – die Zeiten stark gebogener Curved-Displays sind vorbei.
Mit einer Gehäusedicke von 6 mm – ohne Kameramodul – ist das Edge 70 fast so dünn wie ein aufgeklapptes Foldable. Trotz seiner Größe von 159 × 74 mm wiegt es lediglich 159 g und ist damit ungewöhnlich leicht. Für die einhändige Bedienung ist es jedoch etwas zu groß.
Metallrahmen und griffige Soft-Touch-Rückseite verleihen dem Smartphone eine schlanke, hochwertige Anmutung. Der filigrane Eindruck täuscht jedoch: Das Gerät ist robuster, als es aussieht. Dank IP69 ist es gegen Staub, Untertauchen und starkes Strahlwasser geschützt, zudem hat es ausgewählte Prüfungen nach MIL-STD 810H bestanden. Stürze aus bis zu 1,8 Metern soll es unbeschadet überstehen – im Test funktionierte das problemlos, weitere Härteproben haben wir ihm jedoch erspart.
Eine separate Taste links startet mit einem langen Druck die Moto AI mit Bild-, Text- und Transkriptionsfunktionen. Zusätzlich sind Microsoft Copilot, Perplexity und Googles Gemini integriert. Letzteres ruft man durch längeres Drücken des Einschaltknopfes auf.
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Display
Das 6,7-Zoll-OLED zählt zu den größeren Smartphone-Displays und arbeitet mit bis zu 120 Hz, optional auf 60 Hz gedrosselt. Drei Farbmodi stehen zur Wahl – von kräftig bis natürlich. Die Bildqualität ist hervorragend: Mit einer Auflösung von 2712 × 1220 Pixeln liefert das Panel eine sehr scharfe Darstellung.
Die versprochene Spitzenhelligkeit von 4500 cd/m² erreicht es punktuell, im Alltag maßen die Kollegen der c’t bis zu 1240 cd/m². Das genügt für eine gute Ablesbarkeit, auch bei hellem Umgebungslicht.
Kamera
Hinten sitzen drei Kameraringe, nutzbar sind jedoch nur zwei: Haupt- und Ultraweitwinkel mit jeweils 50 Megapixeln. Das dritte Modul ist ein 3-in-1-Lichtsensor zur Optimierung der Bildqualität. Die Frontkamera im Display löst ebenfalls mit bis zu 50 Megapixeln auf. Eine Telelinse mit optischem Zoom fehlt leider auch hier.
Die Fotos überzeugen dennoch mit hoher Schärfe bis in die Ränder und natürlichen Farben. Beim starken Hineinzoomen wirken feine Details teils etwas weich. Übertriebenes Nachschärfen bleibt aus. Bei geringer digitaler Vergrößerung bleiben Motive dennoch ordentlich dargestellt. Im Nachtmodus gehen einzelne Details verloren, insgesamt liefert das Edge 70 aber stimmige, ausgewogene Aufnahmen.
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Ausstattung
Im Edge 70 arbeitet Qualcomms Snapdragon 7 Gen 4 statt eines High-End-SoC. Der Achtkerner verzichtet auf einen Prime-Core, der schnellste Kern taktet mit bis zu 2,8 GHz. Die Leistung liegt damit unter Top-Modellen, reicht für die meisten Anwendungen aber problemlos aus.
Bei 3DMark Work erzielte das Gerät rund 15.000 Punkte, bei 3DMark Wild Life Extreme etwa 2000 Punkte. Für Spiele mit maximalen Details kann das knapp werden, insgesamt ist das Edge 70 jedoch Gaming-tauglich – gegebenenfalls mit reduzierten Grafikdetails. Im Alltag fehlte es im Test an nichts.
Mit 12 GB RAM und 512 GB Speicher ist die Ausstattung großzügig, ein Slot für microSD-Karten fehlt aber. Des Weiteren verfügt das Smartphone über Wi-Fi 6E, Bluetooth 5.4 inklusive aptX HD, NFC sowie GNSS mit GPS, Glonass und Galileo. Der USB-C-Port unterstützt allerdings nur USB 2.0.
Software
Ab Werk läuft Android 16, allerdings nicht mehr ganz so schlank wie früher: Sieben Spiele, zehn Apps aus Social Media, Shopping und Streaming sowie einige Motorola-Apps sind vorinstalliert. Von den 512 GB Speicher sind bereits 58 GB belegt. Benachrichtigungen und Schnelleinstellungen werden gemeinsam angezeigt.
Motorola verspricht nur drei große Android-Updates und immerhin fünf Jahre Patch-Support. Patches soll es etwa alle zwei Monate geben. Wie belastbar das ist, bleibt abzuwarten: Bei anderen Modellen interpretiert der Hersteller die EU-Update-Pflicht eher zurückhaltend und plant teils kürzere Updatezeiträume.
Über Smart Connect koppelt sich das Edge 70 mit TV, Monitor, PC und weiteren Geräten. Es unterstützt Miracast, lässt sich mit Tastatur und Maus nutzen und sogar vom Windows-PC aus steuern. Auch iPhone oder VR-Headset können eingebunden werden.
Akku
Mit 4800 mAh fällt der Silizium-Kohlenstoff-Akku deutlich größer aus als etwa beim Galaxy S25 Edge – das macht sich bemerkbar. Im Alltag kommt das flache Smartphone in der Regel problemlos durch den Tag, was bei besonders dünnen Modellen wie iPhone Air oder Galaxy S25 Edge nicht immer gelingt.
Im PCMark Battery Test erreichte das Edge solide 11,5 Stunden. Das ist kein Spitzenwert, aber ein gutes Niveau. Die c’t ermittelte ebenfalls ordentliche Laufzeiten: rund 19 Stunden Video-Streaming über WLAN, 17 Stunden über 5G und etwa 14 Stunden beim Gaming. Geladen wird mit bis zu 68 W, womit der Akku in rund 45 Minuten voll ist. Kabellos via Qi sind bis zu 15 W möglich.
Preis
Die UVP von 800 Euro liegt deutlich unter iPhone Air und Galaxy S25 Edge, ist für ein Mittelklasse‑Smartphone aber ambitioniert. Inzwischen ist der Preis auf knapp 377 Euro gefallen, zeitweise war es sogar schon für etwa 520 Euro zu haben. In Deutschland gibt es nur eine Speichervariante mit 12/512 GB. Zur Wahl stehen drei Farben: Gadget Grey (Grau), Bronze Green (Grün) und Lily Pad (Blaugrün).
Fazit
Das Motorola Edge 70 zeigt, dass ein besonders flaches Smartphone weder schlecht noch unbezahlbar sein muss. Verarbeitung und Design überzeugen, die Kamera liefert gute Ergebnisse und die Leistung reicht für den Alltag völlig aus. Auch die Akkulaufzeit fällt dank des vergleichsweise großen Energiespeichers erfreulich ordentlich aus.
Schwächen hat das dünne Gerät dennoch: Eine Telelinse fehlt auch hier. Zwar ist es günstiger als die flachen Modelle von Samsung oder Apple, angesichts der Ausstattung aber kein Schnäppchen. Wer ein möglichst schlankes und leichtes Smartphone sucht und auf eine Telekamera verzichten kann, findet im Edge 70 derzeit eine der besten Optionen unter den besonders dünnen Geräten.
Samsung Galaxy A57 5G
Das Samsung Galaxy A57 setzt auf sanfte Verbesserungen: schlankeres Design, optimiertes Display und mehr Power. Dazu gibt es sechs Jahre Software-Updates.
VORTEILE
- IP68
- gute Kamera
- hervorragendes Display
- 6 Jahre Software-Support
NACHTEILE
- wenig echte Neuerungen
- keine Telelinse
- lädt nicht so schnell
- kein Qi
Samsung Galaxy A57 5G im Test: Solides Mittelklasse-Smartphone ohne Experimente
Das Samsung Galaxy A57 setzt auf sanfte Verbesserungen: schlankeres Design, optimiertes Display und mehr Power. Dazu gibt es sechs Jahre Software-Updates.
Als Topmodell der Mittelklasse aus Samsungs Galaxy-A-Reihe zählt die 50er-Variante traditionell zu den gefragtesten Smartphones überhaupt. Mit dem Galaxy A57 wagt Samsung jedoch keinen Umbruch, sondern setzt auf gezielten Feinschliff – allerdings an den richtigen Stellen.
Zum Einsatz kommt ein etwas stärkerer Prozessor, dazu ist das Smartphone nun nach IP68 gegen Staub und Wasser geschützt und etwas schmaler geworden. Auch das Display hat Samsung leicht überarbeitet. Wie gut sich das Mittelklasse-Smartphone im Alltag schlägt, zeigt unser Test.
Design
Beim Design hat sich auf den ersten Blick wenig getan. Schaut man genauer hin, zeigen sich aber einige Unterschiede zu früheren Modellen. Die größte Veränderung betrifft das Kameramodul, das Samsung an die aktuelle Galaxy-S-Reihe angeglichen hat. Auf einem ovalen Plättchen, das sich durch eine dunklere Färbung optisch vom Gehäuse abhebt, sitzen drei Ringe für die Objektive.
Auch bei den Abmessungen hat das A57 gegenüber dem A56 spürbar abgespeckt: Mit 161,5 × 76,8 × 6,9 mm fällt es dünner und einen Tick kompakter aus. Das gilt ebenso für das Gewicht, das jetzt bei 179 g liegt. Neu ist die IP68-Zertifizierung, die einen besseren Schutz gegen Wasser bietet als bei den Vorgängern.
Die Verarbeitung ist erstklassig. Der Rahmen besteht aus Metall, erkennbar an den Einkerbungen für die Antennen. Das lässt das A57 gegenüber dem A37 nochmals deutlich hochwertiger wirken. Auf der Rückseite kommt robustes Corning Gorilla Glass Victus+ zum Einsatz. Die Hochglanzoptik macht optisch einiges her, zieht Fingerabdrücke und Staub jedoch sofort an.
Samsung Galaxy A57: Bilder
Samsung Galaxy A57 5G
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Samsung Galaxy A57 5G
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Display
Das Display-Upgrade beim Galaxy A57 fällt auf den ersten Blick unscheinbar aus: Es setzt wie der Vorgänger auf ein 6,7-Zoll-Panel mit 120 Hertz Bildwiederholrate und einer Auflösung von 2340 × 1080 Pixeln (Full-HD+). Auch bei der Helligkeit ändert sich wenig – die maximale Peak-Helligkeit liegt bei 1900 Nits, womit der Bildschirm selbst bei direkter Sonneneinstrahlung gut ablesbar bleibt.
Der Unterschied liegt in der Display-Technik. Während das Galaxy A56 noch ein klassisches Super-AMOLED-Display nutzt, verbaut Samsung im Nachfolger ein moderneres Super-AMOLED-Plus-Panel. Die neue Pixelanordnung sorgt für ein etwas schärferes Bild mit präziserer Farbwiedergabe. Ein praktischer Nebeneffekt: Die flachere Bauweise des Panels ermöglicht ein schlankeres Gehäuse mit dünneren Display-Rändern beim A57.
Kamera
Beim Kamerasystem herrscht Stillstand: Samsung belässt die Hardware des Galaxy A57 unverändert und fokussiert sich auf Optimierungen der Software. Die optisch stabilisierte Hauptkamera (OIS) löst weiterhin mit 50 Megapixeln (f/1.8) auf. Dazu kommen ein 12-Megapixel-Ultraweitwinkel (f/2.2) sowie das meist verzichtbare 5-Megapixel-Makroobjektiv (f/2.4). Für Selfies ist die bekannte 12-Megapixel-Frontkamera zuständig. Eine Telelinse fehlt.
Bei Tageslicht gelingen der Hauptkamera richtig gute Aufnahmen, auch wenn der Unterschied zum Vorgänger Galaxy A56 nur marginal ausfällt. Die Bilder punkten mit Schärfe, hohem Dynamikumfang und natürlichen Farben. Ein zweifacher Digitalzoom liefert noch brauchbare Ergebnisse, darüber hinaus bricht die Qualität sichtbar ein. Konkurrenten wie das Google Pixel 9a oder 10a sowie die Nothing Phones haben hier die Nase etwas vorn.
Bei wenig Licht hellt die KI die Motive spürbar auf, erzeugt dabei aber leichtes Bildrauschen. Feine Details wie Sterne verschwimmen dann etwas. Verglichen mit dem Galaxy A37 schneidet das A57 hier jedoch deutlich besser ab.
Das Ultraweitwinkel fängt erwartungsgemäß weniger Details ein, trifft aber die Farben der Hauptkamera gut. Das Makroobjektiv bleibt ein Schwachpunkt und liefert nur weiche, detailarme Aufnahmen. Die Frontkamera schießt ordentliche Selfies mit brauchbarem Bokeh, auch bei Dunkelheit – lediglich die Hauttöne wirken gelegentlich etwas blass.
Bei Videos zeigt das A57 eine ansehnliche Leistung für den Preis: Schärfe, Farbwiedergabe und Stabilisierung überzeugen – sowohl bei der Haupt- als auch bei der Frontkamera. Aufgezeichnet wird in 4K mit 30 fps, in Full-HD auch mit 60 fps.
Samsung Galaxy A57 5G: Originalaufnahmen
Samsung Galaxy A57 5G: Hauptkamera
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Samsung Galaxy A57 5G: Weitwinkel
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Samsung Galaxy A57 5G: Hauptkamera mit 2x Zoom (digital)
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Samsung Galaxy A57 5G: Hauptkamera mit 4x Zoom (digital)
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Samsung Galaxy A57 5G: Hauptkamera
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Samsung Galaxy A57 5G: Weitwinkel
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Samsung Galaxy A57 5G: Hauptkamera
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Samsung Galaxy A57 5G: Hauptkamera
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Samsung Galaxy A57 5G: Hauptkamera mit 2x Zoom (digital)
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Samsung Galaxy A57 5G: Hauptkamera mit 2x Zoom (digital)
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Samsung Galaxy A57 5G: Hauptkamera
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Samsung Galaxy A57 5G: Originalaufnahmen
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Samsung Galaxy A57 5G: Hauptkamera
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Samsung Galaxy A57 5G: Hauptkamera mit 4x Zoom (digital)
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Samsung Galaxy A57 5G: Hauptkamera
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Samsung Galaxy A57 5G: Makroaufnahme
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Samsung Galaxy A57 5G: Selfie
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Samsung Galaxy A57 5G: Selfie
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Samsung Galaxy A57 5G: Selfie im Portätmodus
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Samsung Galaxy A57 5G: Hauptkamera bei Nacht
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Samsung Galaxy A57 5G: Hauptkamera bei Nacht
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Samsung Galaxy A57 5G: Hauptkamera bei Nacht
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Samsung Galaxy A57 5G: Hauptkamera bei Nacht
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Samsung Galaxy A57 5G: Hauptkamera bei Nacht mit 2x Zoom
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Samsung Galaxy A57 5G: Hauptkamera bei Nacht
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Samsung Galaxy A57 5G: Hauptkamera bei Nacht
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Samsung Galaxy A57 5G: Hauptkamera bei Nacht mit 2x Zoom
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Ausstattung
Im Galaxy A57 arbeitet mit dem Samsung Exynos 1680 ein stärkerer Prozessor als noch im Vorgänger oder im A37. Der hauseigene Chip sorgt für einen leichten Leistungsschub im Alltag und einen spürbar besseren Grafik-Durchsatz.
Bei PCMark Work erreicht das Smartphone starke 14.600 Punkte, im 3DMark Wild Life sind es 6500 Punkte und im anspruchsvolleren Wild Life Extreme noch 1670 Punkte. Zum Gaming-Handy reicht das zwar nicht, für alle Anwendungen abseits aufwendiger 3D-Grafik bietet das A57 aber genügend Reserven – auch im täglichen Betrieb läuft die Bedienung stets flüssig.
Beim Speicher hat der Käufer die Wahl zwischen 128 GB und 256 GB. Wir raten klar zur größeren Variante: 128 GB sind angesichts moderner Apps, Fotos und Videos schnell knapp – zumal ein microSD-Slot fehlt. Der Arbeitsspeicher liegt bei beiden Versionen bei 12 GB.
Bei den Funkstandards ist das Galaxy A57 für seine Preisklasse ordentlich ausgestattet: 5G, Wi-Fi 6E, Bluetooth 6.0 und NFC sind an Bord. Lediglich der USB-C-Anschluss arbeitet nur nach dem langsamen Standard USB 2.0 – ein Manko, das allerdings auch bei manch doppelt so teurem Smartphone noch zu finden ist. Die Ortung per GPS, Glonass, Beidou, Galileo und QZSS arbeitet mit drei bis vier Metern Abweichung hinreichend präzise.
Telefonate klingen ordentlich, auch die Stereolautsprecher liefern einen soliden Klang. Zuverlässig, aber nicht übermäßig flott, reagiert der Fingerabdrucksensor im Display.
Software
Auf dem Galaxy A57 5G läuft Android 16 mit Samsungs Bedienoberfläche One UI 8.5. Neben den Google-Diensten installiert der Hersteller zahlreiche eigene Apps vor. Bei der Einrichtung bietet das Smartphone zusätzliche Bloatware wie Spiele und Shop-Anwendungen an – diese lässt sich aber mit einem Klick abwählen.
Vorbildlich ist die Update-Politik: Samsung verspricht sechs große Software-Upgrades bis Android 22 sowie monatliche Sicherheitspatches bis 2032. Im Test war das Gerät auf einem aktuellen Patch-Stand, das Juni-Update mit weiteren Fehlerkorrekturen stand zum Testzeitpunkt unmittelbar bevor.
Den vollen Funktionsumfang von Galaxy AI bietet das A57 nicht, einige KI-Werkzeuge hat Samsung dennoch integriert. Der Objektradierer entfernt störende Details aus Fotos, „Bestes Gesicht“ korrigiert in Porträt- und Gruppenaufnahmen geschlossene Augen oder unpassende Mimik. Hinzu kommen „Circle to Search“, eine Musikerkennung sowie eine Vorlesefunktion für Webartikel. Auf rechenintensive Dienste wie Live-Übersetzungen oder Echtzeit-Transkriptionen müssen Käufer verzichten.
Akku
An der Kapazität hat sich nichts geändert: Das Galaxy A57 bietet weiterhin 5000 mAh. Im PCMark Battery Test erreichte es knapp über 13 Stunden – ein ordentlicher, aber kein Rekordwert. Damit kommt es problemlos durch einen Tag. Der Vorgänger hielt im Benchmark minimal länger durch, das A37 hat im Vergleich mehr Ausdauer. Hier scheint der neue Chip nicht ganz so sparsam zu sein.
Geladen wird mit bis zu 45 Watt. Von 20 auf 100 Prozent dauert der Ladevorgang rund eine Stunde und 15 Minuten. Qi-Laden beherrscht das Gerät standardmäßig nicht.
Preis
Die UVP von 529 Euro für 128 GB oder 589 Euro für 256 GB war zum Marktstart deutlich zu hoch angesetzt. Nach rund drei Monaten ist der Preis jedoch ordentlich gefallen – jetzt stimmt auch das Preis-Leistungs-Verhältnis. Die 128-GB-Variante ist mittlerweile knapp 330 Euro erhältlich, für die 256-GB-Version werden 384 Euro fällig. Als Farben stehen Grau, ein dunkles Blau, ein sanfter Lila-Ton sowie ein helles Eisblau zur Auswahl.
Fazit
Mit dem Galaxy A57 liefert Samsung ein solides Mittelklasse-Smartphone, hält sich bei den Neuerungen aber spürbar zurück. Das ohnehin hervorragende Display profitiert von der überarbeiteten Panel-Technik und der flacheren Bauweise. Die Kamera liefert für die Preisklasse mehr als ordentliche Aufnahmen, und auch die Performance hat minimal zugelegt. Die größte Stärke bleibt der vorbildliche Software-Support: Samsung versorgt das A57 sechs Jahre lang mit monatlichen Updates.
Genau dieses Festhalten am Bewährten ist aber auch der größte Kritikpunkt. Eine Telelinse fehlt, obwohl manche Konkurrenten in dieser Preisklasse bereits eine bieten. Das Laden mit 45 Watt fällt zwar schneller aus als die früheren 25 Watt, bleibt im Vergleich aber gemächlich – kabellos lädt das Smartphone gar nicht.
Trotzdem ist das Galaxy A57 eine gute Wahl für alle, die auf Zoom-Aufnahmen verzichten können und stattdessen Wert auf zuverlässige Software, langen Support und ein gelungenes Smartphone abseits chinesischer Hersteller legen.
Google Pixel 9a
Das Google Pixel 9a bringt Premium in die Mittelklasse. Mit neuem Design, starkem Akku und einer grandiosen Kamera überzeugt es im Test in fast allen Bereichen.
VORTEILE
- hervorragende Kameraqualität
- sehr lange Akkulaufzeit
- sieben Jahre Software-Updates
- umfangreiche KI-Funktionen
- IP68-Zertifizierung
NACHTEILE
- dicke Displayränder
- keine Telelinse
- vergleichsweise langsames Laden (23W)
- weniger RAM als Premium-Modelle
- einige KI-Funktionen eingeschränkt
Google Pixel 9a im Test: Smartphone mit Top-Kamera & großem Akku überzeugt
Das Google Pixel 9a bringt Premium in die Mittelklasse. Mit neuem Design, starkem Akku und einer grandiosen Kamera überzeugt es im Test in fast allen Bereichen.
Die „a“-Serie ist Googles Antwort auf die Frage nach einem Pixel-Smartphone ohne Premium-Preisschild. In der Vergangenheit erwies sich das als Erfolgsrezept – die Vorgänger lancierten durchgängig zu Bestsellern, was Google zuletzt wieder mit dem Google Pixel 8a unter Beweis stellte. Das Pixel 9a positioniert sich zwischen dem Samsung Galaxy A55 und dem Nothing Phone (2a), verspricht aber viele Funktionen der teureren Geschwistermodelle.
Besonders interessant: Das 9a nutzt denselben Tensor G4 Prozessor wie die teuren Modelle und bringt fast alle KI-Funktionen mit. Dazu kommen eine verbesserte Kamera, ein größerer Akku und das gleiche Update-Versprechen. Kann man damit die doppelt so teuren Flaggschiffe links liegen lassen? Unser Test gibt Antworten.
Update: Zum Marktstart im Frühjahr lag die UVP noch bei 549 Euro. Mittlerweile bekommt man das Pixel 9a schon ab 345 Euro mit 128 GB.
Design und Verarbeitung
Das Pixel 9a verabschiedet sich vom ikonischen Kamera-Visier der Vorgängermodelle. Der hohe Wiedererkennungswert geht damit verloren, dafür ragt die Kameraeinheit kaum noch aus dem Gehäuse. Mit Abmessungen von 73,3 × 154,7 × 8,9 mm und 186 g bleibt es recht kompakt und liegt hervorragend in der Hand.
Die matte Metallumrandung und Kunststoffrückseite fühlen sich überraschend hochwertig an. Zwar fehlt das Glas der teureren Modelle, doch der Materialmix überzeugt. Bei den Farben stehen Schwarz, Weiß, Flieder und ein intensives Rosa zur Auswahl. Die uns vorliegende dunkle Variante wirkt etwas austauschbar und zeigt Fingerabdrücke deutlicher als die helleren Optionen. Wer eine Schutzhülle verwendet, für den ist die Farbwahl ohnehin meist zweitrangig.
Der größte Kritikpunkt im Design sind die vergleichsweise dicken Displayränder, die das Gerät weniger modern erscheinen lassen. Die IP68-Zertifizierung bietet vollständigen Schutz gegen Staub und zeitweiliges Untertauchen – ein Feature, das in dieser Preisklasse nicht selbstverständlich ist.
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Display: Wie gut ist der Bildschirm des Google Pixel 9a?
Das 6,3-Zoll-OLED-Display löst mit 1080 × 2424 Pixeln auf, was einer Pixeldichte von 421 ppi entspricht. Texte und Bilder werden scharf dargestellt, die Farben sind satt, und die Blickwinkelstabilität überzeugt. Mit 120 Hz Bildwiederholrate scrollt alles flüssig – allerdings nur, wenn man die standardmäßig deaktivierte „Smooth Display“-Funktion aktiviert.
Die maximale Helligkeit erreicht beeindruckende 1900 cd/m² im Vollbildmodus und sogar bis zu 2650 cd/m² bei direkter Sonneneinstrahlung. Damit bleibt das Display stets gut ablesbar. Geschützt wird es durch Gorilla Glass 3, das zwar nicht mehr dem neuesten Stand entspricht, aber ausreichenden Kratzschutz bietet.
Im Vergleich zu Premium-Modellen fehlt dem Display ein LTPO-Panel für stufenlose Anpassung der Bildwiederholrate zwischen 1 und 120 Hz. Das Pixel 9a kann nur zwischen 60 und 120 Hz wechseln. Für die Preisklasse ist das Display dennoch überraschend gut.
Kamera: Wie gut sind Fotos mit dem Google Pixel 9a?
Das Kamerasystem des Pixel 9a besteht aus einer 48-Megapixel-Hauptkamera (f/1.7) mit optischer Bildstabilisierung und einer 13-Megapixel-Ultraweitwinkelkamera (f/2.2). Die Frontkamera löst mit 13 Megapixeln (f/2.2) auf und unterstützt 4K-Videoaufnahmen.
Bei guten Lichtverhältnissen liefert die Hauptkamera beeindruckende Ergebnisse mit hohem Detailreichtum und natürlichen Farben. Auch bei Nachtaufnahmen überzeugt die Kamera mit rauscharmen und detaillierten Bildern. Die Ultraweitwinkelkamera schlägt sich ebenfalls gut und liefert Aufnahmen mit zur Hauptkamera vergleichbar konsistenten Farben.
Für Nahaufnahmen bietet das Pixel 9a einen Makromodus über die Hauptkamera. Zwar kann man nicht extrem nah an Objekte herangehen, dafür überzeugt die Bildqualität mit hoher Schärfe und vielen Details. Die größte Einschränkung des Kamerasystems ist das Fehlen einer Telelinse – der digitale Zoom liefert bei stärkerer Vergrößerung deutlich schlechtere Ergebnisse.
Bei Videoaufnahmen kann das Pixel 9a mit 4K-Auflösung bei 60 FPS punkten. Die Stabilisierung arbeitet zuverlässig, und die Bildqualität ist durchweg gut. Wie von Pixel-Smartphones gewohnt, stehen auch beim 9a zahlreiche KI-gestützte Nachbearbeitungstools zur Verfügung, darunter der magische Radierer zum Entfernen unerwünschter Objekte und Funktionen zur Optimierung von Gruppenfotos.
Insgesamt bietet das Pixel 9a eine Kameraqualität, die in dieser Preisklasse heraussticht und selbst mit deutlich teureren Smartphones mithalten kann.
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Hardware: Wie stark ist das Google Pixel 9a?
Das Google Pixel 9a wird vom hauseigenen Tensor G4 SoC angetrieben – dem gleichen Chip, der auch in den teureren Pixel 9 und 9 Pro zum Einsatz kommt. Allerdings stehen hier nur 8 GB LPDDR5X RAM zur Verfügung, während die Premium-Modelle mit 12 GB ausgestattet sind. Der interne Speicher beträgt je nach Variante 128 oder 256 GB, eine Erweiterung per microSD-Karte ist wie gewohnt nicht möglich.
Im 3DMark Wild Life Extreme Benchmark erreicht das Pixel 9a einen Score von 2568 Punkten. Dieser Wert liegt zwar wie von anderen Tensor-SoC gewohnt etwas hinter den Spitzenwerten aktueller Flaggschiff-Chips, im Alltag läuft das Smartphone dennoch flüssig und schnell. Bei anspruchsvollen Anwendungen erwärmt sich das Gerät spürbar, wird aber nicht übermäßig heiß.
Die Konnektivität ist zeitgemäß: USB-C 3.2, NFC für kontaktloses Bezahlen, Bluetooth 5.3 und Wi-Fi 6E sind an Bord. Auch die Mobilfunkausstattung ist vollständig mit Dual-SIM-Unterstützung (Nano-SIM und eSIM) und 5G-Kompatibilität. Die Satellitennavigation unterstützt alle gängigen Standards (GPS, GLONASS, BeiDou, Galileo, QZSS und NavIC) für präzise Ortung.
Der Fingerabdrucksensor ist unter dem Display verbaut und arbeitet nach dem optischen Prinzip. Er funktioniert zuverlässig, reagiert aber etwas langsamer als die Ultraschall-Sensoren in Premium-Modellen. Die Stereo-Lautsprecher liefern einen guten Klang mit klarer Sprachverständlichkeit und ordentlicher Lautstärke, auch wenn der Bass wie bei den quasi allen Smartphones schwach ausfällt.
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Software
Das Pixel 9a kommt mit Android 15 und bietet die für Google-Geräte typische aufgeräumte Material-You-Benutzeroberfläche ohne Bloatware. Das herausragende Merkmal ist das Update-Versprechen: Google garantiert sieben Jahre lang Software-Updates, was das Gerät bis 2032 mit aktueller Software versorgen wird – ein Versprechen, das in der Mittelklasse selten ist.
Ein besonderer Fokus liegt wieder auf den KI-Funktionen. Dazu gehören Gemini Live für Echtzeitübersetzungen, Circle to Search zum Suchen von Objekten durch einfaches Einkreisen auf dem Bildschirm, Pixel Studio für Bildbearbeitung und der Google Recorder für automatische Transkriptionen.
Allerdings gibt es im Vergleich zu den teureren Pixel-Modellen einige Einschränkungen: So fehlt unter anderem die KI-gestützte Screenshot-Analyse. Für KI-Enthusiasten ist zu bedenken, dass der geringere RAM-Speicher (8 GB statt 12 GB) zukünftige KI-Funktionen möglicherweise einschränken könnte. Aktuelle Anwendungen laufen jedoch problemlos, und die vorhandenen KI-Tools bieten bereits einen deutlichen Mehrwert gegenüber der KI-Konkurrenz in dieser Preisklasse.
Akku: Wie lange hält das Google Pixel 9a durch?
Mit einer Kapazität von 5100 mAh bietet das Pixel 9a den größten Akku der aktuellen Google-Smartphone-Generation – mehr als das Pixel 9 (4700 mAh) und deutlich mehr als das Vorgängermodell Pixel 8a (4500 mAh). Diese großzügige Dimensionierung macht sich bemerkbar.
Im PCMark Battery Test erreicht das Gerät bei einer Bildwiederholrate von 60 Hz beeindruckende 21 Stunden Laufzeit. Selbst mit aktivierten 120 Hz sind es noch 17 Stunden – Werte, die die meisten Flaggschiff-Modelle übertreffen. Im Alltag bedeutet das: Selbst intensive Nutzung mit viel Kameraeinsatz, Navigation und Streaming bringt das Pixel 9a problemlos durch den Tag, bei moderater Nutzung sind auch zwei Tage ohne Ladegerät möglich.
Das kabelgebundene Laden erfolgt mit maximal 23 Watt, was nicht zu den schnellsten Ladegeschwindigkeiten zählt. Von 0 auf 50 Prozent benötigt das Pixel 9a etwa 30 Minuten, eine vollständige Ladung dauert rund 90 Minuten. Kabelloses Laden via Qi wird unterstützt, allerdings mit geringerer Leistung. Ein Ladegerät ist nicht im Lieferumfang enthalten.
Preis: Wie viel kostet das Google Pixel 9a?
Die UVP liegt für die Variante mit 128 GB Speicher bei 549 Euro. Mittlerweile liegt der niedrigste Straßenpreis bei 345 Euro. Mit 256 GB sind es knapp 495 Euro.
Fazit
Das Google Pixel 9a ist ein überzeugendes Mittelklasse-Smartphone, das in vielen Bereichen über seine Preisklasse hinausragt. Die hervorragende Kamera, der starke Akku und das siebenjährige Update-Versprechen sind die größten Stärken des Geräts. Auch die Integration von KI-Funktionen, die sonst eher in Premium-Modellen zu finden sind, ist ein klares Verkaufsargument.
Abstriche gibt es beim Design mit etwas breiten Displayrändern, beim fehlenden optischen Zoom und bei der vergleichsweise langsamen Ladegeschwindigkeit. Für viele Nutzer dürften diese Nachteile jedoch durch die Stärken des Geräts ausgeglichen werden.
Google Pixel 10a
Starkes Display, langer Support, solide Kamera: Das Pixel 10a macht vieles richtig. Doch im Vergleich zum Vorgänger und Pixel 10 wird es schnell eng.
VORTEILE
- lange Akkulaufzeit
- gute Hauptkamera bei Tag
- 7 Jahre Software-Support
NACHTEILE
- keine Telelinse
- Bildwiederholrate ist nicht adaptiv
- CPU aus Vorjahr
Google Pixel 10a im Test: Kleines Kamera-Handy vor dem Dilemma
Starkes Display, langer Support, solide Kamera: Das Pixel 10a macht vieles richtig. Doch im Vergleich zum Vorgänger und Pixel 10 wird es schnell eng.
Die A-Reihe ist Googles günstiger Einstieg in die Pixel-Welt. Hohe Performance oder ein Teleobjektiv fehlen – dafür bekommt man ein kompaktes Smartphone mit guter Kamera und langem Software-Support.
In diesem Jahr hat sich allerdings kaum etwas getan: Das Pixel 10a wirkt technisch fast identisch mit dem Vorgänger Pixel 9a. Ob es trotzdem Neuerungen gibt und sich der Kauf lohnt, klärt dieser Test. Auch die Kollegen der c't haben das Smartphone geprüft – wir gleichen unsere Eindrücke mit den Ergebnissen der Kollegen ab. Der Testbericht ist hier zu finden: Google Pixel 10a im Test (Heise+)
Design
Optisch zieht das Pixel 10a die Designlinie des 9a fast unverändert weiter – Unterschiede muss man mit der Lupe suchen. Das 6,3-Zoll-Display sitzt in einem Aluminiumrahmen, überzogen mit seidenmattem Kunststoff. Das wirkt aufgeräumt und fühlt sich hochwertig an.
Auch bei den kompakten Abmessungen bleibt alles beim Alten: 153,9 × 73 × 9 mm bei 183 Gramm Gewicht. Abweichungen zum Vorgänger bewegen sich im Zehntelmillimeter und fallen erst beim Nachmessen auf. Gegen Wasser ist das Gerät wieder nach IP68 geschützt – ein Schutz, der mit der Zeit nachlässt, wie bei allen Smartphones.
Deutlich sichtbar ist dagegen eine andere Änderung – und sie gehört zu den klarsten Fortschritten: Der Kamerabuckel ist Geschichte. Die Objektive schließen bündig mit der Rückseite ab. Das Pixel 10a liegt damit ruhig auf dem Tisch, auch ohne Hülle wackelt nichts mehr beim Tippen. Wer trotzdem auf Nummer sicher gehen will, kann optional eine Silikonhülle dazukaufen – passend zum Gerät in knalligen Farben.
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Display
Das OLED-Display misst wieder 6,3 Zoll und löst mit 2424 × 1080 Bildpunkten auf – bei 420 PPI sieht alles gestochen scharf aus. Die Spitzenhelligkeit erreicht kurzzeitig 2600 cd/m², die normale Regelung läuft zwischen 1,6 und 2200 cd/m². Heißt: Im Dunkeln blendet nichts, in der Mittagssonne bleibt der Bildschirm gut ablesbar. Damit zieht das Pixel 10a deutlich am Vorgänger vorbei.
Die Bildqualität ist gewohnt gut, mit ausgewogenen Kontrasten und lebendigen Farben. Auch 120 Hertz sind an Bord und sorgen für flüssiges Scrollen, Gaming und Video. Allerdings nicht ab Werk: Weil die hohe Bildrate am Akku zehrt, muss man sie einmalig in den Einstellungen aktivieren. Eine dynamische Anpassung wie beim Pixel 10 spart sich Google beim Budget-Modell.
Kamera
Bei der Kamera-Hardware setzt Google auf Bewährtes aus dem Pixel 9a: Auf der Rückseite arbeiten zwei Sensoren: 48 Megapixel mit Weitwinkel, 13 Megapixel mit Ultraweitwinkel. Ein Teleobjektiv gibt es nicht – das bleibt den Pixel-10er-Modellen ohne „a“ vorbehalten. Für Selfies sorgt eine 13-Megapixel-Frontkamera. Optisch stabilisiert ist nur die Hauptkamera; nach softwareseitiger Aufbereitung landen stets 12-Megapixel-Fotos im Speicher.
Den eigentlichen Unterschied macht bei Pixel-Phones traditionell die Bildverarbeitung – und die ist auch beim Pixel 10a stark. Bei Tageslicht überzeugen die Aufnahmen mit kräftigen, aber natürlich abgestimmten Farben und sauber aufgelösten Details. Künstliches Überschärfen, das anderswo gerne hässliche Kanten erzeugt, leistet sich Google nicht.
Bis zum zweifachen Zoom bleibt die Qualität auf hohem Niveau. In der Dämmerung wird das Bildrauschen allerdings deutlich sichtbar – für Lowlight ist das Pixel 10a eher nicht gemacht. Auch das Ultraweitwinkelobjektiv hinkt der Hauptkamera hinterher: weniger Details, leicht verschobene Farben.
Bei Videos macht das Pixel 10a ebenfalls eine ordentliche Figur. Die Hauptkamera filmt in 4K mit bis zu 60 FPS, sauber stabilisiert und mit ansprechender Farbgebung. Die Frontkamera bleibt in 4K auf 30 FPS limitiert – wer 60 FPS will, muss auf Full HD herunterschalten.
Bei den Software-Spielereien zeigt sich das Pixel 10a großzügig. „Mich hinzufügen“ löst das ewige Gruppenbild-Problem: zuerst die anderen ablichten, dann selbst vor die Linse – den Rest erledigt die KI. „Best Shot“ kombiniert mehrere Aufnahmen zu einem Foto, auf dem niemand blinzelt oder grimassiert. Frisch dazugekommen ist der „Kamera-Coach“, den Google mit dem Pixel 10 eingeführt hat: Er blendet im Sucher Vorschläge zu Motiv, Ausschnitt, Komposition und Brennweite ein.
Google Pixel 10a - Originalaufnahmen
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Google Pixel 10a im Test: Kleines Kamera-Handy vor dem Dilemma
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Ausstattung
Pixel-Fans könnte enttäuschen, dass nicht der aktuelle Tensor-Chip verbaut ist, sondern die Vorjahres-Generation. In der Praxis fällt das kaum auf – die Leistungsunterschiede zwischen den Generationen bleiben überschaubar. Wer auf Benchmark-Spitzenwerte schielt, greift ohnehin lieber zu Geräten mit Snapdragon Elite.
Letztlich liefert das Pixel 10a eine solide Mittelklasse-Performance, die für die meisten Szenarien ausreicht. Im PCMark erzielt es rund 13.300 Punkte und landet damit im Mittelfeld. Bei der Grafikleistung zieht der Tensor G4 sogar leicht am Snapdragon 7 Gen 4 vorbei: Im 3DMark Wild Life Extreme sind es rund 2500 Punkte. Für gelegentliches Zocken genügt das. Wer hohe Details will, sollte sich nach einem stärkeren Chip umsehen.
Bei den Schnittstellen macht Google einen guten Job – genau dort, wo die chinesische Konkurrenz in dieser Preisklasse gerne spart. An Bord sind USB-C 3.2 mit DisplayPort, Wi-Fi 6E, 5G, Bluetooth 6.0 und NFC. Auch die Stereo-Lautsprecher klingen ordentlich.
Software
Auf dem Pixel 10a läuft ab Werk Android 16. Spannend wird es im Frühsommer 2026: Dann rollt Android 17 aus – und das Pixel 10a dürfte zu den ersten Geräten gehören, die es bekommen. Sieben Jahre Update-Garantie sind ohnehin Pflichtprogramm bei Google, womit rechnerisch sogar Android 23 noch auf dem Gerät landen könnte. Sicherheits- und Feature-Patches zwischendurch gibt es monatlich ebenfalls für sieben Jahre.
Letztere sind kein bloßes Beiwerk: Mit den Pixel Drops schiebt Google regelmäßig exklusive Funktionen nach. Beim 10a sind ab Start unter anderem Geminis Live-Modus, die Live-Übersetzung und Circle-to-Search dabei. Sonst gibt es Pixel-typisch ein aufgeräumtes Android – ohne Bloatware, ohne aufgepfropfte Hersteller-Oberfläche.
Akku
Die Akkukapazität liegt mit 5100 mAh auf Vorgängerniveau. Unser üblicher Battery Test von PCMark wollte auf dem Gerät leider nicht durchlaufen. Da Prozessor und Akku identisch sind, dürften die Werte aber ähnlich ausfallen wie beim 9a – und die konnten sich sehen lassen: 17 Stunden bei 120 Hz und 21 Stunden bei 60 Hz. Beides liegt an der Spitze des Testfelds.
Die c't-Kollegen bestätigen sogar eine leicht verbesserte Laufzeit: Google holt das Plus per Software-Optimierung heraus. Beim Gaming hält das Pixel 10a rund 14,5 Stunden durch – knapp vor dem 9a und nur eine gute Stunde hinter dem Pixel 10. Bei lokaler 4K-Wiedergabe sind es ebenfalls rund 14,5 Stunden, womit es beide Geschwister hinter sich lässt. Im YouTube-Streaming hält es zwei Stunden länger durch als 9a und Pixel 10.
Beim Laden hat Google die Geschwindigkeit leicht angezogen: 30 Watt am Kabel (passendes Netzteil vorausgesetzt), 10 Watt drahtlos auf Qi-Ladegeräten. Auf den Magneten für Googles MagSafe-Pendant Pixel Snap muss das Pixel 10a allerdings verzichten – der bleibt den regulären 10er-Modellen vorbehalten.
Preis
Die UVP bleibt mit 549 Euro für 128 GB und 649 Euro für 256 GB auf Vorgängerniveau. Angesichts steigender Speicherpreise erklärt sich vielleicht auch, warum erneut der Tensor G4 verbaut ist und nicht der Nachfolger.
Inzwischen sind die Straßenpreise gefallen, liegen aber weiterhin deutlich über denen des Pixel 9a: Rund 399 Euro kostet das Pixel 10a mit 128 GB, ab 490 Euro die 256-GB-Version – zu Letzterer würden wir tendenziell raten. Erhältlich ist das Smartphone in vier Farben: Lavender (helles Blau-Violett), Berry (kräftiges Pink), Fog (helles Graugrün) und Obsidian (Mattschwarz).
Fazit
Das Google Pixel 10a hinterlässt einen zwiegespaltenen Eindruck. Im Detail ist es trotz nahezu identischer Hardware besser geworden: Das Display leuchtet für die Preisklasse außergewöhnlich hell, die ohnehin starke Akkulaufzeit hat noch einmal zugelegt, und die Kamera liefert bei Tageslicht überzeugende Aufnahmen samt smarter KI-Funktionen – auf einen Zoom muss man verzichten. Auch die Performance reicht für die meisten Szenarien locker aus. Tadellos ist der Software-Support: Bis zu sieben Jahre Updates, wahrscheinlich inklusive frühem Zugang zu Android 17.
Trotzdem bleibt das Gefühl, dass Google sich dieses Mal wenig angestrengt hat. Das Vorgängermodell gibt es rund 100 Euro günstiger und es unterscheidet sich praktisch nur durch ein Jahr kürzeren Software-Support. Und nach oben drängt sich das Google Pixel 10 (Testbericht) auf: für knapp 515 Euro nur etwas teurer, dafür mit Teleobjektiv, besserem Kamerasystem und Pixel Snap.
Wer bereits ein Pixel 9a besitzt, hat wenig Grund zum Wechsel – sinnvoller ist es, auf fallende Preise zu warten. Wer Wert auf einen Telezoom legt, greift besser zum Pixel 10. Allen anderen, die ein kompaktes Smartphone mit reinem Android, langem Support und einer guten Kamera für den Alltag suchen, bietet das Pixel 10a eine solide Wahl im Android-Kosmos.
Poco X8 Pro
Das Poco X8 Pro bietet Top-Performance, 120-Hz-OLED, 6500-mAh-Akku und IP68 ab 300 Euro. Wo das Xiaomi-Handy glänzt und wo es schwächelt, zeigt der Test.
VORTEILE
- starke Performance
- schickes Design mit IP68
- gute Akkulaufzeit
NACHTEILE
- keine Telelinse
- ohne eSIM
- Display könnte heller sein
Xiaomi Poco X8 Pro im Test: Preis-Leistungs-Hit mit Gaming-Power
Das Poco X8 Pro bietet Top-Performance, 120-Hz-OLED, 6500-mAh-Akku und IP68 ab 300 Euro. Wo das Xiaomi-Handy glänzt und wo es schwächelt, zeigt der Test.
Mit der X-Reihe seiner Untermarke Poco hat Xiaomi günstige, aber erstaunlich leistungsstarke Smartphones im Programm – vor allem die Pro-Modelle überzeugen. In diesem Jahr gibt es sogar gleich zwei Varianten: Nach dem Poco X8 Pro Max mit besonders großem Akku nehmen wir nun das reguläre Pro-Modell unter die Lupe. Auch hier muss man bei der Akkulaufzeit keine Abstriche machen – wir zeigen, wie es sich in der Praxis schlägt.
Design
Ähnlich wie beim Poco X8 Pro Max bietet auch das Poco X8 Pro ein elegantes und schlichtes Design. Das Gehäuse ist kantig gehalten, mit einem hochwertigen Rahmen aus Aluminium. Die Ecken sind stark abgerundet – Xiaomi nennt das „Squircles“. Die mathematisch optimierten Rundungen schmiegen sich organisch an die Handfläche, während die flachen Seiten sicheren Halt geben.
Auf der Rückseite fallen sofort zwei große, präsente Ringe ins Auge, in denen die beiden Kameralinsen sitzen. Mittig oben ist zudem die LED in die Rückseite integriert. Erfreulich: Die Rückseite besteht aus Glas und wirkt dadurch deutlich hochwertiger – früher kam bei Poco an dieser Stelle nur Kunststoff zum Einsatz. Dank IP68-Zertifizierung ist es zudem vollständig staubdicht und gegen dauerhaftes Untertauchen in Wasser geschützt.
Mit Abmessungen von 157,5 × 75,2 × 8,4 mm und einem Gewicht von 201,5 g fällt das X8 Pro etwas kleiner aus als das Max-Modell – was angesichts des Namens wenig überrascht. Dennoch zählt es insgesamt eher zu den größeren Smartphones. Das Gerät liegt gut in der Hand, auch wenn es spürbar breit ausfällt. Es ist gut ausbalanciert, wirkt nicht kopflastig und kippelt auch nur geringfügig auf dem Tisch, wenn es auf dem Rücken liegt.
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Display
Beim Display zeigt das Poco wenig Schwächen. Verbaut ist ein 6,59 Zoll großes AMOLED-Panel mit 2756 × 1268 Pixeln, was bei 460 ppi für eine knackscharfe Darstellung sorgt. Den Schutz übernimmt Gorilla Glass 7i. Erfreulich: Die Front der Anzeige bleibt komplett flach – perfekt für alle, die Curved Displays nicht mögen. Mittig sitzt die Frontkamera in einem dezenten Punch-Hole.
Zwischen 60 und 120 Hz regelt das Panel die Bildwiederholrate, wahlweise fix oder adaptiv. Mit einer Touch-Abtastrate von 2560 Hz dürfte sich auch die Gamer-Fraktion freuen. HDR-Inhalte gibt der Bildschirm in HDR10+ und Dolby Vision wieder.
In unserer Messung erreichte das Panel bei starkem Sonnenschein knapp unter 1000 Nits. Theoretisch müsste deutlich mehr drin sein – im Test ließ sich das allerdings nicht reproduzieren. An sich ein guter Wert, bei strahlendem Sonnenschein wird die Ablesbarkeit dennoch zur Herausforderung. Bei bewölktem Wetter gibt es hingegen kaum Probleme. Andere Handys der Oberklasse und gehobenen Mittelklasse strahlen hier aber spürbar heller.
Ansonsten gibt es nichts zu meckern: satte Farben, hoher Kontrast, stabile Blickwinkel. Ein gutes Panel – nur eben kein Sonnenanbeter.
Kamera
Beim Kamera-Set-up bleibt Poco gewohnt minimalistisch: Auf der Rückseite arbeitet lediglich eine Dual-Kamera. Die Hauptlinse löst mit 50 Megapixeln auf (f/1.5, Phasenvergleichs-AF, OIS), unterstützt von einem 8-Megapixel-Weitwinkel (f/2.2). Vorn sitzt eine 20-Megapixel-Frontkamera (f/2.2). Eine Telelinse für dedizierte Zoomaufnahmen fehlt.
Bei Tageslicht gelingen damit gute Fotos: ausgeprägte Bilddetails, hohe Schärfe, ein guter Dynamikumfang, dazu natürlich wirkende Farben und Kontraste. Gelegentlich schleichen sich bei starkem Sonnenschein allerdings Streifen (Banding) ins Bild, ein leichter Hang zur Überbelichtung ist auch erkennbar.
Aufnahmen mit zweifachem Zoom sehen nahezu verlustfrei aus, bis fünffach bleibt es okay – darüber hinaus wird es pixelig. Mehr als zehnfacher Zoom ist nicht möglich. Die Weitwinkellinse löst spürbar geringer auf, liefert farblich aber zumindest passende Ergebnisse zur Hauptlinse. Etwas flotter dürfte allerdings der Autofokus arbeiten.
Bei Dunkelheit hellt die Hauptlinse ordentlich auf, allerdings auf Kosten von sichtbarem Bildrauschen. Hier hat das Poco X8 Pro Max die Nase vorn – es setzt auf einen anderen, besseren Sensor. Die Weitwinkellinse ist nachts dagegen kaum zu gebrauchen – wie bei nahezu allen Smartphones.
Selfies wirken scharf und natürlich. Bei starkem Sonnenschein neigt auch die Frontkamera etwas zur Überbelichtung, der Bokeh-Effekt im Porträtmodus ist dafür gelungen. Videos nimmt das X8 Pro mit der Hauptlinse in 4K bei 60 fps auf – ordentlich aufgelöst und gut stabilisiert. Allerdings hat der Autofokus dann ebenfalls etwas zu kämpfen. Die Frontkamera schafft FHD mit 60 fps, hier wackelt es allerdings spürbar mehr.
Für Fotoenthusiasten ist das Poco X8 Pro damit nicht die erste Wahl. Für Schnappschüsse und gelegentliche Urlaubsfotos reicht es aber allemal.
Xiaomi Poco X8 Pro – Originalaufnahmen
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Ausstattung
Im Inneren steckt ein MediaTek Dimensity 8500-Ultra – ein flotter Chip, aber spürbar langsamer als der Dimensity 9500 im Poco X8 Pro Max. Trotzdem überzeugt die Performance: 4400 Punkte im 3DMark Wild Life Extreme, satte 16.000 im PCMark Work. Das reicht locker zum Zocken, im Alltag läuft das System sehr flüssig. Flaggschiff-Niveau ist das zwar nicht mehr, in dieser Preisklasse dennoch eine Ansage.
Den Speicher gibt es in zwei Varianten: 256 GB oder 512 GB jeweils nach UFS-4.1-Standard, immer mit 12 GB RAM. Eine Erweiterung per microSD-Karte ist nicht möglich. Auch die USB-C-Buchse bremst – wie in der Preisklasse üblich – mit dem betagten 2.0-Standard.
Bei der Funkausstattung gibt es Wi-Fi 6 und das brandaktuelle Bluetooth 6.0. NFC und Infrarot-Port sind ebenfalls dabei. Dual-SIM ist an Bord, auf eine eSIM verzichtet Xiaomi allerdings. Die Ortung via GPS und Galileo arbeitet laut GPS-Test auf drei Meter genau.
Der In-Display-Fingerabdrucksensor entsperrt das Gerät verzögerungsfrei. Die Lautsprecher klingen ordentlich, übersteuern bei voller Lautstärke aber leicht. Für den schnellen Video-Clip zwischendurch reicht es allemal.
Software
Das Poco X8 Pro setzt auf Android 16, über das Xiaomi seine hauseigene Oberfläche HyperOS 3 stülpt. Die Bedienung folgt bekannten Mustern: Von oben zieht man eine zweigeteilte Menüleiste herunter – links die Benachrichtigungen, rechts das Kontrollzentrum mit den Schnelleinstellungen. Wer es aufgeräumt mag, aktiviert den App-Drawer.
Ein gewohntes Ärgernis bleibt die vorinstallierte Software: Schon während der Ersteinrichtung versucht das System, einem massig Bloatware – vor allem Spiele – unterzujubeln. Zwar lässt sich das per Opt-out abwählen, der Startbildschirm ist nach dem ersten Booten dennoch gut mit Drittanbieter-Apps gefüllt. Immerhin: Der unerwünschte Ballast lässt sich nachträglich restlos entfernen. Bei Poco und Redmi war das früher noch deutlich schlimmer.
Beim Support legt Xiaomi nach: Vier große Android-Upgrades und sechs Jahre Sicherheitspatches sind eine klare Verbesserung gegenüber früher. Letztere trudeln allerdings nicht monatlich ein wie bei den Xiaomi-Flaggschiffen, sondern nur im 90-Tage-Rhythmus. Auf unserem Testgerät war das Patch-Level vom März 2026 installiert – zum Testzeitpunkt also aktuell.
Akku
Die Kapazität liegt bei stolzen 6500 mAh – beachtlich für ein Gerät mit nur 8,4 mm Dicke. Möglich macht das die Silizium-Carbon-Technik. Im PCMark Battery Test hielt das Poco X8 Pro rund 15 Stunden durch, bei 120 Hz und 200 Nits Helligkeit im simulierten Dauerbetrieb. In der Praxis bedeutet das: Einen Tag schafft das Handy problemlos, am nächsten Tag reicht die Reserve meist noch bis mittags – je nach Nutzungsszenario.
Geladen wird flott mit bis zu 100 Watt – das passende Netzteil vorausgesetzt. Damit ist der Akku in knapp einer Stunde wieder voll. Auf induktives Laden verzichtet das Poco allerdings.
Preis
Die UVP für das Poco X8 Pro startet bei 400 Euro für die Variante mit 8/256 GB. Für 8/512 GB kommen weitere 50 Euro, für 12/512-GB-Version 80 Euro dazu. Die Iron-Man-Edition (12/512 GB) hat eine UVP von 500 Euro.
Allerdings sind die Straßenpreise stark und schnell gefallen: Die Basisvariante mit 8/256 GB gibt es bereits für knapp 324 Euro, mit 8/512 GB sind es 345 Euro. Mit 12/512 GB sind es etwa 380 Euro. Als Farben stehen Schwarz, Weiß, Minzgrün sowie die Iron-Man-Edition zur Auswahl.
Fazit
Mit dem Poco X8 Pro liefert Xiaomi erneut ein Smartphone mit Top-Performance zum Preis der unteren Mittelklasse – fast schon ein Schnäppchen. Die Verarbeitung überrascht positiv: Metall, Glas und dank IP68 voller Schutz gegen Wasser und Staub. Die Leistung ist Gaming-tauglich, wenn auch nicht ganz auf Flaggschiff-Niveau. Dazu kommen eine starke Akkulaufzeit und ein scharfes 120-Hz-OLED.
Die Kamera reicht für Schnappschüsse bei Tageslicht, bleibt im Gesamtpaket aber die Schwachstelle. Auch die Display-Helligkeit kommt bei praller Sonne an ihre Grenzen. Schade: Eine eSIM fehlt.
Das Poco X8 Pro ist die richtige Wahl für alle, die viel Power zum kleinen Preis suchen und auf Tele-Aufnahmen verzichten können. Wer mehr will, greift zum Poco X8 Pro Max – das ist besser, aber auch größer, schwerer und teurer.
Honor 400
Gute Performance, starke 200-Megapixel-Kamera und lange Akkulaufzeit: Das Honor 400 bietet ein attraktives Smartphone-Paket unter 400 Euro.
VORTEILE
- Software-Updates für 6 Jahre
- strahlend helles Display
- gute Hauptkamera
NACHTEILE
- nur USB-C 2.0
- weniger für Gaming geeignet
- keine Telelinse
Honor 400 im Test: Mittelklasse-Smartphone mit starker 200-MP-Kamera
Gute Performance, starke 200-Megapixel-Kamera und lange Akkulaufzeit: Das Honor 400 bietet ein attraktives Smartphone-Paket unter 400 Euro.
Das Honor 400 ist der abgespeckte Bruder des Honor 400 Pro. Auf ein Teleobjektiv verzichtet es zwar, dafür bringt es eine starke 200-Megapixel-Hauptkamera mit, die selbst Fotos in animierte Effekte verwandeln kann. Im stark umkämpften Preissegment bis 400 Euro stellt sich das Smartphone als rundes Gesamtpaket auf. Ob sich der Kauf am Ende lohnt und wo die Schwächen liegen, klärt dieser Test.
Design
Das Honor 400 setzt auf eine flache Glasrückseite mit Kunststoffrahmen und klar abgesetzten Kanten. Im Gegensatz zum deutlich runderen Pro-Modell wirkt es um einiges kantiger und strenger, was dem Smartphone einen edlen, modernen Charakter verleiht. Die Verarbeitung ist tadellos: Spaltmaße sind nicht erkennbar, die Tasten reagieren präzise mit festem Druckpunkt. Die Rückseite ist erfreulich unempfindlich gegen Fingerabdrücke, allerdings etwas rutschig – eine Schutzhülle ist daher empfehlenswert.
Mit 156,5 × 74,6 × 7,3 mm ist das Honor 400 etwas kompakter als das Pro, bleibt aber zu breit für echtes Einhand-Handling. Sein Gewicht von 184 g macht es dennoch angenehm leicht. Dank IP65-Zertifizierung ist es zwar nicht wasserdicht, jedoch zuverlässig vor Staub und Strahlwasser geschützt. Länger unter Wasser tauchen sollte man es aber nicht.
Honor 400 - Bilderstrecke
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Display
Das AMOLED-Panel des Honor 400 misst 6,55 Zoll und bietet mit 2736 × 1264 Pixeln eine gestochen scharfe Darstellung bei 460 ppi. Die Bildwiederholrate passt sich automatisch zwischen 60 und 120 Hz an, was ein flüssiges Bild garantiert. Farben wirken kräftig und lebendig, die Kontraste sind stark und Schwarzwerte satt, die Bildqualität insgesamt tadellos.
Auch im Freien bleibt das Display dank hoher Leuchtkraft gut ablesbar. Im HDR-Modus nennt Honor eine Spitzenhelligkeit von bis zu 5000 Nits – dieser Wert wird in der Praxis jedoch nur punktuell und nicht über die gesamte Displayfläche erreicht.
Kamera
Das Honor 400 setzt auf eine Dualkamera mit 200-Megapixel-Hauptsensor samt optischem Bildstabilisator (OIS) sowie ein Ultraweitwinkel mit 12 Megapixeln. Auf ein Teleobjektiv, wie es das Pro-Modell bietet, verzichtet das Gerät bewusst. Für Selfies ist eine 50-Megapixel-Kamera verbaut.
Die Hauptkamera liefert bei Tageslicht wie abends detailreiche und scharfe Bilder mit stimmigem Dynamikumfang. Standardmäßig entstehen per Pixel-Binning 12,5-Megapixel-Aufnahmen, die volle 200-MP-Auflösung ist optional, führt aber zu riesengroßen Dateien. Drei Modi („natürlich“, „dynamisch“, „authentisch“) justieren Farben und Kontraste, erzeugen jedoch mitunter unnatürlich wirkende Bilder.
Der digitale Zoom ist bis zur vierfachen Vergrößerung gut nutzbar, auch jenseits von 10x lassen sich noch Details erkennen. KI-Schärfung unterstützt hier zusätzlich. Im Porträtmodus stehen zudem drei Filter des Fotostudios Harcourt zur Verfügung („dynamisch“, „Farbe“, „Classic“ in Schwarz-Weiß).
Bei Nacht sorgt der optische Bildstabilisator (OIS) für vergleichsweise gute Ergebnisse mit vielen Details, auch wenn das Honor 400 nicht mit High-End-Flaggschiffen mithalten kann. Bei ausreichendem Umgebungslicht hellt die Software die Aufnahmen stark auf, was allerdings etwas unnatürlich wirkt. Unter schwachen Lichtbedingungen tritt schnell Bildrauschen auf, zudem muss man das Smartphone stillhalten, um Verwacklungen zu vermeiden. Für seine Preisklasse überzeugt die Lowlight-Performance dennoch.
Die Ultraweitwinkelkamera liefert farblich stimmige Bilder, verliert an den Rändern jedoch an Schärfe. Bei wenig Licht nimmt das Rauschen deutlich zu, Details gehen verloren. Für Makroaufnahmen wird die Linse ebenfalls genutzt. Die 50-MP-Frontkamera überzeugt mit natürlichen Selfies. Videos sind mit bis zu 4K bei 30 fps oder in Full-HD mit 60 fps möglich – sowohl mit der Haupt- als auch der Frontkamera.
Honor 400 - Originalaufnahmen
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Ausstattung
Angetrieben wird das Honor 400 vom Snapdragon 7 Gen 3 – ein aktueller Chip der oberen Mittelklasse. Für alltägliche Aufgaben liefert er mehr als genug Leistung, Einschränkungen gibt es nur bei sehr anspruchsvollen Games. Im PCmark Work 3.0 erreicht das Gerät rund 13.000 Punkte, im 3Dmark Wild Life Extreme knapp 1500 Punkte.
Damit läuft das System im Alltag flüssig und stabil, auch KI-Anwendungen sind gut abgedeckt. Für Gelegenheitsspieler reicht die Leistung, Hardcore-Gamer werden aber die Grenzen spüren.
Der Arbeitsspeicher ist mit 8 GB üppig bemessen, dazu gibt es wahlweise 256 oder 512 GB internen Speicher – allerdings ohne microSD-Slot. Für die Ortung greift das Smartphone auf GPS, Glonass, Beidou, Galileo und QZSS zurück; im Test lag die Genauigkeit bei rund zwei Metern.
Bei der Konnektivität bietet das Honor 400 5G, Wi-Fi 6, Bluetooth 5.4 mit Hi-Res-Codecs sowie Infrarot und NFC. Ein Schwachpunkt ist der USB-C-Anschluss, der lediglich den langsamen Standard USB 2.0 unterstützt. Der Klang der Stereo-Lautsprecher ist überraschend klar und kräftig, auch die Telefonqualität überzeugt.
Software
Auf dem Honor 400 läuft Android 15 mit Magic OS 9. Die Oberfläche erinnert optisch an iOS und Huaweis EMUI, verzichtet auf einen App-Drawer und trennt Benachrichtigungen sowie Kontrollzentrum. Zum Testzeitpunkt war der Sicherheits-Patch von August noch aktuell. Honor verspricht sechs Jahre Software- und Sicherheitsupdates – ungewöhnlich viel in dieser Klasse.
Magic OS bringt Extras wie Multi-Window, eine seitliche App-Leiste und das „Magic Portal“, das Inhalte direkt in passende Apps wie Maps oder Messenger überträgt. Per Knöchelgesten lassen sich Bildausschnitte in der Art von „Circle to Search“ markieren und an andere Apps oder für die Google-Suche weitergeben. Ein doppeltes Klopfen auf die Anzeige erstellt zudem einen Screenshot.
Magic OS wird durch KI-Helfer ergänzt: etwa Fotoradierer, Schärfen und Erweitern von Aufnahmen, Notizen-Zusammenfassungen sowie Googles Gemini. Ein Blickfang ist das KI-Foto-Feature, das aus Einzelbildern kurze Animationen erstellt. Die Ergebnisse können beeindrucken, die Funktion ist inzwischen aber pro Bild kostenpflichtig.
Viele vorinstallierte Honor-Apps drängen die Google-Pendants in den Hintergrund, sind aber nicht immer gleichwertig. Besonders der Kalender wirkt unfertig und synchronisiert teils verzögert.
Akku
Das schlanke Honor 400 bringt dank Silizium-Kohlenstoff-Technologie eine üppige Akkukapazität von 5300 mAh mit. Im Test zeigte es eine hervorragende Ausdauer: Laut PCmark Battery Test hielt das Smartphone im simulierten Dauereinsatz rund 14 Stunden durch – ein Spitzenwert im Vergleich zur Konkurrenz. Im Alltag reicht der Akku problemlos für einen vollen Tag aus, bei sparsamer Nutzung sogar für bis zu anderthalb Tage.
Aufgeladen wird mit bis zu 66 W in knapp unter einer Stunde. Kabelloses Laden ist mit bis zu 50 W möglich.
Preis
Zum Marktstart lag die UVP des Honor 400 bei 449 Euro (256 GB) oder 499 Euro (512 GB). Inzwischen sind die Preise spürbar gefallen: Die 256-GB-Version ist ab 360 Euro erhältlich, das Modell mit 512 GB kostet nur 343 Euro. Zur Auswahl stehen die Farben Schwarz und Gold.
Fazit
Das Honor 400 erweist sich im Test als starkes Gesamtpaket für unter 400 Euro. Es bietet hochwertige Verarbeitung, ein helles OLED-Display, lange Akkulaufzeit und eine 200-Megapixel-Kamera, die bei Tageslicht wie auch nachts überzeugt. Auch die Update-Garantie über sechs Jahre hebt das Gerät in dieser Preisklasse positiv hervor.
Eine Telekamera fehlt zwar, fällt im Alltag aber kaum ins Gewicht – solange man selten zoomt. Der ältere USB‑2.0‑Standard wirkt etwas aus der Zeit gefallen, und die Vielzahl an Honor-Apps ist Geschmackssache. Wer jedoch ein Mittelklasse-Smartphone mit starker Kamera, ausdauerndem Akku und vorbildlicher Update-Garantie sucht, trifft mit dem Honor 400 eine hervorragende Wahl. Nur Power-User und Gamer greifen besser zu einem leistungsstärkeren Modell.
ZUSÄTZLICH GETESTET
Nothing Phone 4b
Nothing Phone 4b
Nothing bringt mit dem Phone 4b ein günstiges Smartphone mit ausdauerndem Akku und schickem Design – auf eine Telelinse muss man verzichten.
VORTEILE
- lange Akkulaufzeit
- schickes Design
- Glyph-Leuchte
- tolles Display
NACHTEILE
- lädt langsam & ohne Qi
- Kamera ohne Telelinse
- Kamera schwächelt bei Dunkelheit
- wenig Speicher
Nothing Phone 4b im Test: Günstiges Smartphone mit coolem Design
Nothing bringt mit dem Phone 4b ein günstiges Smartphone mit ausdauerndem Akku und schickem Design – auf eine Telelinse muss man verzichten.
Nothing erweitert sein Portfolio nach unten: Das Phone 4b ist ein günstiger Ableger des 4a und tritt hierzulande in der hart umkämpften Mittelklasse an. Nothing streicht hier die Telekamera, behält aber das schicke Design bei. Ob sich das Phone 4b lohnt, klärt unser Test.
Design
Wie gewohnt setzt Nothing auch beim Phone 4b auf ein auffälliges Design, das sich aus der Masse hervorhebt. Die abgespeckte Kamera mit nur zwei Linsen fällt dabei weniger ins Auge: Die Objektive sitzen übereinander, rechts daneben der LED-Blitz samt zusätzlichem Autofokussensor. Am gegenüberliegenden Ende der Rückseite sitzt das Glyph-Element aus fünf Quadraten mit insgesamt 45 LEDs. Hält man das Handy quer, erinnert die Anordnung aus Linsen, Blitz und LED-Balken entfernt an ein skeptisches Emoji.
Das Gehäuse fällt kantig aus und besteht aus Kunststoff. Hinter einer transparenten Scheibe im oberen Bereich blitzen einige Hingucker hervor – nachempfundene Schrauben und zwei Metallplättchen. Das sieht schick aus, lässt sich aber nur schwer wasserdicht abschließen: Das Phone 4b erreicht deshalb lediglich IP64, ist also staubdicht, aber nur gegen Spritzwasser geschützt.
Mit 164 × 78 × 8,6 mm und 210 g gehört das Phone 4b zu den schwereren Geräten seiner Klasse – einhändig bedient man es nur mit Mühe. Dafür liegt es dank flacher Rahmen und matter Rückseite griffig in der Hand und nimmt kaum Fingerabdrücke an.
Nothing Phone 4b: Bilder aus dem Test
Nothing Phone 4b: Rücksetie und Esseential-Taste
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Nothing Phone 4b: Kamera
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Nothing Phone 4b: Kamera
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Nothing Phone 4b: Rückseite und Buttons
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Nothing Phone 4b: Glyphen
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Nothing Phone 4b: Glyphen als Taschenlampe
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Nothing Phone 4b: Rückseite mit USB-C-Anschluss
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Nothing Phone 4b: Rückseite mit transparenter Schutzhülle
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Nothing Phone 4b: Display
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Nothing Phone 4b: Display
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Nothing Phone 4b mit Schutzhülle
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Display
Das OLED-Panel misst üppige 6,77 Zoll und löst mit 2344 × 1080 Pixeln hinreichend scharf auf. Die Bildwiederholfrequenz steigt auf bis zu 120 Hz – Animationen, Scrollen und Spiele stellt das Phone 4b entsprechend geschmeidig dar.
Auch im Freien bleibt die Anzeige gut ablesbar: Bei aktiver Automatik messen wir bis zu 1200 Nits. Selbst bei Sonnenschein konnten wir Inhalte im Test noch problemlos erkennen – andere Smartphones leuchten hier allerdings meist etwas heller. Die Blickwinkelstabilität überzeugt ebenfalls.
Kamera
Als Setup dient eine einfache Dual-Kamera: Der Hauptsensor löst mit 50 Megapixeln auf und ist optisch stabilisiert (OIS), dazu kommt ein Ultraweitwinkel mit 8 Megapixeln. Eine Telelinse fehlt. Die Selfiecam bringt es auf 16 Megapixel.
Bei Tageslicht gelingen gute Fotos mit stimmigem Dynamikumfang, ausgewogenen Farben und Kontrasten sowie ordentlichen Bilddetails. Jenseits des zweifachen Zooms werden die Aufnahmen allerdings matschig – hier macht sich die fehlende Telelinse bemerkbar. Auch der Autofokus dürfte schneller arbeiten, gelegentlich sorgt er für Unschärfen. Die Weitwinkellinse liefert weniger Details und weicht bei Dynamik und Farbgebung etwas von der Hauptkamera ab. Selfies gelingen nicht immer und wirken oft überbelichtet.
Bei Dunkelheit baut die Kamera spürbar ab: Mit ausreichend Restlicht wirken Aufnahmen bereits recht düster, bei wenig Licht ist kaum noch etwas zu erkennen – das Bildrauschen nimmt dann deutlich zu.
Videos nimmt die Hauptkamera in 4K mit 30 fps oder in Full HD mit 60 fps auf, die Selfiecam schafft maximal Full HD mit 60 fps. Die Clips sind ordentlich stabilisiert, bei Bildschärfe und Dynamikumfang bleibt aber Luft nach oben.
Nothing Phone 4b: Originalaufnahmen
Nothing Phone 4b: Hauptkamera
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Nothing Phone 4b: Hauptkamera
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Nothing Phone 4b: Hauptkamera
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Nothing Phone 4b: Originalaufnahmen
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Nothing Phone 4b: Hauptkamera
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Nothing Phone 4b: Hauptkamera
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Nothing Phone 4b: Hauptkamera mit 2x Zoom (digital)
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Nothing Phone 4b: Hauptkamera mit 5x Zoom (digital)
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Nothing Phone 4b: Hauptkamera mit 10x Zoom (digital)
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Nothing Phone 4b: Hauptkamera
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Nothing Phone 4b: Hauptkamera
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Nothing Phone 4b: Hauptkamera mit 2x Zoom (digital)
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Nothing Phone 4b: Hauptkamera
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Nothing Phone 4b: Ultraweitwinkelkamera
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Nothing Phone 4b: Porträtmodus mit Hauptkamera
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Nothing Phone 4b: Hauptkamera
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Nothing Phone 4b: Hauptkamera mit 2x Zoom (digital)
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Nothing Phone 4b: Hauptkamera
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Nothing Phone 4b: Hauptkamera
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Nothing Phone 4b: Ultraweitwinkelkamera
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Nothing Phone 4b: Hauptkamera
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Nothing Phone 4b: Hauptkamera mit 2x Zoom (digital)
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Nothing Phone 4b: Hauptkamera
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Nothing Phone 4b: Ultraweitwinkelkamera
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Nothing Phone 4b: Selfie
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Nothing Phone 4b: Selfie im Porträtmodus
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Nothing Phone 4b: Hauptkamera bei Dunkelheit
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Nothing Phone 4b: Hauptkamera bei Dunkelheit
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Nothing Phone 4b: Hauptkamera bei Dunkelheit mit 2x Zoom (digital)
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Nothing Phone 4b: Hauptkamera bei Dunkelheit mit 2x Zoom (digital)
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Nothing Phone 4b: Hauptkamera bei Dunkelheit
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Nothing Phone 4b: Hauptkamera bei Dunkelheit mit 2x Zoom (digital)
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Nothing Phone 4b: Hauptkamera bei Dunkelheit
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Nothing Phone 4b: Hauptkamera bei Dunkelheit
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Nothing Phone 4b: Hauptkamera bei Dunkelheit
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Ausstattung
Im Phone 4b arbeitet mit dem Qualcomm Snapdragon 6 Gen 4 ein einfacher Mittelklasse-SoC. Für alltägliche Aufgaben reicht seine Leistung aus, das System läuft weitgehend flüssig. Anspruchsvolle Spiele überfordern den Chip dagegen – das zeigen auch die Benchmarks: In PCMark erreicht das Smartphone durchschnittlich 10.700 Punkte, in 3DMark Wild Life Extreme rund 950 Punkte.
Nothing kombiniert 8 GB RAM mit 128 GB internem Speicher, weitere Varianten gibt es nicht. Das ist knapp bemessen, zumal ein microSD-Steckplatz fehlt. An Schnittstellen stehen Bluetooth 6.0, NFC, 5G und Wi-Fi 6 bereit – Wi-Fi 6E beherrscht das Phone 4b nicht. Zwei Nano-SIM-Karten finden Platz, eSIMs unterstützt es nicht. Der USB-C-Anschluss überträgt Daten nur nach USB 2.0 und arbeitet entsprechend langsam. Zur Ortung nutzt das Smartphone GPS, Glonass, Beidou, Galileo und QZSS, im Test lag die Genauigkeit bei rund drei Metern.
Auf der Rückseite sitzt die Glyph Bar mit 45 einzeln ansteuerbaren Mini-LEDs in fünf Segmenten. Sie signalisiert Anrufe und Benachrichtigungen oder visualisiert einen ablaufenden Timer. Legt man das Smartphone mit dem Display nach unten, wechselt es auf Wunsch in den lautlosen Glyph-Modus. Zusätzlich dienen die LEDs als helle Taschenlampe.
Eine separate Essential-Taste führt zum KI-gestützten Essential Space: Ein kurzer Druck erstellt einen Screenshot, den man um eine Text- oder Sprachnotiz ergänzen kann, langes Drücken startet eine Sprachaufnahme. Erst ein Doppeldruck öffnet den Essential Space selbst. Dort sortiert und analysiert die Software die gesammelten Inhalte, fasst sie zusammen und hebt wichtige Informationen hervor. Frei belegen lässt sich die Taste nicht.
Die Sprachqualität beim Telefonieren ist tadellos. Auch die Stereo-Lautsprecher klingen klar und überraschend voll. Der Fingerabdrucksensor unter dem Display arbeitet zuverlässig.
Software
Nothing liefert das Phone 4b mit Android 16 und der hauseigenen Oberfläche Nothing OS 4.1 aus. Sie bleibt nah an Stock-Android und wirkt angenehm minimalistisch. Wer die typische Nothing-Optik nicht mag, kann zu klassischen Android-Symbolen wechseln. Das ist mitunter sinnvoll, denn zwischen den dunklen Icons im Comic-Stil leidet stellenweise die Übersicht.
Nothing verspricht drei große Android-Updates bis Android 19 sowie sechs Jahre Sicherheitsupdates. Einige Konkurrenten bieten längeren Support, gegenüber früheren Modellen ist das dennoch ein Fortschritt. Der Sicherheitspatch vom September 2026 war zum Testzeitpunkt aktuell.
Bloatware installiert Nothing kaum. Beim Einrichten schlägt das System allerdings einige Spiele und Tools vor, die man aktiv abwählen muss. Funktionen wie der Glyph-Timer oder Essential Voice stecken direkt im System. Letzteres wandelt Spracheingaben in Text um.
An Bastler richtet sich der Nothing Playground: Über ein Webtool lassen sich am Rechner eigene Widgets und kleine Web-Apps erstellen, die Nothing „Essential Apps“ nennt. Dazu beschreibt man per Prompt, was die Mini-App leisten soll. Die Funktion befindet sich allerdings noch in der Beta.
Akku
Das Nothing Phone 4b überrascht mit einer extrem langen Akkulaufzeit. Zwar fasst der Akku mit 5200 mAh nicht übermäßig viel Kapazität – im Battery Test erreicht er aber mit knapp 19 Stunden eines der stärksten Ergebnisse dieser Preisklasse. Damit hält das Smartphone im Alltag locker mehr als einen Tag durch, bei sparsamer Nutzung sind knapp zwei Tage drin.
Geladen wird dagegen eher langsam: Mit einem passenden Ladegerät mit 33 Watt dauert ein Ladevorgang knapp über 90 Minuten. Kabelloses Laden gibt es nicht.
Preis
Die UVP für das Nothing Phone 4b mit 8 GB RAM und 128 GB Speicher beträgt 329 Euro. Zum Testzeitpunkt lagen die Straßenpreise kaum darunter. Damit ist das Smartphone im Vergleich zu ähnlich ausgestatteten Modellen recht teuer und nur geringfügig günstiger als das besser ausgestattete Nothing Phone 4a mit Telekamera.
Das Phone 4b ist in Schwarz und Weiß erhältlich. Außerdem existiert eine blaue Variante, die zum Testzeitpunkt hierzulande jedoch nicht verfügbar war. Weitere Speichergrößen bietet Nothing nicht an.
Fazit
Das Nothing Phone 4b bringt das frische Design des Herstellers samt der spannenden Glyph-Leuchten mit. Technisch liegt es nicht weit von einem Samsung Galaxy A37 entfernt: Für grafiklastige Anwendungen reicht die Leistung nicht, für den Alltag aber vollkommen. Beeindruckend ist die Akkulaufzeit – bei moderater Nutzung hält das Gerät bis zu anderthalb Tage durch.
Allerdings sitzt das Phone 4b etwas zwischen den Stühlen: Es ist schlicht nicht günstig genug, um sich gegen die Konkurrenz von Samsung oder Motorola durchzusetzen. Hinzu kommt: Es ist nur spritzwassergeschützt, die Kamera schwächelt bei Dunkelheit, und eine Telelinse fehlt ebenfalls. Wer sich trotzdem vom Mainstream abheben will und mit kleinen Schwächen leben kann, bekommt hier einen frischen Kompromiss. Wir raten allerdings gleich zum Nothing Phone 4a mit Telelinse – das kostet kaum mehr.
Samsung Galaxy S23 FE
Samsung Galaxy S23 FE
Die Fan-Edition steht vorrangig für eine Sache: Highlights der Serie zum deutlich geringeren Preis. Ob das mit dem S23 FE erneut gelungen ist, zeigt unser Test.
VORTEILE
- hervorragendes Display
- exzellente Kamera
- tolles Design
NACHTEILE
- lädt langsam
- kein Netzteil
- mittelmäßige Akkulaufzeit
Samsung Galaxy S23 FE im Test
Die Fan-Edition steht vorrangig für eine Sache: Highlights der Serie zum deutlich geringeren Preis. Ob das mit dem S23 FE erneut gelungen ist, zeigt unser Test.
Nach einer einjährigen Pause ist die Fan-Edition endlich zurück. Das Galaxy S23 FE folgt auf das mittlerweile etwa betagte Samsung Galaxy S21 FE. Da stellt sich die Frage, ob auch dieses Jahr die Highlights der S23-Serie, wie Kamera und Prozessor, zu einem guten Preis geboten werden.
Ein erster Blick aufs Datenblatt zeigt, dass die Kamera größtenteils vom S23 übernommen wurde und Grund zur Vorfreude bietet. Betrachtet man jedoch den Prozessor Exynos 2200, ist unklar, ob Samsung hier die Erwartungen an die Fan-Edition erfüllt. Wie gut der Prozessor tatsächlich ist und wo Stärken sowie Schwächen des Samsung Galaxy S23 FE liegen, zeigt unser Test.
Design
Die Fan-Edition bekommt nun das neue, kantige Design der Galaxy-S23-Reihe. Der Vorgänger musste noch mit einer unschönen Kunststoff-Optik vorliebnehmen. Dadurch sieht es nicht nur edel aus, sondern fühlt sich auch sehr robust und hochwertig an. Nur die Display-Ränder sind etwas dicker als beim S23 und zudem unsymmetrisch. So ist der untere Rand sichtbar breiter als der obere. Die Verarbeitung des Gerätes ist wie erwartet makellos. Das Display ist wie beim S21 FE rund 6,4 Zoll groß. Einhändiges Bedienen ist damit nicht mehr ohne Weiteres möglich.
Die Power-Taste und Lautstärkewippe sind weiterhin gut erreichbar auf der rechten Seite platziert. Der Rahmen mit Unterbrechungen für die Antennen ist aus Aluminium. Vorder- und Rückseite sind aus Glas. Vor allem auf der Vorderseite wurde gespart, da statt Gorilla Glas Victus 2 wie bei der S23-Reihe nur Gorilla Glas 5 zum Einsatz kommt, das weniger robust gegen Kratzer und Display-Brüche ist. Die violettfarbene Rückseite unseres Testgerätes sieht ansprechend aus, Fingerabdrücke sind jedoch deutlich sichtbar.
Die Kameras sind einzeln angeordnet wie bei der S23-Reihe und stehen deutlich aus dem Gehäuse hervor. Auf der Unterseite liegt der USB-C-Anschluss verbaut. Beim Gewicht hat die Fan-Edition ein wenig zugelegt und bringt 209 g auf die Waage. Das Gerät ist 8,2 mm dick und hat Außenmaße von 158 × 76,5 mm. Das ist in etwa so groß wie das Samsung Galaxy S23+ bei minimal kleinerem Display. Außerdem ist das S23 FE nach IP68 effektiv vor Staub und Wasser geschützt.
Samsung Galaxy S23 FE - Bilderstrecke
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Display
Beim Display enttäuscht Samsung nicht. Das 6,4-Zoll-große OLED-Display ist mit 403 PPI (Pixel per Inch) bei einer Auflösung von 2310 × 1080 Pixeln gestochen scharf und liefert hervorragende Kontraste. Wie zu erwarten, ist das Display aus jedem Winkel gut abzulesen. Überdies wird es mit bis zu 1450 Nits strahlend hell. So bleibt es im Freien immer ablesbar und ist optisch ein Hingucker. Die Bildwiederholrate wird dynamisch zwischen 60 Hz und 120 Hz geregelt, kann aber auch dauerhaft auf 120 Hz eingestellt werden. So gestalten sich Animationen und das Scrollen immer ruckelfrei.
Kamera
Ein erster Blick ins Datenblatt lässt vermuten, dass die gleiche Hardware wie beim Vorgänger S23 verbaut ist. Eine 50-Megapixel-Hauptkamera mit Bildstabilisierung (OIS) und f/1,8-Blende, 12-Megapixel-Weitwinkelkamera mit f/2,2-Blende und einer 8-Megapixel-Telekamera mit f/2,4. Doch der Teufel steckt im Detail.
Wohingegen die Fotoqualität nahezu gleichgeblieben ist, gibt es bei den Videos einen Rückschritt: weniger Bilder pro Sekunde (FPS). Das dürfte den meisten jedoch nicht wirklich auffallen. Ein weiterer Rückschritt ist bei der Telekamera festzustellen, die jetzt nur noch 8 Megapixel statt 10 Megapixel bietet. Die Ergebnisse können sich dennoch sehen lassen. Auch wenn die Kamera nicht mehr ganz auf dem Niveau des Galaxy S23 ist, kann sie Samsung-typisch voll überzeugen und wird gerade für Hobby-Fotografen mehr als ausreichend sein.
Ein starker Zoom darf natürlich auch nicht bei der Fan-Edition fehlen, so vergrößert das Handy dreifach optisch und dann noch einmal zehnfach digital. Die Bilder aller Kameras können mit einem hervorragenden Dynamikumfang glänzen. Erst beim starken Heranzoomen fällt die Bildqualität ab. Auch bei der Selfie-Kamera gibt es einen Rückschritt. Diese hat jetzt nur noch 10 Megapixel mit einer f/2,4-Blende.
Samsung Galaxy S23 FE - Originalaufnahmen
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Ausstattung
Nun zur Achillesferse des S23 FE: dem Prozessor. Hier setzt Samsung auf die Eigenkreation Exynos 2200. Dieser kann jegliche Alltagsaufgaben zwar einwandfrei bewältigen, wie das Ergebnis von 13.300 Punkten im Benchmark Work 3.0 von PCmark zeigt. Dennoch ist es ein Nachteil gegenüber der restlichen S23er-Serie mit Snapdragon 8 Gen 2. Der Exynos 2200 ist deutlich schwächer und vor allem weniger energieeffizient, wie es sich noch bei der Akkulaufzeit zeigen wird. Gegenüber der S23-Reihe bietet der Chip rund 40 Prozent weniger Leistung bei grafiklastigen Anwendungen und liegt in etwa auf dem Niveau eines Tensor 3 von Google.
Als Speicher stehen 128 GB oder 256 GB zur Auswahl, gepaart mit 8 GB RAM. Der Speicher ist dabei nicht per Micro-SD-Karte erweiterbar. Wir raten deshalb gleich zur größeren Variante. Der Anschluss ist dank USB-C 3.2 sehr schnell bei der Datenübertragung. Es gibt zudem Platz für zwei Nano-SIM-Karten, eine E-SIM wird ebenfalls unterstützt. Die kabellosen Verbindungs-Standards sind auf aktuellem Stand: Wi-Fi 6E, Bluetooth 5.3 und NFC. Die Stereo-Lautsprecher klingen wieder hervorragend. Der Fingerabdrucksensor liegt unter dem Display, ist gut zu erreichen und reagiert schnell.
Software & Updates
Auch die Fan-Edition kommt wieder mit Samsungs angepasster Bedienoberfläche „One UI“, mittlerweile per Update in der Version 6.0. Ab Werk ist Android 13 vorinstalliert, kann aber per Software-Update auf die Version 14 aktualisiert werden. Samsung bietet hier verglichen mit dem S23 nur Android-Updates für 4 Jahre sowie Sicherheits-Patches für 5 Jahre.
Die Software umfasst alle Samsung Funktionen wie Bixby-Routinen und den entsprechenden Sprachassistenten. Auch der „Dex“-Modus wird wieder unterstützt, womit sich das Smartphone in einen richtigen Computer verwandelt. Dazu muss nur ein Monitor über USB-C mit dem Handy verbunden werden. Vorinstalliert sind Samsung Apps, einige Anwendungen von Microsoft sowie Netflix und Facebook.
Akku
Eine weitere Schwachstelle des Smartphones ist weiterhin die Ladeleistung. Die Ladegeschwindigkeit beträgt nur 25 Watt – das ist längst nicht mehr zeitgemäß. Der 4500-mAh-große Akku wird dabei in rund 60 Minuten von 20 auf 100 Prozent geladen. Kabellos wird maximal mit 15 Watt geladen, was den Ladevorgang nochmals verlängert. In der gleichen Zeit füllt sich das Smartphone von 20 auf 80 Prozent.
Eine der größten Schwächen ist wie erwähnt der Prozessor. Das zeigt sich auch bei der Effizienz. So erreicht das S23 FE im Battery Test von PCmark nur einen Wert von rund 10 Stunden durch. Das Galaxy S23+ kommt hier aber auf 13,5 Stunden. Das sind Einbußen von über 25 Prozent. Einen Tag hält das S23 FE im Alltag durch, für mehr reichen die Reserven aber nicht. Bei starker Nutzung muss es vermutlich auch bis zu zweimal am Tag ans Netzteil. Umgekehrtes kabelloses Laden ist mit 4,5 Watt wieder möglich. Samsung verzichtet bei der Fan-Edition auf ein mitgeliefertes Netzteil. Wer noch ein passendes Gerät sucht, dem raten wir zu unserer Top 10: Die besten USB-C-Ladegeräte bis 65 Watt – billig lädt schneller.
Preis
Seit der Markteinführung ist die unverbindliche Preisempfehlung von 700 Euro deutlich gesunken. Aktuell ist das Testgerät mit 128 GB Speicher und 8 GB RAM für knapp 369 Euro zu bekommen. 256 GB Speicher sind ab 434 Euro zu haben. Damit liegt das Smartphone in einer stark umkämpften Preisklasse. Sollte es die Fan-Edition sein, ist das Upgrade zu 256 GB angesichts des minimalen Aufpreises ein Muss.
Fazit
Keine Frage, das Samsung Galaxy S23 FE ist ein wirklich gutes Smartphone, jedoch mit ein paar kleinen Schwächen. Gerade bei der Ladeleistung und beim Prozessor ist noch Luft nach oben. Display, Verarbeitung und Kamera sind einfach nur erstklassig, die Software muss man mögen. Aufgrund der starken Konkurrenz ist das Smartphone jedoch nur an echte Samsung- und FE-Fans zu empfehlen. Wer nicht den Aufpreis zum S23 zahlen will, bekommt mit dem S23 FE dennoch ein hervorragendes Handy, das wenige Wünsche offenlässt.