Ziegenkopf-Roboter mit Kettensäge soll in No-Go-Zonen arbeiten


Zentaurenroboter von Satyress mit Kettensäge

Zentaurenroboter von Satyress mit Kettensäge

© Satyress

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01.08.2026

4 Beine, humanoider Oberkörper und Werkzeuge statt Hände: Der gruselige Roboter „Threehalves“ soll in Gefahrenzonen arbeiten.

Ein kalifornisches Start-up entwickelt einen ungewöhnlichen Roboter, der die Vorzüge eines vierbeinigen Roboters mit denen eines aufrechtgehenden Humanoiden verbinden soll. Das Ergebnis ist Threehalves – ein rund zwei Meter großer Roboter mit Ziegenkopf.

Nachts möchte man dem Roboter wohl keinesfalls in einer dunklen Straße oder im Wald begegnen – vor allem so unfreundlich, wie ihn Satyress auf seiner Website präsentiert. Dort ist der furchteinflößende Roboter unter anderem mit einer Kettensäge zu sehen. Weitere Illustrationen zeigen verschiedene Werkzeugkonfigurationen, darunter Messer und auch Schusswaffen.

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Roboter mit Hörnern

© Satyress

Steckdosen statt Hände

Wie Fast Company treffend anmerkt, erinnert Threehalves optisch an den Faun aus Pans Labyrinth. Laut dem Magazin dürfte das ungewöhnliche Design zugleich eine Anspielung auf den Firmennamen Satyress sein – das weibliche Gegenstück eines Satyrs aus der griechischen Mythologie.

Threehalves hat vier Beine und einen menschenähnlichen Oberkörper. Daran befestigt sind 2 Arme. Was dem Roboter allerdings fehlt, sind Hände – stattdessen befinden sich an den Armenden Schnellwechselschnittstellen für Werkzeuge.

Vierbeiniger Roboter mit Ziegenkopf und humanoidem Oberkörper.

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„Die Schnellanschluss-Handgelenksschnittstelle gewährleistet kompromisslose Werkzeugpositionierungsgenauigkeit und Wiederholbarkeit. Anbauteile können von der Roboterseite aus mit 12, 18 oder 48 Volt sowie mit Druckluft versorgt werden“, schreibt das Unternehmen auf seiner Website.

Illustration mit gelisteten Waffen

© Satyress

Wird ferngesteuert

Über die Anschlüsse lassen sich unter anderem Kettensägen, Bohrmaschinen und pneumatische Werkzeuge mit Strom oder Druckluft versorgen. Die Maschine soll sich außerdem auf eine Höhe von rund 1,70 Metern zusammenklappen lassen und auf der Ladefläche eines Pick-up-Trucks transportiert werden können.

Beim Einsatz unterscheidet sich der gruselige Roboter jedoch deutlich von vielen anderen Modellen: Threehalves handelt nicht autonom, sondern wird per Joystick von einem Menschen ferngesteuert. Die menschliche Kontrolle wirkt bei diesem Design irgendwie beruhigend.

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Ein Joystick und ein Bildschirm zeigen die ferngesteuerte Steuerung des Roboters Threehalves im Wald.

© Satyress

No-Go-Zonen und Umweltkatastrophen

Nach Angaben des Unternehmens soll der Roboter in Gefahrenzonen eingesetzt werden – etwa in kontaminierten Industrieanlagen, auf Giftmülldeponien, bei Waldbränden oder anderen Umweltkatastrophen. Auf einer Illustration ist Threehalves aber auch mit Schusswaffen zu sehen. 

Ob daraus tatsächlich militärische Anwendungen entstehen sollen, ist bislang allerdings offen. Wann der Roboter in Serie produziert werden soll, hat das Start-up bisher ebenfalls nicht bekannt gegeben.