Sinkende Token-Preise bremsen die KI-Ausgaben nicht, warnt Gastautor Jon Knisley von ABBYY.
KI hat Software von einem Lizenzmodell mit Fixkosten in einen verbrauchsabhängig abgerechneten Dienst verwandelt. Jeder Prompt, jeder Datenabruf und jede Verarbeitungsschleife fließen in die Abrechnung ein. Daher steigen die Ausgaben mit der Nutzung. Der eigentliche Kostensprung ist jedoch auf die Architektur zurückzuführen. Der Wechsel von einem Chatbot zu einem Agenten erhöht den Token-Verbrauch pro Aufgabe um das Zehn- bis Hundertfache. Zudem ermöglichen neue Modelle komplexere Abläufe, die mehr Werkzeuge, Aufrufe und Tokens erfordern.










