Volksliedersingen im Lopshof startet nach Pause neu durch
Stand: 12.07.2026, 19:00 Uhr
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Das Volksliedersingen im Lopshof kehrt zurück – mit neuem Gastronomen und verändertem Konzept. Es gibt „Süßes und Pikantes“ aus der Küche von Carlos Vaz.
Dötlingen – Das „Volksliedersingen“ im Lopshof findet eine Fortsetzung: Die beliebte Veranstaltung in Dötlingen wird am Mittwoch, 15. Juli, von 14.30 bis 16.30 Uhr erstmals nach einer längeren Pause weitergeführt. Das neue Konzept stellten die Oldenburger Musikerin und Liedermacherin Sybille Gimon, Gastronom Carlos Vaz und Marita Tzschoppe von der Norle jetzt der Presse vor.
Vor rund 15 Jahren hatte Gimon erstmals zu ihren Volkslieder-Singrunden im Oldenburger Land eingeladen. Auch die Treffen im Lopshof erfreuten sich stets einer treuen Fangemeinde. Doch die Corona-Pandemie beendete die musikalischen Zusammenkünfte abrupt, und danach gab es Probleme mit der damaligen Bewirtschaftung. Die Enttäuschung bei den Teilnehmern war entsprechend groß.
„Wir mussten erst einen Nachfolger für das Restaurant finden – dies ist uns nun gelungen“, berichtete Tzschoppe. Mit Vaz ist der ehemalige Chefkoch des Lopshofs als eigenständiger Gastronom an seine alte Wirkungsstätte zurückgekehrt. Das in der Idylle des Dötlinger Patts gelegene Anwesen kann nun wieder als eine Lokalität für Feinschmecker dienen.
Und so haben Gimon und Tzschoppe gemeinsam mit dem von den Kapverden stammenden Portugiesen ein neues Konzept für das Volksliedersingen erdacht: Statt ausschließlich Kaffee und Kuchen gibt es beim Musizieren nun „Süßes und Pikantes“, wie das neue Motto lautet. Vaz möchte dabei kleine, saisonale Leckereien aus seiner Küche anbieten. „Für alle wird etwas dabei sein, es gibt auch Vegetarisches und Glutenfreies“, versichert er.
„Wir sind alle neugierig, wie das angenommen wird und was passiert“, unterstrich Gimon ihre Vorfreude. „Wir nennen es erstmal ‚Schnuppertag‘ und sprechen dabei ab, ob wir wieder den Termin jeden dritten Mittwoch im Monat nehmen wollen“, sagt sie. Tzschoppe bescheinigte der Musikerin eine „tiefe, poetische Seele“, die die Menschen anrege und in ihren Bann ziehe. Die Liedermacherin betonte aber, dass ihr Team einen großen Beitrag am Erfolg des gemeinsamen Singens habe. Je nach Termin werde sie tatkräftig musikalisch unterstützt von Waldburga von der Haar, Juliane Rudies, Gerda Gröning und Ulrike Hinrichs, während Georg Hinrichs nach Bedarf für Technik und Video zuständig sei. „Meine Truppe wird mit Begeisterung dabei sein“, versicherte die Liedermacherin.
Sie sieht sich auch als Entertainerin, die wolle, dass die Teilnehmer viel Spaß bei dem Singnachmittag haben. Es komme schnell Freude auf beim gemeinsamen Singen, das auch Gimons selbst getextete und vertonte Lieder wie „Wir alle haben Wünsche“ oder „Gib‘ niemals auf“ einschließe. „Musik baut Brücken zwischen allen Menschen, Singen verbindet und öffnet die Herzen. Beim Volksliedersingen liegen die Texte aus, jeder kann mitsingen. Die Gemeinschaft ist immer großartig, manchmal wird sogar spontan eine Mundharmonika ausgepackt“, berichtet sie.
Gimon verfolgt indes noch weitere Pläne, um die Dötlinger Kulturszene zu beleuchten. „Ich bin im Kontakt mit der Autorin Helga Bürster, wir ergänzen uns hervorragend und haben schon einige Ideen, was wir gemeinsam machen könnten“, weckt die Liedermacherin die Neugier.
Zu dem offenen Singen seien alle eingeladen, ob mit oder ohne Handicap und egal, welchen Alters. Es ist kostenfrei, eine Spende sei erwünscht. Eine Anmeldung unter der Gastronomie-Telefonnummer 04433/7149657 oder per E-Mail an [email protected] sei erwünscht. „Aber wer spontan auftaucht, ist natürlich auch willkommen“, machen die drei deutlich.