Verwell-Restaurant öffnet für alle – auch ohne Schwimmbadbesuch
Stand: 12.07.2026, 19:00 Uhr
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Das Restaurant am Verdener Erlebnisbad ist jetzt für alle Besucher zugänglich. Seit Oktober bietet die neue Leiterin Mandy Buttgereit Frühstück, Mittagstisch und Menüs an.
Verden – Die Gastronomie am Verwell stellt sich neu auf: Das Restaurant hat sein Angebot erweitert und plant neue Aktionen. „Wir sind offen für alle Besucher, auch wenn sie nicht ins Schwimmbad wollen“, sagt die neue Leiterin Mandy Buttgereit. Und Betriebsleiter Arne Lindhorst ergänzt schmunzelnd: „Man muss nicht die Badehose einpacken, um hier zu essen.“
Öffnungszeiten
In den niedersächsischen Schulferien öffnet das Restaurant montags bis freitags von 10 bis 20 Uhr sowie samstags und sonntags von 10 bis 19 Uhr. Außerhalb der Ferien gelten folgende Öffnungszeiten: montags von 14 bis 18 Uhr, dienstags bis freitags von 11 bis 20 Uhr sowie samstags und sonntags von 10 bis 19 Uhr. Die Küche schließt jeweils eine halbe Stunde vor den Türen.
Seit Oktober leitet Buttgereit die Gastronomie des Verdener Erlebnisbads. Bevor sie ans Verwell kam, hatte sie 13 Jahre lang im Serengeti-Park Hodenhagen als Frühstücksleitung gearbeitet. „Hier hat man die Chance, sich auszuleben und Ideen einzubringen“, freut sie sich über ihre neue Wirkungsstätte. „Das macht Spaß.“ Lindhorst erklärt, dass die Gastronomie vom Bad selbst, also nicht von extern, betrieben wird.
Zu den Neuerungen gehört ein Frühstücksangebot: „Seit November bieten wir Frühstück unter Voranmeldung“, sagt Buttgereit. „Und seit Januar gibt es am zweiten Sonntag im Monat ein Frühstücksbüfett. Das wird aber noch nicht so gut angenommen, das muss sich noch rumsprechen.“ Im August macht das Büfett Pause, der nächste Termin steht im September an. Anmeldungen sind auf der Verwell-Homepage www.verwell.de unter Veranstaltungen möglich.
Außerdem bietet das Restaurant am Saumurplatz donnerstags Mittagstisch, während dienstags Suppen- und Eintopftag ist. Auf Anfrage können sich die Gäste Kaffee und Torte satt schmecken lassen. Zusätzlich gehören Kuchen, Eis am Stiel, Süßigkeiten, bunte Tüten und Salatbowls zum Sortiment. „Seit zwei Monaten haben wir auch Menüs, zum Beispiel Pommes, Currywurst und Softgetränk“, sagt Buttgereit. „Und es gibt zwei Kindermenüs mit Capri-Sonne.“ Für September und Oktober sei ein Salatbüfett geplant. Auch Grillabende und andere Veranstaltungen möchte die Leiterin etablieren. Eine vollwertige Küche und ein Kühlhaus sind vor Ort vorhanden, sagt Lindhorst.
Nach Anmeldung können Interessierte das Restaurant beispielsweise für Geburtstagsfeiern buchen. Laut Buttgereit sind drinnen etwa 50 und draußen etwa 60 Plätze vorhanden. Wenn das Freibad im Sommer proppenvoll und keine Gruppe angemeldet sei, werde die Tür vorn abgeschlossen, sagt sie. Ansonsten können Hungrige den Eingang unabhängig vom Schwimmbadbesuch benutzen.
Ein Dauerbrenner sind die Pommes, hergestellt aus Frischkartoffeln, und Currywurst, erzählt Buttgereit. Mayo und Ketchup kommen inzwischen nicht mehr aus der großen Selbstbedienungstube. „Es wurden viel zu viele Lebensmittel weggeschmissen, deshalb haben wir auf Tüten umgestellt.“ Diese Änderung und die Umstellung der Getränke-Anlage auf PET-Flaschen sorgen dafür, dass die Gäste weniger lange anstehen müssen, freut sich Buttgereit.
Zusätzlich zum großen Restaurant im Eingangsbereich des Verwell hat der Saunabereich eine eigene Gastronomie für die Saunagänger. Und ab einer Temperatur von 28 Grad, kombiniert mit einer hohen Anzahl an Besuchern, öffnen im Freibad auch ein Kiosk und ein Pavillon.
Bei allen Neuerungen bleibt eins jedoch immer beim Alten: Freibad-Pommes sind die besten. Richtig? Lindhorst grinst und nickt.