Das grundsätzliche Ziel der Politik von Oberbürgermeister Ludwig Landmann war klar: Frankfurt sollte wieder eine relevante Großstadt werden. Diese Stellung hatte Frankfurt bis in die Zwanzigerjahre weitgehend verloren. Mit dem Aufstieg Preußens war die einstige Messe- und Kaiserstadt ins Hintertreffen geraten. Stattdessen war Berlin ins Zentrum gerückt. Doch mit zusätzlicher Masse konnte man Frankfurt auch neue Anziehungskraft verleihen. Erreichen ließ sich das mit Eingemeindungen. Diese trieb Landmann vom Sommer 1926 an voran und vergrößerte die Stadt Frankfurt damit um neun Stadtteile und 44 Prozent an Fläche. Damit zeigte er beides: den neuen Geltungsanspruch Frankfurts und sein eigenes ehrgeiziges Programm als Oberbürgermeister.
Geschichte: Vor 100 Jahren wurde Frankfurt um die Hälfte größer









