Der amerikanische Außenminister Marco Rubio sparte in seiner Stellungnahme nicht mit Kritik. Der Internationale Strafgerichtshof (IStGH) sei „korrupt und zutiefst politisiert“ und missbrauche seine Befugnisse „böswillig“. Die Regierung Donald Trumps arbeite daran, das Gericht „systematisch zu zerschlagen“, bis es die amerikanische Souveränität nicht weiter bedrohen könne, schrieb Rubio am Dienstag weiter. Dann kündigte er die jüngsten Sanktionen an. Sie richten sich gegen die japanische Präsidentin des Gerichts, Tomoko Akane, und den senegalesischen Prozessanwalt Abdoulaye Seye.