Nordkorea eskaliert: Zweiter Raketentest in einer Woche – und Pjöngjang kündigt noch mehr an


Zweite Rakete in einer Woche: Nordkorea eskaliert – Seoul und Tokio alarmiert

Stand: 12.08.2026, 15:07 Uhr

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Der nordkoreanische Führer Kim Jong Un beaufsichtigte kürzlich den Test eines Hochleistungsraketentriebwerks mit 2.500 Kilotonnen Schub.

Der nordkoreanische Führer Kim Jong Un (Archivbild). © IMAGO/Ekaterina Shtukina

Zweiter Raketentest in einer Woche: Nordkorea heizt die Spannungen auf der koreanischen Halbinsel an – Tokio und Seoul reagieren alarmiert. Eine Analyse.

Pjöngjang – Der Konflikt auf der koreanischen Halbinsel spitzt sich weiter zu. Nordkorea hat innerhalb einer Woche bereits die zweite ballistische Rakete gestartet und damit die regionalen Spannungen erneut angeheizt. Nach Angaben des südkoreanischen Militärs und des japanischen Verteidigungsministeriums flog die Rakete in Richtung Osten und schlug außerhalb der ausschließlichen Wirtschaftszone Japans im Meer ein. Der Test unterstreicht die wachsenden militärischen Fähigkeiten des isolierten Regimes, meldet The Japan Times.

Nordkorea droht mit „zusätzlichen militärischen Optionen“

Dem erneuten Start ging eine deutliche Drohung aus Pjöngjang voraus. Kim Yo Jong, die einflussreiche Schwester von Machthaber Kim Jong UN, warf Japan vor, mit der Modernisierung seiner Streitkräfte den Weltfrieden zu gefährden. Nordkorea kündigte daraufhin an, „zusätzliche militärische Optionen“ zu prüfen. Japan wiederum stuft die Aktionen des Nachbarlandes im aktuellen Verteidigungsweißbuch als unmittelbare Bedrohung für die eigene nationale Sicherheit ein.

Reaktion auf US-Militärübung

Das Timing der Raketentests gilt als gezielte Machtdemonstration: Sie fallen unmittelbar mit den anstehenden gemeinsamen Militärübungen der USA und Südkoreas („Ulchi Freedom Shield“) zusammen, die Pjöngjang regelmäßig als Provokation schmäht. Als Reaktion auf den Vorfall hat Südkorea seine Luftraumüberwachung verstärkt, während das US-Pazifikkommando betonte, die Lage genau zu beobachten und zu den regionalen Verbündeten zu stehen, berichtet Fox News. (Redaktion)