Vermisste Unterhachingerin in Rostock gesichtet? Polizei spricht von „konkreten Zeugenhinweisen“
Stand: 07.08.2026, 08:03 Uhr
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Die Unterhachingerin Vanessa Huber verschwand 2022 spurlos. Ihr Ehemann stand unter Verdacht, dann starb er plötzlich selbst. Jetzt gibt es „konkrete Zeugenhinweise“.
München – „Alles an diesem Fall ist speziell“, erklärte Präsidiumssprecher Werner Kraus beim True-Crime-Abend der tz, der diesen Fall behandelte. „Wir können nicht mal sicher sagen, ob ein Gewaltdelikt vorliegt, die Frau verschwinden wollte oder Selbstmord begangen hat.“ Vanessa Huber verschwand am 5. November 2022. Ihr Ehemann hatte der Polizei erklärt, sie sei nach einem Streit aus der gemeinsamen Wohnung gegangen und nicht mehr zurückgekommen.
Neue Details zur vermissten Unterhachingerin: „Konkrete Zeugenhinweise“
Er galt schnell als Hauptverdächtiger, da seine Aussagen nicht zusammenpassten. Die Polizei startet großangelegte Suchen. Dabei überflogen Drohnen den Perlacher Forst. Auf seinem Laptop sehen die Ermittler, dass er online mehrfach die Koordinaten eines Tümpels bei Unterhaching eingegeben hatte. Das Gewässer wurde im Sommer 2024 untersucht. Die Leiche von Vanessa Huber fanden die Taucher nicht. Im Jahr 2024 starb Vanessa Hubers Ehemann ohne Fremdeinwirkung in seiner Wohnung.

Hubers Eltern erklärten bei „Aktenzeichen XY ungelöst“, dass sie weiterhin hoffen, dass ihre Tochter fortgegangen ist, um irgendwo ein neues Leben anzufangen. „Auch wenn sie uns nicht mehr sehen will, das wäre mir egal“, sagte die Mutter damals. „Hauptsache, man weiß, sie wäre noch am Leben.“
Jetzt scheinen gleich mehrere Personen die gesuchte Frau in Rostock gesichtet zu haben. „Aktuell gibt es konkrete Zeugenhinweise, dass sich die vermisste Person im Bereich Rostock-Warnemünde aufhält. Anfang der Woche wurde die Frau dort von mehreren Zeugen im Bereich Stolteraer/Diedrichshagen gesichtet“, heißt es von der Polizei Rostock. Hinweise zum aktuellen Aufenthaltsort der Frau nimmt der Kriminaldauerdienst der Polizeiinspektion Rostock unter der Telefonnummer 0381 4916 1616 oder jede andere Polizeidienststelle entgegen. Ob der Fall nach fast vier Jahren endlich aufgeklärt werden kann, bleibt abzuwarten. (Quelle: Polizei Rostock, Archiv)