Es ist wieder so weit: Das Russische Haus in der Berliner Friedrichstraße – jene russische Kultureinrichtung, die mit Kino, Bibliothek und Sprachkursen eigentlich für Völkerverständigung werben soll – soll geschlossen werden. Die bellizistischen Schreihälse der Nation sind pünktlich zur Stelle und inszenieren ein politisches Ritual, das mittlerweile so verlässlich wiederkehrt wie die Verspätungen der Bahn.
Der Russe horcht mit – Mauer an Mauer mit Putins Propagandapalast








