Trump plant neuen Ort für Journalisten im Weißen Haus
Panorama
Trump äußert sich zu Swimming-Pool im Weißen Haus
Erst dürfen Journalisten nicht ins Weiße Haus, dann postet Trump eine Fotomontage von einem Swimmingpool. Kommt das Planschbecken zurück?
US-Präsident Donald Trump hat einer Wiederherstellung eines historischen Swimmingpools auf dem Gelände des Weißen Hauses eine Absage erteilt. Der Pool werde niemals zurückkehren, schrieb der 80-Jährige auf der Plattform Truth Social.
Vor Tagen hatte die Zeitung „New York Times“ berichtet, dass Trump einen solchen Schritt und zugleich den Ausschluss aller Journalisten aus dem Weißen Haus erwogen habe. Der Presseraum im Weißen Haus ist weltbekannt. Dort finden wichtige Pressekonferenzen statt.
Früher befand sich an derselben Stelle ein Hallenschwimmbad, das dann vor Jahrzehnten durch einen Presseraum ersetzt wurde. Ende September hatte Trump auf seiner Plattform Truth Social eine Fotomontage des derzeitigen Presseraums und eines Schwimmbeckens gepostet.
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Trump schrieb zugleich in seinem neuen Post auf Truth Social, dass er womöglich Presseleute an einem anderen Ort unterbringen lasse. Dabei gebrauchte er das Wort „Fake News“, das er häufig nutzt, um seine Missbilligung für ihn störende Berichterstattung auszudrücken.
Trump verwehrt Journalisten Zutritt zum Weißen Haus
Ob Trump damit meinen könnte, dass Journalisten per se keinen Zutritt mehr zum Weißen Haus bekommen sollten, ging aus seinem Beitrag nicht hervor. Die Lage des potenziellen alternativen Ortes erläuterte er ebenfalls nicht näher.
Trump legt sich immer wieder mit der Presse an. Zuletzt hatte er einzelnen Medien, darunter der Nachrichtensender CNN, den Zutritt zum Weißen Haus verwehrt, bis ihn ein Gericht gestoppt und die Rückkehr angeordnet hatte. Trumps Kritiker werfen ihm schon länger wiederholte Angriffe gegen die Pressefreiheit in den USA vor. (dpa)